Forum: Wirtschaft
Sorge vor Kartell: Maas will Googles geheime Suchformel öffentlich machen
DPA

Deutschlands Justizminister will, dass Google sein zentrales Geschäftsgeheimnis offenbart. Der Konzern soll den Algorithmus transparent machen, der die Suchergebnisse sortiert, fordert Heiko Maas in einem Interview.

Seite 1 von 14
jtu 16.09.2014, 07:55
1. jtu

Warum glauben manche Menschen immer noch dass das Interner gratis ist? Google bietet seinen Service und wirbt damit in eigener Sache - eigentlich ist das ein fairer Deal. Und wer damit ein Problem hat, der soll Bing nutzen oder in ein Reisebüro gehen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hilfskraft 16.09.2014, 07:59
2. gut so ...

... nur, dann sollte Maas sich auch gleich mal Telekom und netcologne zur Brust nehmen.
"haben wir nicht gewusst" und "wir finden nichts" ist doch nicht so ganz ausreichend, um eine Straftat zu vertuschen ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Politik vs. Ökonomie 16.09.2014, 08:00
3. Recht

Und das sagt der Justizminister.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vali.cp 16.09.2014, 08:01
4.

sehr gute idee und cica cola holt ihre rezeptur gleich mit aus dem tresor

Beitrag melden Antworten / Zitieren
goethestrasse 16.09.2014, 08:01
5. Witzbold.

...und als nächstes Coca Cola und die NSA. Klar. Blender und Sand-in-die-Augen-Streuer. Macht euren Job und schwadroniert nicht über Utopia. Sonst werdert ihr sehen, was zukünftig passiert. Ihr macht euch lächerlich. Die Amis haben schon Bammel .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
login37 16.09.2014, 08:03
6.

Vielleicht sollte sich der Herr Maas eher zu Themen äußern, die er versteht.
1. Die Algorithmen sind privates Eigentum und zum Teil patentgeschützt. Maas fordert nicht weniger als eine Zwangsenteignung.
2. Die Heerscharen der Suchmaschinenoptimierer würden diese Informationen unverzüglich in ihrem Sinne nutzen und schlechtere Ergebnisqualität wäre zwangsweise die Folge. Schlecht für Google und schlecht für alle Suchenden.
3. An den Google Algorithmen gibt es fast wöchentlich Änderungen. Wenn man Google nicht zur dauerhaften Information über die Algorithmen verdonnert, wäre die Halbwertszeit vieler Inromationen gering.

Auf wenigen Märkten hat Google solche Probleme wie in Deutschland. leistungsschutzrecht der Verlage, GEMA-Forderungen, Recht auf Vergessen, Streetview-Löschungen usw. usf. Das Ergebnis ist u.a. das Streetview in kaum einem entwickelten Land so wenig Abdeckung hat wie hier. Während Google für andere Regionen regelmößig neue Satfotos und Luftbildaufnahmen für Google Earth/Maps kauft, ist das Material für Deutschland teils steinalt. Bedingt durch die deutsche Politik bekommen die Nutzer hier also teils eine erheblich schlechtere Produktqualität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ThomasTM 16.09.2014, 08:03
7. irrsinn!

Man muss ja nicht alles an google toll finden ;-)
Aber solche forderungen sind gaga! Das ist wie wenn ich von cocacola fordere das cola-rezept zu veröffentlichen. Was soll der mist. Kümmern sich sich mal um wichtige sachen hr... ?! wie heisst er ?!?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
captainjack71 16.09.2014, 08:04
8. Weltfremd der Herr Maas

Was für eine Schnapsidee; als Würde ein Unternehmen sein Firmengeheimnis preisgeben. Will der deutsche Staat für den finanziellen Schaden aufkommen? Und wo liegt eigentlich das Problem mit Google? Google ist v.a. in Deutschland und Europa die bevorzugte Suchmaschine. In anderen Regionen der Welt sieht das ganz anders aus. Politiker eben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isolde.duschen 16.09.2014, 08:07
9.

Herr Maß scheint wohl nicht mitbekommen zu haben, dass selbst die Schufa ihren WirWerfenHühnerknochenAufDenTeppich-Algorithmus nicht offen legen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14