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Soziale Kluft: 26 Millionen jungen EU-Bürgern droht Armut
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Europas Wirtschaft erholt sich, doch die junge Generation profitiert davon nicht. Laut einer Studie wird die Kluft zwischen Alt und Jung immer größer - selbst in Deutschland.

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frankandreas 27.10.2015, 10:17
120. Eliten

wenn die sogenannten Eliten und unsere inkompetenten Politiker bereit wären zu verstehen, das Steuern sinnvoll eingesetzt, dem allgemeinwohl dienen und damit
für Gerechtigkeit sorgen, würden wir einen großen Schritt Richtung Demokratie gehen.

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wolfi_emausbe 27.10.2015, 10:20
121. Das ist wie üblich losgeplappert ohne nachzudenken

Zitat von MeFFM
Das sieht man mal wieder wie falsch unsere Politik handelt. Seit Jahren werden Rentner mit Geld, staatlichen Leistungen, abschlagsfreien Frührenten und Renteneehöhungen überhäuft. Dabei wäre das Geld am anderen Ende der Gesellschaft besser aufgehoben!!!
Warum das Geld am anderen Ende der Gesellschaft also den Jüngeren besser aufgehoben wäre, bleibt ein großer Teil der meist jungen Smartphone-Gesellschaft als Antwort schuldig.
Tatsächlich wird auch von ehem. Nichtboulevardblätten im Kampfstil zwischen den Generationen gehetzt und diese bleiben immer öfter die Frage nach Qualitätsjournalimus schuldig.
Fakt ist nämlich das es einem großen Teil der Bevölkerung sowohl in jungen wie späten Jahren nicht besonders gut geht und das Thema Altersarmut keineswegs nur ein Schlagwort ist.
Das hat Globalisierung und wirtschaftliche Versklavung großer Arbeitsmarktkontingente längst bewiesen.

Ciao
DD

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deesdrei 27.10.2015, 10:22
122. Klasse Kommentar!

@saitenzupfer, #90: Absolute Zustimmung, klasse Kommentar! Wie Sie richtig schreiben, findet seit Jahren/Jahrzehnten eine völlige Vernachlässigung des eigenen Volkes durch die Politik zugunsten der globalen Industrie- und Finanzeliten statt! Jetzt kommt noch der soziale Umbruch durch hunderttausende Zuwanderer hinzu. Aber hier sind es nicht nur die 6 Mio Beschäftigten in den prekären Arbeitsverhältnissen, die ganz berechtigt Existenzängste ob der ins Land strömenden "Neubürger" haben, die demnächst als Konkurrenten mit um deren Jobs kämpfen. Nein, es ist auch die sog. Mitte, die über die drohenden Probleme ihrer Renten und die Altersarmut durchaus Bescheid weiß, aber auch keine tauglichen Mittel haben, um dem zu entgehen. Ihre klassische Altersvorsorge - LV + BAV - wird ja gerade dank niedrigster Zinsen pulverisiert. Auch hier wächst eine Konkurrenz durch die Migranten heran, die aufgrund ihrer traditionellen Familienformen, hin und wieder auch "Clans" genannt, ganz andere, wirksamere Instrumente haben, um auch ihre älteren Familienangehörigen zu versorgen. Die brauchen, im Gegensatz zu uns, im Rentenalter den Staat nicht annähernd so dringend zur Existenzsicherung, wie wir das wohl werden! Strukturen, wie sie in islamischen Familien gang und gäbe sind, gibt es bei uns schon längst nicht mehr. Durch alternativlose "Flexibilität" bei der "Wahl" des Arbeitsortes wurden Familien zerrissen, gestückelt und über das Land verstreut. Unter solchen Umständen den Älteren zu helfen, ist oft nicht (mehr) möglich. Auch hier werden die islamischen Migranten klar im Vorteil sein.

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Ehr367 27.10.2015, 10:26
123. SPD/Grüne/CDU/CSU programmierten die Altersarmut

„Wer vorsorgt, wird geschröpft“ " Bürger fühlen sich abgezockt"
Vor 2004 galt noch der Vertrauensschutz- auch in der Sozialgesetzgebung konnte man auf Treu und Glauben noch vertrauen. Über 8 Mill. Bürger, die nach dem Krieg Deutschland aufgebaut hatten, entschlossen sich eine Direktversicherung abzuschließen. Jeder war bemüht fürs Alter vorzusorgen. Dann brachten Rot/Grün das GKV- Modernisierungsgesetz 2004 "Raubrittergesetz" ( § 229 ) heraus, dass rückwirkend bei der Auszahlung der Direktversicherung zum 2. mal Kranken- und Pflegeversicherung abkassiert wurde. Die damalige Rot/Grüne Regierung plädierte vor 2004 fast täglich für die private Vorsorge , um Altersarmut zu vermeiden, um dann danach abzukassieren und diejenigen wieder um ihre Ersparnisse zu bringen. Zukünftige Generationen können der SPD/CDU/CSU/Grüne nicht mehr trauen, sie haben der Volkswirtschaft und den Menschen einen unermesslichen Schaden durch Verletzung von Vertragsschutz, Vertragstreue, Bestandsschutz und Verlässlichkeit zugefügt. SPD/CDU/CSU schaffen das Raubrittergesetz ( § 229 ), nicht ab! Auch der VDK denkt nicht daran, gegen dieses Gesetz vorzugehen. Dass die Sozialgerichte und das Bundesverfassungsgericht mit den Politikern einig sind, über die Ausraubung von 8. Mill. Bürger, schreit zum Himmel und man muß die Neutralität der Gerichte immer häufiger in Frage stellen.
Über 40 Milliarden Euro wurden hier abgezockt. Bundesfinanzminister Herr Schäuble, hat hier gleich 8,5 Milliarden eingezogen, zur Sanierung seines Haushaltes. Lt. Herrn Binding, Bundestagsabgeordneter der SPD bei der Podiumsdiskussion in Stuttgart: "Bestehende Verträge muß man auch ändern können", das verstößt gegen das Gesetz, öffnet Tür und Tor und gibt Ansporn für staatlich legalisierten Diebstahl.

