Forum: Wirtschaft
Sozialabgaben: Rentenbeitrag sinkt ab 2012 auf 19,6 Prozent

Ab dem kommenden Jahr werden Beschäftigte und Arbeitgeber entlastet. Der Beitrag zur Rentenversicherung sinkt nach einem Beschluss des Bundeskabinetts von 19,9 auf 19,6 Prozent - und damit stärker als ursprünglich erwartet.

Seite 1 von 2
muehle79 16.11.2011, 11:03
1. Aha.

Leistung muss sich wieder lohnen. Da ist das Geschenk, was der FDP wieder zu neuen Höhenflügen verhelfen wird.

Fragt sich nur noch, wie ein sinkendes Rentenniveau (real, nicht prozentual) und immer mehr Menschen, die das Rentenalter gar nicht mehr in sozialversicherungspflichtiger Beschäfigung erreichen zu einem Überschuß in der Rentenkasse führen?

Außerdem verstehe ich immer noch nicht, weshalb man nicht "Mehreinnahmen", die dadurch entstehen, dass die Konjunktur nicht ganz so schlimm einbricht wie in den schwärzesten Prognosen nicht erstmal zur Schuldentilgung einsetzt, sondern sofort wieder raushauen muss?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Uwe650 16.11.2011, 11:07
2. Senkung oder Steigerung ?

Zitat von sysop
Ab dem kommenden Jahr werden Beschäftigte und Arbeitgeber entlastet. Der Beitrag zur Rentenversicherung sinkt nach einem Beschluss des Bundeskabinetts von 19,9 auf 19,6 Prozent - und damit stärker als ursprünglich erwartet.
Und wenn die Einnahmen nicht mehr reichen, wird der Beitrag erhöht, aber gleich um 0,6 % für die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber werden aus der Sozialpartnerschaft entlassen, genau wie bei der Krankenkasse. Und was noch icht klar ist, welche Ausgaben den Arbeitnehmer in anderen Bereichen erwarten, vermutlich mindestens das doppelte vom eingesparten Rentenbeitrag. Das ist doch alles Augenwischerei und vorgezogenes Wahlkampfgeplänkel. Genauso wie auch der Mindestlohn, das wir nix zählbares bei rumkommen, nur wird es danach keinen sittenwidrig nierigen Lohn mehr geben, weil der von der Politik festgelegt wurde.

Prima, warum eigentlich wird mein Gehalt noch auf mein Konto überwiesen und nicht direkt nach Berlin ? Von dort könnte man mir dann ja zuteilen, was die Politik meint, was meine Bedürfnisse decken sollte. Den Rest dann bitte als Spende wahlwweise an die Deutsche Bank, HRE, Commerzbank oder für den Pensionsfonds der ehemaligen Bundestagsabgeordneten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainer_stuss 16.11.2011, 11:39
3. Ui!

NA ganz toll. Werden also ganze 0,3% weniger auf diese Art von meinem Lohn gestohlen und verbrannt. Die werden mir woanders zwar wieder abgenommen, aber auch egal.

Ich WILL meine Rente selber regeln. Ich will nicht gezwungen werden Geld in eine Kasse einzuzahlen, die für etwas anderes missbraucht wird. Wo von vorne hinein klar ist, dass ich das Geld nicht mehr wiedersehe, oder wenn ich doch noch Rente bekomme, dann halt nur noch einen Teil davon... Da hab ich mich neulich erst wieder drüber aufgeregt.

Bleibt mein Gehalt auf dem Niveau, sind das knapp 250k, die mir gestohlen werden. Davon könnte ich mir ein eigenes zu Hause bauen oder es anderweitig investieren, ohne nachher jemandem zu Last zu fallen. EKELHAFT!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MichaelFischer 16.11.2011, 12:02
4. Ja, ne, is klar

das ist die logische Konsequenz,
wenn die Renten gleichzeitig gekürzt werden,
durch Anhebung des Renteneintrittsalters
und unserer derzeitiger Zuschuss
an die Rentenkasen i.H.v. 80,9 Mrd.,
sich noch erhöhhen soll.
http://www.bild.de/politik/2010/rent...3280.bild.html
Woher werden sie das Geld dafür wohl bekommen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wigers7 16.11.2011, 12:03
5. 3,75 Euro.

Das ist wirklich eine sehr "deutliche" Senkung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marc0815 16.11.2011, 13:00
6. wollt ihr uns ver....?

3,75Euro durchschnittliche "Entlastung" pro Monat?
Kein Wort über die irrsinnig hohe Belastung von fast 20% des Einkommens (brutto vor Steuern). Von denen die jetzige Generation um die 30 wahrscheinlich nichts mehr zurückbekommt.
Würde jeder Arbeitende für sich selbst sorgen dürfen und diese Summe mit nur 1-2% verzinsen, hätte er zur Rente eine Summe wo er allein von den Zinsen leben könnte.
Aber nein die Beamten und Sozialschmarotzer müssen ja auch durchgefüttert werden, so dass für die eigentlichen Zahler nichts mehr übrigbleiben wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trabajador5 16.11.2011, 13:01
7. Rechnen schwach

"Allerdings werden Gutverdiener im Westen mit einem Einkommen von mehr als 5600 Euro monatlich nicht unmittelbar von der Senkung des Beitragssatzes profitieren."

mal wieder falsch gerechnet.
Alter beitrag 5.500*0,199/2 = 547,25
neuer Beitrag 5.600*0,195/2 = 546,00
Also 1,25 weniger , nicht mehr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naivi 16.11.2011, 13:30
8. Bravo

Zitat von rainer_stuss
NA ganz toll. Werden also ganze 0,3% weniger auf diese Art von meinem ......
Nomen est Omen!
250k x 4% - Steueranteil = ~7,5k/pa. Genug um niemanden zur Last zu fallen! Wo denn? Würde mich schon interessieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diwoccs 16.11.2011, 13:38
9. was soll das ?

Zitat von Uwe650
Und wenn die Einnahmen nicht mehr reichen, wird der Beitrag erhöht, aber gleich um 0,6 % für die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber werden aus der Sozialpartnerschaft entlassen, genau wie bei der Krankenkasse. Und was ....
Warum jammern Sie denn schon wieder ? Als Gehaltsempfänger haben Sie doch keine Probleme. Sie brauchen am Monatsende nur Ihr Geld - ob verdient oder unverdient - vom Bankkto. abzuholen.Risiken haben Sie keine. Und nicht alle Arbeitgeber sind Multimillionäre , die von den Riesenexporten profitieren, sondern viele kleine Arbeitgeber, denen das enorme Gehaltsniveau in D zu schaffen macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2