Forum: Wirtschaft
Sondierungsgespräche: Vorsicht vor zu großzügigen Steuergeschenken!
DPA

Die Wirtschaft brummt, der deutsche Staat macht Milliardenüberschüsse. Da liegt es für die Koalitionssondierer nahe, die Steuern kräftig zu senken. Dabei könnte man das Geld auch besser verwenden.

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hotgorn 11.01.2018, 23:25
20.

Wenn man allein die Spitzenverdiener entlastet werden die mieten in den Boom Regionen noch einmal anziehen. Außerdem wird dann mehr Geld in bitcoin und co fließen, was das Steuereintereiben in Zukunft etwas erschweren dürfte. Auch ich würde mich über eine einfachere Steuererklärung und ein paar Euro weniger Steuern auf bu und Rente freuen. Ausgewogene und gute Vorschläge zur Steuergestaltung aus dem Spiegel Wirtschaftsressourt. Tiptop.

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segelsetzer1 11.01.2018, 23:38
21.

Die SPD tut so als hätte sie die letzten 4 Jahre nicht mit regiert . Armselig was Schulz und Co abliefert . Regierungsverantwortung heisst auch die letzten 4 Jahre aufarbeiten . Chancen gab es genug . Ausser dem Mindestlohn ist die SPD nur durch Grabenkämpfe aufgefallen . Aber Herr Gabriel trifft sich in Hannover lieber mit dem Türkischen Aussenminister um die Politik von Herrn Erdogan zu unterstützen .

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vincent1958 11.01.2018, 23:40
22. Infrastruktur?

..da frage ich mich doch,wass sollen die in 10-15 Jahren Millionen an Armutsrentner(ja und es gibt schon heute Hunderttausende) mit schnellerem Internet.Wer Flaschen sanmmeln muss,um zu überleben interessiert das nicht.Meine feste Überzeugung ist,das das Thema Grundsicherung im Alter(denn an den Rentenverläufen der jetzt Ü50järigen kann man nichts mehr ändern)wird zu einem der grössten Probleme,die Deutschland in den letzten Dekaden hatte.Das wissen die Herrschaften in Berlin genau,aber eine Legislaturperiode dauert ja nur 4 Jahre.Was interessiert die also die Probleme in 10 Jahren;es fehlt auf allen Ebenen Weitsicht und Mut unbequeme Wahrheiten schon heute anzusprechen.

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braindead0815 12.01.2018, 00:03
23. bei steuersenkungen sind wir alle dabei

doch unser anspruch an unsere infrastruktur, dienste usw wird immer größer.
elternversorgung, rentner, wohnen, soziales, subventionen etc. irgendwie muss es bezahlt werden.
statt am spitzensteuersatz zu arbeiten, sollten sie eher die indirekten steuern (wie die mehrwertsteuer) senken. damit werden die kleinen gehälter entlastet, zusätzlich kann man am spitzensteuersatz 1-2% draufhauen, ne erbschafts-/vermögensteuer etc einführen erhöhen.

die direkten zu senken ist immer augenwischerei, weil davon die kleinen gehälter so gut wie überhaupt nichts haben. steuersenkungen sind dafür da, um große einkommen zu entlasten.

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sailor_84 12.01.2018, 00:03
24. ich frage mich heute immer noch, wie...

Zitat von zeitgeist☆
i(...) Soll jemand der im Ballungsraum lebt, mit 60K Familie ernähren und Wohneigentum schaffen? Also, Soli weg (SOFORT!) und Grenze von Spitzensteuer nach oben...meinetwegen kann es in den oberen Regionen (ab 100K) auch über 42% linear weiter ansteigen
...das meine Freundin immer schafft...
schon blöd, dass die nur ca. 20Tsd / Jahr brutto verdient...
wie macht die das? ohne das Amt zu involvieren?
wie schafft ein Mensch das?