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walter kuckertz 27.10.2015, 10:26
124. Gewerkschaften

Die Gewerkschaften haben sich zu zahnlosen Tigern selbst pulverisiert. Und was macht man dagegen? 1. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisieren sich wieder zu starken Gewerkschaften 2. Die Gewerkschaften machen sich wieder attraktiv und kümmern sich ausschließlich um die Interessen ihrer Mitglieder, ohne sich im allgemeinen politischen Tagesgeschehen profilieren zu wollen.

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geroelleimer 27.10.2015, 10:27
125. Ja die Bertelsmannstiftung

Welche Statistik stimmt denn nun, die vom Fachkräftemangel oder diese Studie.
Nun mal von vorn. Ein Fachkräftemangel liegt vor, laut Arbeitsamtstatistik, wenn weniger als 3 Bewerber sich um diese Stelle bewerben.
Im Umkehrschluß liegt also kein Fachkräftemangel vor. Es gibt immer noch 3 Leute, die die Stelle haben wollen. Nun kann man auch sagen die sogenannten syrischen Fachkräfte sind eigentlich, arbeitsamtechnisch, eher überflüssig, weil ja es genug Fachkräfte gibt.
Irgendwann durchschaut jeder wohlwollende Leser dieses Medienkonzept. Mich erinnert dieses, stark an die DDR. An jeder Wand hingen dort die Parolen und Plakate und an den Häusern blätterte der Putz. Also viele Bürger aus Ostdeutschland haben wahrscheinlich da noch starke Erinnerungen. Denn sonst erklärt sich das nicht mit den Demonstrationen.

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Ein_denkender_Querulant 27.10.2015, 10:29
126. Rentner sind zu teuer

Die heutigen Rentner mit 75 haben ihr Erwerbsleben vor 50 Jahren, also 1965 begonnen. Damals lag der Rentenbeitrag mit 14% bei ca. 600,-DM Durchschnittseinkommen bei ca. 84,-DM oder 42,-€ im Monat, ausgezahlt werden heute irgendetwas um 1200,-€. Das ist eine reichlich gute Rendite, die niemand von uns heute ereichen kann.

Rente war immer für den Lebensabend gedacht, für die letzten Jahre des Lebens. Wenn ich sehe, wieviele Menschen für 15 Jahren mit 57 Jahren Frühverrentet wurden und über Jahrzehnte Rente beziehen, kann so ein System nicht funktionieren.

Laut diesem Bericht von 2010 arbeitet die Regierung an einem Gesetz, die Rente individuell 12 Jahre vor dem Tod beginnen zu lassen:
http://www.der-postillon.com/2010/08/arbeitsministerin-fuhrt-rente-zwolf.html

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hdwinkel 27.10.2015, 10:30
127. Armut

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Die Flüchtlinge helfen vermutlich, um die Zahl der in Armut lebenden Europäer zu senken. Durch die extrem niedrigen Einkünfte der Flüchtlinger sinkt das Durchschnittseinkommen und damit sinkt auch die statistische Armutsgrenze, womit es weniger arme Europäer werden wird. Armut ist in Europa vor allem ein statistisches Problem. Wer bei uns als armutsgefährdet gilt, wäre mit denselben wirtschaftlichen Möglichkeiten im Gesamtpaket in weiten Teiler der Welt ein Priviligierter.
Nö, Armut ist etwas sehr reales. Daß die Statistik relative Kennzahlen betrachtet liegt daran, daß Armut einen relativen Charakter hat.
Nehmen Sie z.B. den Armutsbegriff von Georg Simmel, den er im Jahr 1908 entwickelt hat.
[i]"Der Arme als soziologische Kategorie entsteht nicht durch ein bestimmtes Maß von Mangel und Entbehrung, sondern dadurch, daß er Unterstützung erhält oder sie nach sozialen Normen erhalten sollte".
siehe den Kommentar zur Sozialhifegesetzgebung von Volker Neumann 1994:
http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl...DF/Neumann.pdf
Es geht also nicht darum, einen menschlichen Körper am Leben zu erhalten, sondern um die Würde des Menschen, die nur durch Teilhabe garantiert werden kann, in der realen, ihn umgebenden Gesellschaft, ohne auf Almosen angewiesen zu sein.

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Knack5401 27.10.2015, 10:31
128. @ epigone (Nr. 20)

Und das Problem rechtsorientierter Regierungen besteht darin, dass den Großkonzernen und deren Shareholdern das Geld nachgeschmissen wird. Das ist es mir lieber es bleibt bei den Arbeitnehmern.

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bestrosi 27.10.2015, 10:33
129. wer arm sagt, muss auch reich sagen

Es bringt gar nichts, die Jugend jetzt gegen die Rentner auszuspielen. Wenn bisherige Fehlentwicklungen korrigiert werden müssen, steht für mich an erster Stelle die immer krassere Umverteilung hin zu großen Vermögen und Einkommen. Guter Lohn für gute Arbeit, dazu mehr staatliche und private Investitionen und eine effektive Grundsicherung für alle!

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