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Sorge vor schlechtem Ruf: Handwerkspräsident fordert Meisterpflicht für bestimmte Ber
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In vielen Handwerksberufen sollte der Meisterbrief wieder Pflicht werden, fordert der Chef des Standesverbands. Er sorgt sich angesichts Tausender Ein-Personen-Betriebe um den Ruf des Handwerks.

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mynonys22 02.01.2019, 08:48
1. gerade erst

letztens einen Vortrag der AFD dazu aus dem Bundestag gesehen, mit genau den gleichen Punkten. Ein wahrer Meilenstein der SPD, auf lange Sicht sehr vorausschauend durchdacht die Abschaffung der Meiszerbriefe.

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wo_st 02.01.2019, 09:13
2. Meisterbrief?

Wozu den Meisterbrief, der sagt doch nichts über Qualität aus. Hatte einen Bezirkshandwerkermeister, der nicht Mal ordentlich das Gewerk ausmessen konnte....

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Kein Besserwisser 02.01.2019, 09:16
3. Herr Woolseifer hat wohl Angst um seinen Posten, mehr nicht!

Wer regulieren möchte, macht das ausschließlich im eigenen Interesse - auch wenn er andere Gründe vorgibt. Wenn jemand schlechte Qualität abliefert, regelt das der Markt binnen kurzer Zeit selbst weil er keine Aufträge mehr bekommt. Und soll doch jeder selbst für sich bestimmen, ob er Krankkasse oder Rentenbeiträge bezahlt. Wenn ich sehe, welch hoher Anteil meiner Krankenkasse und Rentenbeiträge für angebliche Verwaltung oder Rücklagen gesteckt werden, kann ich die Haltung vieler verstehen, die ihr Geld lieber selbst bestimmend anlegen. Und dann denke ich, dass Herr Wollseifer ganz einfach befürchtet, seine Pfründe als Handwerkspräsident zu verlieren wenn immer weniger Betriebe in diese völlig überflüssige Institution einbezahlen.

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odonata 02.01.2019, 09:24
4. da will wohl jemand seine Pfründe sichern!

Angesichts des Umstandes, dass das ordentliche Handwerk nicht mal in wichtigen Handwerksbereichen in der Lage ist, vernünftig arbeitende Handwerker zu stellen, ist das wohl ein Witz. Hier versucht man wohl nur, die lästige Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen. Viele Migranten mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung haben nur dank des Abschaffens der Meisterpflicht die Chance auf eine eigene Existanz. Andere können neben dem normalen Beruf selber Aufträge annehmen....die werden auch im Alter ganz normal Rente beziehen. vor allem bei diesen wirklich umsatzstark benötigten Berufen wie Goldschmied oder Orgelbauer....das ist wirklich ein Witz!!!

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Mach999 02.01.2019, 09:31
5.

Zitat von mynonys22
letztens einen Vortrag der AFD dazu aus dem Bundestag gesehen, mit genau den gleichen Punkten. Ein wahrer Meilenstein der SPD, auf lange Sicht sehr vorausschauend durchdacht die Abschaffung der Meiszerbriefe.
Die Argumente werden dadurch auch nicht stichhaltiger. Ob jemand gut ist, macht sich nicht am Meisterbrief fest. Wer einen Orgelbauer irgendwo im Hinterhof sucht, ist selbst schuld. Bewertungsportale sagen deutlich mehr aus als der Meisterbrief.

Das verhält sich wie mit den Doktoren in der AfD. Der Doktortitel zeigt, dass sie denken können. Politik und Wortmeldungen der AfD zeigen, dass sie nicht denken wollen. Der Meisterbrief zeigt, dass jemand gute Arbeit leisten kann. Er sagt aber nichts darüber aus, ob jemand gute Arbeit leisten will.

Die AfD springt lediglich auf diesen Zug, weil sie Handwerker an sich binden möchte. Typische Klientelpolitik, wie wir sie auch von der FDP kennen. Beide tun immer so, als seien sie wirtschaftsliberal. Wenn es aber um ihre Klientel geht, sind sie dann doch protektionistisch.

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Europa! 02.01.2019, 09:55
6. Ja zur Meisterpflicht!

Die Meisterpflicht ist ein Eckpfeiler des deutschen Ausbildungssystems. Das Nebeneinander von "Akademisierung" auf der einen Seite und Pfusch auf der anderen Seite ist ein Rezept für wirtschaftlichen Niedergang, wie man ihn z.B. in England beobachten kann. Acht Semester "Soziologie" oder dergleichen sind keine sinnvolle Berufsausbildung.

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estark 02.01.2019, 10:21
7. Versicherungspflicht

Wenn Soloselbstständige keine Krankenversicherung bezahlen, verstoßen sie gegen die Versicherungspflicht. Auch eine verpflichtende Unfallversicherung ließe sich unabhängig von der Meisterpflicht einführen. Auch das mögliche Hinterziehen von Steuer ist sicher für den Einpersonenbetrieb leichter, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Politiker, Verbandsvorsitzende etc. sollten nicht immer primär nach neuen Gesetzen und Regelungen schreien, sondern die Umsetzung bestehendes Rechts umsetzen oder einfordern.

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estark 02.01.2019, 10:22
8. Versicherungspflicht

Wenn Soloselbstständige keine Krankenversicherung bezahlen, verstoßen sie gegen die Versicherungspflicht. Auch eine verpflichtende Unfallversicherung ließe sich unabhängig von der Meisterpflicht einführen. Auch das mögliche Hinterziehen von Steuer ist sicher für den Einpersonenbetrieb leichter, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Politiker, Verbandsvorsitzende etc. sollten nicht immer primär nach neuen Gesetzen und Regelungen schreien, sondern die Umsetzung bestehendes Rechts umsetzen oder einfordern.

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view3000 02.01.2019, 10:29
9.

Wenn viele nur 9,19 Euro Mindeslohn in der Stunde verdienen, dann ist halt oftmals kein Handwerker für 50 Euro die Stunde drin. Ein ausgeprägter Mindeslohnsektor fördert und fordert daher geradezu diverse Alternativen im Handwerk. Man müsste aufgrund dieser Tatsache noch viel mehr handwerkliche Berufe von der Meisterpflicht entbinden, damit sich alle Menschen eine handwerkliche Dienstleistung leisten können. Das sind halt die Schattenseiten einer Agenda2010-Politik. Der Handwerkspräsident denkt halt auch nur bis zu seiner Nasenspitze. Menschen die jetzt schon für viel zu wenig Geld als Single-Selbständige handwerklich arbeiten, politisch in die Enge treiben zu wollen, ist doch wirklich jämmerlich.

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