Forum: Wirtschaft
Sorge um Werke in Mexiko: Trump irritiert deutsche Autokonzerne
DPA

Donald Trump droht mit Strafzöllen auf Autoimporte aus Mexiko. Das verstört auch deutsche Firmen, die dort produzieren und neue Werke planen. Wagen die Konzerne den Konflikt mit dem neuen US-Präsidenten?

Seite 2 von 19
Rido 14.01.2017, 16:22
10.

Zitat von Teigkonaut
Der Wettlauf der Konzerne um die niedrigsten Produktionskosten hat hoffentlich bald ein Ende. Wo die Autos verkauft werden sollen, die in Mexiko zu einem Zehntel der Löhne in den USA gefertigt werden kann sich jeder selbst beantworten. Das Trump dieses Sozial- und Umweltdumping beschneiden will finde ich gut!
Naja ob das Auto jetzt wegen Strafzöllen mehr kostet, oder wegen der gestiegenen Produktionskosten ist doch dem Verbraucher relativ egal, solange er nicht in der Branche arbeitet.
(Kommt eben darauf an, was mehr ist.)

Ich bin kein Freund der Abwanderung in Niedriglohnländer (Dt. z.B. *hust*), denn wer soll die vielen billig produzierten Waren denn kaufen, wenn nur noch Löhne gedrückt, bzw. erst gar nicht mehr beschäftigt wird?

Beitrag melden
Europa! 14.01.2017, 16:24
11. Trump hat recht

Allem Globalisierungswahnsinn zum Trotz ist es absolut sinnvoll, dass Waren, speziell solche Dinge wie Autos, dort gebaut werden, wo sie auch gekauft und benutzt werden. Wenn man den Mexikanern Autos verkaufen will, soll man sie in Mexiko bauen. Wenn man auf den US-amerikanischen Markt schielt, soll man die Autos in den USA bauen. Das zumindest hat VW schon seit Jahrzehnten richtig gemacht: Die Autos, die in China verkauft werden, werden auch in China gebaut. Es hat doch keinen Sinn, wenn z.B. Deutschland Rohstoffe und Fachkräfte in Massen importieren und damit die Umwelt und die Gesellschaft belasten und die Waren dann wieder um die halbe Welt schicken muss, um sie zu verkaufen.

Beitrag melden
ackergold 14.01.2017, 16:25
12.

Zitat von harwin
Wenn es den amerikanischen Bürgern dann besser geht, wäre das ja auch ein Model für Deutschland. Es wird sichErfolg hat. Wenn ja sollte es Deutschland auch so machen. Alles was Trump vorhat sollte nicht verteufelt werden. Der Erfolg oder Mißerfolg wird dann sicher irgendwann zu erkennen sein.
Wieso sollte es den Amerikanern besser gehen, wenn sie sich ausländische Qualitätsprodukte nicht mehr leisten können, dafür aber arbeitslos werden, weil sie nichts mehr ins Ausland verkaufen?

Beitrag melden
ackergold 14.01.2017, 16:25
13.

Zitat von Skyscanner
Bestimmt nicht sonst gibt es weitere Milliarden Strafen. Wenn ja dann kann das nur eine Lachnummer werden. Die USA sitzen am längeren Hebel insofern auch noch bei einigen Autobauern die Aktienmehrheiten in den USA bzw. im Ausland sind.
Trump erliegt der irrwitzigen Annahme, die Amerikaner würden nur US-Autos wollen.

Beitrag melden
kmgeo 14.01.2017, 16:28
14. was würde DT sagen,

wenn der grösste Binnenmarkt der Welt so reagieren würde? oder vielleicht sogar auch China...... Keine Märkte mehr für Amazon, Facebook, Apple, intel, Boing etc..... und alle millionäre in usa müssten amerikanische Autos fahren, amerikanische Teens als Bsbysitter anheuern und angry white men/women in Haus und Garten beschäftigen.....

Beitrag melden
ackergold 14.01.2017, 16:28
15.

Zitat von j.f. Sebastian
...dass US-Firmen US-Amerikaner in Lohn und Brot bringen. Das hat er mit Ford bereits geschafft. Wenn deutsche Firmen Mexikaner, statt Deutsche in Lohn und Brot bringen, sollte Trump das nicht weiter jucken. Unsere Verantwortlichen juckt das übrigens auch nicht.
Wir leben nicht vom Autobau, sondern von Entwicklung und Handel. Autos bauen kann jeder Hanswurst. Mexikanische Arbeiter schaffen Arbeitsplätze in Deutschland, weil Deutsche zum Zusammenschrauben viel zu teuer sind. Amerikaner übrigens auch. US-Autos werden teurer, die Löhne sinken, Investitionen werden sinnlos.

Beitrag melden
möwe99 14.01.2017, 16:29
16. gutes Vorbild

wäre die EU geeint und nicht so ein zerstrittener Haufen, könnte die wirtschaftspolitisch genau so agieren wie Trump.

Beitrag melden
mum_23 14.01.2017, 16:33
17. Abgase - Schluss mit Diesel und Benzin

So, so, Donald Trump jagt den deutschen Autobauern Angst ein. Endlich schafft das jemand. Danke Herr Trump.

Beitrag melden
Bueckstueck 14.01.2017, 16:36
18. Butter bei die Fische

Zitat von Skyscanner
Bestimmt nicht sonst gibt es weitere Milliarden Strafen. Wenn ja dann kann das nur eine Lachnummer werden. Die USA sitzen am längeren Hebel insofern auch noch bei einigen Autobauern die Aktienmehrheiten in den USA bzw. im Ausland sind.
Und welche sollen das sein? Und wo sollte der Vorteil für diese Investoren liegen, wenn die Rendite runter geht? In Wahrheit müssten diese Front gegen Trump machen...

Beitrag melden
s.burkard 14.01.2017, 16:36
19. seit wann...

... liegt Mexico in Nordamerika, lieber Schreiber?

Beitrag melden
Seite 2 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!