Forum: Wirtschaft
Sorge um Werke in Mexiko: Trump irritiert deutsche Autokonzerne
DPA

Donald Trump droht mit Strafzöllen auf Autoimporte aus Mexiko. Das verstört auch deutsche Firmen, die dort produzieren und neue Werke planen. Wagen die Konzerne den Konflikt mit dem neuen US-Präsidenten?

Seite 1 von 19
spontanistin 14.01.2017, 16:11
1. Adam Smith läßt grüßen!

Nun, Trump macht doch jetzt nur das, was Adam Smith als "unsichtbare Hand des Marktes" definiert hat. Diese ist in diesem Markt-Konzept als "patriotisches Element" zwingend nötig, da sonst die Kapitalisten nur noch im Ausland mit den niedrigsten Produktionskosten investieren würden. Es sollte halt immer um "Win-Win" gehen und nicht um Maximierung der Handelsbilanzüberschüsse!

Beitrag melden
mk70666 14.01.2017, 16:12
2.

Ganz einfach: keine US-Produkte mehr kaufen.

Beitrag melden
Teigkonaut 14.01.2017, 16:12
3. Wettlauf am Ende

Der Wettlauf der Konzerne um die niedrigsten Produktionskosten hat hoffentlich bald ein Ende. Wo die Autos verkauft werden sollen, die in Mexiko zu einem Zehntel der Löhne in den USA gefertigt werden kann sich jeder selbst beantworten. Das Trump dieses Sozial- und Umweltdumping beschneiden will finde ich gut!

Beitrag melden
horstu 14.01.2017, 16:17
4. Trumps Wahlauftrag

Trump wurde von amerikanischen Bürgern gewählt, deren Interessen zu vertreten. Amerikanische Arbeitnehmer dürften sich bald freuen, dass ihre Arbeitsplätze wieder in ihr Land zurückkehren. Also hat Trump bislang alles richtig gemacht. Allen Lehrbuch-Globalisierungsbefürwortern zum Trotz haben amerikanische Bürger einfach keinen Vorteil davon, wenn ihre Arbeitsplätze nach Mexiko, China oder Indien ausgelagert werden. Die Produkte in ihren Warenhäusern werden dann zwar billiger, aber sie können sie sich mangels Jobs trotzdem nicht mehr leisten. Unter Obama wurden nur das Silicon Valley und die Wall Street reich, die Mittelschicht blutet aus; unter Hilary wäre diese Entwicklung noch stärker vollzogen worden.

Beitrag melden
Skyscanner 14.01.2017, 16:17
5. Wagen die Konzerne den Konflikt mit dem neuen US-Präsidenten?

Bestimmt nicht sonst gibt es weitere Milliarden Strafen. Wenn ja dann kann das nur eine Lachnummer werden. Die USA sitzen am längeren Hebel insofern auch noch bei einigen Autobauern die Aktienmehrheiten in den USA bzw. im Ausland sind.

Beitrag melden
schillers_locke 14.01.2017, 16:18
6.

So dumm ich Trump und seine Wähler finde, hier sieht man, dass wir nicht nicht kampflos alles outsourcen müssten.

Aber Wirtschaft geht vor und die Wirtschaft hat die Politik bei den Eiern. Deswegen tanzt alles nach deren Pfeife.

Beitrag melden
harwin 14.01.2017, 16:18
7. Wenn es den amerikanischen Bürgern

Wenn es den amerikanischen Bürgern dann besser geht, wäre das ja auch ein Model für Deutschland. Es wird sichErfolg hat. Wenn ja sollte es Deutschland auch so machen. Alles was Trump vorhat sollte nicht verteufelt werden. Der Erfolg oder Mißerfolg wird dann sicher irgendwann zu erkennen sein.

Beitrag melden
harleyfahn 14.01.2017, 16:21
8. Mexiko liegt in

Zentralamerika...

Beitrag melden
j.f. Sebastian 14.01.2017, 16:21
9. Trump möchte...

...dass US-Firmen US-Amerikaner in Lohn und Brot bringen. Das hat er mit Ford bereits geschafft.
Wenn deutsche Firmen Mexikaner, statt Deutsche in Lohn und Brot bringen, sollte Trump das nicht weiter jucken. Unsere Verantwortlichen juckt das übrigens auch nicht.

Beitrag melden
Seite 1 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!