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Velociped 12.01.2018, 00:06
25. Nicht besser als die AfD

Es gibt in Deutschland eine große Ungleichheit. Die ist aber nicht zwischen denjenigen, die 30.000, 50.000 oder 100.000 pro Jahr verdienen. Es ist die Ungleichheit zwischen den Millionären und denjenigen, die für ihr Geld arbeiten müssen. Aber die taz macht es genauso wie die AfD, sie säht Neid zwischen Leuten, die ähnlich viel verdienen. Die AfD spielt Hartz IV gegen Flüchtlinge aus. Die taz macht es einen Stockwerk höher ebenso. Ist es wirklich gerecht, wenn ein Facharbeiter auf jeden mehr verdienten Euro nicht mehr 70 Cent Abgaben zahlt, während der Milliardär mit 50 Cent auskommt - wenn er wegen der reichlich vorhandenen Steuerschlupflöcher überhaupt Steuern zahlt? Wie wäre es, die Vermögenssteuer wieder einzuführen und auch die Erbschaftssteuer wieder ernsthaft zu erheben?
Stattdessen geriert sich die taz konservativer als die CDU/CSU. Bestehende Steuern sind gut. Vorschläge werden immer abgelehnt und eigene bessere Ideen gibt es nicht.
Wie wäre es z.B. wenn man die unsozialste aller Steuern zuerst senkt? Wie wäre es auch die Mehrwertsteuer zu senken?

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dasfred 12.01.2018, 00:49
26. Erstmal den Sanierungsstau abbauen

So verlockend es klingt, Steuern zu senken oder Schulden abzutragen, wenn der Sanierungsstau bei Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden nicht schnell behoben wird kommt in Zukunft eine Kostenlavine auf uns zu. Das bedeutet, Straßen werden dann gegen horrende Gebühren von Anliegern saniert, Gebäude werden privat vorfinanziert und dann überteuert gemietet usw. Die paar Euro, die im Monat gespart werden könnten holt sich der Staat oder die Kommunen über neue Gebühren vielfach wieder.

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helmut_langer 12.01.2018, 01:02
27. Gute Lobbyarbeit

Es ist erstaunlich, wie gut die Anregungen der INSM auf fruchtbaren Boden fallen! Es lohnt sich die Homepage dieser NGO (wie sie sich diese Lobby englisch bezeichnet), und auch ihre Darstellung auf Wikipedia oder lobbypedia anzuschauen!

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suedseefrachter 12.01.2018, 01:04
28.

Zitat von calvi
Das wäre mal sozial: diejenigen, die (anteilig am Einkommen) viel konsumieren, also vor allem Familien und Geringverdiener entlasten! Und es wäre sogar wirtschaftsförderlich, würde eventuell auch den riesigen Außenhandelsüberschuss etwas ausgleichen, die Binnenkonjunktur ankurbeln und eben vor allem all jenen zugute kommen, die den Euro täglich zweimal umdrehen müssen. Also: Umsatzsteuer wieder auf 16 %, das würde was bringen!
Umsatzsteuer runter - ja, dann bleibt aber nicht Ihnen als Konsument mehr sondern mir als Unternehmer. Was aber auf der anderen Seite auch keinen Unterschied macht da ich das Geld auch wieder ausgebe.

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hoeffertobias 12.01.2018, 01:18
29. Und warum bitte...

Zitat von harry2405
Und wieder werden Alleinerziehende, Kleinstrentner und Geringverdiener noch nicht einmal erwähnt. Eine Schande. Wie wäre es mal mit der Abschaffung der Anrechnung des Kindergeldes bei Hartz IV sowie Entlastung von alleinerziehenden Gering- und Normalverdienern? Soziales Profil, liebe SPD?
... sollen ausgerechnet diejenigen entlastet werden, die keinen Bock auf Schule und Ausbildung hatten, Kinder in die Welt setzen, ohne genügend Kapazitäten dafür zu haben und - warum auch immer - nicht genug in die Rentenversicherung eingezahlt haben? Ja warum nur? Stattdessen möchten Sie diejenigen stärker belasten, die Werte schaffen, Ihre Kinder selbst versorgen und die heutigen Rentner unterstützen? Warum immer nur die Luschen? Null Bock auf irgendwas, Schule schwänzen, Lehre abbrechen, aber gut unterstützt werden. Warum nur? Mitleid? Ich schon lange nicht mehr!

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