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Soziale Gerechtigkeit: Die Mittelschicht betrügt sich selbst

Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.

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prophet46 08.04.2010, 16:34
10. Klassenkampfgeschwätz

Zitat von sysop
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
Dummes Geschwurbel einer Linken, die versucht, die Mittelschicht gegen die Oberschicht aufzuhetzen. Der Hintergrund der Dame: ehemals Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung und Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager. Seit 2000 ist Ulrike Herrmann bei der taz für wirtschaftspolitische und soziale Themen zuständig.
Die neue soziale Gerechtigkeit einer Trixilanti-Anhängerin. Auf so ein Klassenkampfgeschwätz kann man locker verzichten.

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johndoe2 08.04.2010, 16:34
11. Genau

Zitat von
Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
Dem kann Ich voll und ganz zustimmen.
Leider gibt es viele Leute die Ihren Stand überschätzen, nur weil Sie sich in den letzten Jahren mal einen gebrauchten Mercedes zusammengespart haben. (Um ein typisches, zwar klischeehaft anmutendes, aber nicht seltenes Beispiel zu geben.)

Daraus resultierte besonders die Stärke der FDP in der letzten Wahl. Ich denke (Neu-)FDP Wähler wussten schon was da kommen würde, sahen das wegen ihrer Überschätzung aber nicht als Nachteil.

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arnidee 08.04.2010, 16:34
12. Guidos Wähler

Zitat von sysop
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
Mittelschicht schreibt hier nicht weil jetzt starr vor Schreck ....

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Gandhi 08.04.2010, 16:35
13. Wer ist schon gerne ausgebeutet?

Zitat von sysop
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
Man muss es sich nur selbst einreden (und einreden lassen), dass man zu den Reichen gehoert und schon sind viele Scheinreiche bereit, den Zielen der Kapitalisten zu dienen.

Die Kapitalisten freut das natuerlich, schliesslich hat man jahrzehntelang erfolgreich an "Brot und spiele" gearbeitet.

Zu Zeiten des "realen Sozialismus" hat man sich mit Mitbestimmung und aehnlichen Erfindungen ein soziales Maentelchen umgehanegt, doch davon ist nicht viel uebig geblieben.

Die Rechte der Lohnabhaengigen werden aus Konkurrenzgruenden beschnitten (Die SPD hat da kraeftig mitgeholfen), der Klassenkampf in der falschen Richtung geht weiter.

Und irgendwann erfolgt dann das traurige Erwachen.

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sunshine44 08.04.2010, 16:36
14. Arme Mittelschicht

Wer vertritt denn noch die Interessen der Mittelschicht?
Sind es vielleicht die Schwarzen mit Ihrem ausgeprägtem Hang zu Großkonzernen (z.B. die Energiekonzerne)
Oder sind es vielleicht die gelben, mit Ihren guten Kontakten zur Pharmabranche

Oder vielleicht doch die Roten, welche gerade dabei sind den Arbeitslosen wieder mehr Konsum zu ermöglichen
Die Lonken wollen vor allem verteilen, was andere erwirtschaften und die Grünen sind hin- und hergerissen.

Ich fürchte es gibt keine echte Mittelstandspartei, also lieber Mittelstand hör auf zu jammern und gründe oder unterwandere eine Partei.

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running_on_empty 08.04.2010, 16:36
15. Immer wieder erstaunlich!

Zitat: So meinen immerhin 57 Prozent der Bundesbürger, dass sich Langzeitarbeitslose "ein schönes Leben auf Kosten der Gesellschaft machen" Zitat Ende.

Es ist immer wieder erstaunlich, daß eine Gesellschaft, die nahezu zu 100% auf monetären Reichtum schwört und sich zentral durch Arbeit definiert, gerade denen, die weder eine Arbeitsstelle noch nach Abzug aller Kosten etwas übrig haben, andichtet, daß es ihnen besonders gut geht.

Irgendwie könnte man sogar auf die Idee verfallen, daß mit dem finanziellen Reichtum ein "schönes Leben" gar nicht möglich ist...;-)

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jazznote 08.04.2010, 16:36
16. Spätrömische Dekadenz für Alle!!

Spätrömische Dekadenz für Alle ist gemeint als humorvolle Demontage der Aussage von G. Westerwelle.
Der behauptet, dass es uns zu gut geht obwohl dass meistens nicht stimmt. Ich sage, es soll allen gutgehen deswegen sage ich: Spätrömische Dekadenz für Alle!!

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existentialist09 08.04.2010, 16:36
17. Meinen Respekt...gut erkannt.

Zitat von sysop
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
und während sich die "Mittelschicht" noch als unersetzlich und unkündbar betrachtet, verliert diese vollkommen die Bodenhaftung. Weil es mehr Spass macht, mit Guido auf die unqualifizierten Faulenzer zu schimpfen, und nicht zu merken, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Aber wenn diese Mittelschicht erst mal auf Hartz VI oder VII ist, findet sich auch wieder ein Führer, welcher D wieder groooß macht.

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Gayling 08.04.2010, 16:36
18. Blöder geht es nicht mehr - oder?

Zitat von sysop
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
Leute, dass ist - mit Verlaub - oberster, extremer Bullshit.
Wen zum Teufel, soll die Mittelschicht verdammt noch mal denn wählen?
Seit den frühen 90ern gibt es KEINE Partei mehr, die die Mittelschicht und ihre Interessen vertritt - schaut euch doch mal um, ihr Blindschleichen, bevor ihr so einen Scheißdreck behauptet!
Ob Gelb, Grün, Rot oder Schwarz - alle großen Parteien agieren nur im Interesse der gut betuchten - egal, was sie ansonsten behaupten.
Was hat den Rot-Grün anders gemacht, als vorher Schwarz-Gelb?
Richtig - NICHTS!
Die einzige Möglichkeit wäre, die braune Scheiße zu wählen, um etwas zu ändern - aber - oh, Mann, macht mich das fertig -, wer will denn die schon (außer die üblichen Geirnamputierten)
Mit Wahlen ist in diesem Land leider schon lange nichts mehr zu ändern - da können weltfremde (oder von der reichen Seite gut bezahlte?) Journalisten noch so bescheuerte Artikel verfassen - die Realität, meine Damen, meine Herren, sieht leider etwas anders aus.
Geht also bitte erst mal eure Hausaufgaben machen - die Entwicklung, die in dem Artikel beschrieben wird, ist zwar stimmig, nicht aber die Ursachen.

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Svante64 08.04.2010, 16:37
19. Yes

Zitat von Bayerr
Wer hätte geglaubt, sowas bei SPON zu lesen.
Ich bestimmt nicht:-)

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