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Soziale Milieus: Wie Gehalt, Beruf und Wohnort die Wahlentscheidung prägen
DPA

Sag mir was Du verdienst und ich sage Dir, was Du wählst. Laut einer Studie unterscheiden sich die Parteienmilieus noch immer erheblich. FDP-Anhänger haben die höchsten Einkommen - AFD- und Nichtwähler kommen schlechter weg.

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Watschn 19.07.2017, 10:16
1. Ein wenig unlogisch....

Die AfD hat knapp nach der FDP die meisten Selbstständigen u. liegt beim Segment der relativ gutverdienenden Arbeitern (Automobilbau, Maschinenbau, Metallbau, kl. u. mittlere Betriebe usw..) an der Spitze...., und sollen kanpp vor den Linken-Wählern die schlechtesten Einkommen aufweisen?
Da soll vermutl. was konstruiert werden..(finanziell arm = dumm)

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mariakar 19.07.2017, 10:19
2. Erstaunen diese Erkenntnisse wirklich?

Ich denke nicht. Dass die FDP von Wohlhabenden gewählt wird, ist ein alter Hut. Dass es kaum noch Unterschiede zwischen SPD seit Schröder/Fischer und der CDU gibt, ist auch hinlänglich bekannt. Und dass Leute, die wenig verdienen und von ihrem Verdienst kaum leben können, einer AFD anhängen ist doch nur zu verständlich wenn sie sehen, dass andere für fast das gleiche Einkommen nicht arbeiten.
Deutschland mag ein reiches Land sein, ein großer Teil seiner Bevölkerung ist es aber nicht. Die letzten Regierungen haben mit ihrem Neoliberalismus einfach übertrieben. Inzwischen sind nicht nur Arbeitslose abgehängt, sondern auch viele Menschen, die täglich morgens aufstehen und einer Arbeit nachgehen, aber davon weder sich noch ihre Familien ernähren können.

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Crom 19.07.2017, 10:23
3. Geld macht doch glücklich

Endlich der Beweis: "[...] Tatsächlich zeigt die Untersuchung, dass die Zufriedenheit mit der persönlichen wirtschaftlichen Lage ziemlich genau den bedarfsgewichteten Nettoeinkommen entspricht: Am glücklichsten ist die Wählerschaft der FDP, am wenigsten zufrieden sind die AfD-Anhänger und die Nichtwähler. [...]"

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caty24 19.07.2017, 10:23
4. Seit 2015 ist alles anders

Mag sein,dass es früher mal so war mit diesen Statistiken
Es gibt midestens einen deutschen Miliardar der Merkels heimtückische Politik
komplett ablehnt.Auf Wunsch verlinktes Video.

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Matttthias 19.07.2017, 10:24
5. Informativer Artikel

nur bei der Schlagzeile möchte ich ein wenig meckern. Der Beruf bestimmt das Gehalt. Das Gehalt beeinflusst den Wohnort. Erst am Ende kommt eine Wahlentscheidung. Wie Karl Marx sagte " das gesellschaftliche Sein prägt das Bewusstsein". Wer 46 Stunde die Woche arbeitet verdient mehr und hat wenig Lust dafür mehr Strafsteuer zu bezahlen. Umgekehrt kann die 20-Stundenkraft an Abgaben nichts Böses erkennen da sie selbst nichts zahlt.

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Crom 19.07.2017, 10:24
6.

Zitat von Watschn
Die AfD hat knapp nach der FDP die meisten Selbstständigen u. liegt beim Segment der relativ gutverdienenden Arbeitern (Automobilbau, Maschinenbau, Metallbau, kl. u. mittlere Betriebe usw..) an der Spitze...., und sollen kanpp vor den Linken-Wählern die schlechtesten Einkommen aufweisen? Da soll vermutl. was konstruiert werden..(finanziell arm = dumm)
Bei den Selbstständigen gibt es ja solche und solche. Die AfD hat offenbar solche.

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helmipeters 19.07.2017, 10:25
7. Interessant,

zeigen die Erhebungen doch eindeutig, das die AfD-Anhänger nicht die Gruppe der Abgehängten ist wie es gerne AfD-Gegner immer behaupten..

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muellerthomas 19.07.2017, 10:29
8.

Zitat von Watschn
Die AfD hat knapp nach der FDP die meisten Selbstständigen u. liegt beim Segment der relativ gutverdienenden Arbeitern (Automobilbau, Maschinenbau, Metallbau, kl. u. mittlere Betriebe usw..) an der Spitze...., und sollen kanpp vor den Linken-Wählern die schlechtesten Einkommen aufweisen? Da soll vermutl. was konstruiert werden..(finanziell arm = dumm)
könnte auch daran liegen, dass nicht alle Selbständigen gut verdienen. Könnte sogar so sein, dass die gutverdieneden Selbstständigen zur FDP neigen, die die wenig verdienen und unzufrieden sind, dann zur AfD.

Aber klar, muss konstrutiert sein...

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Mister Stone 19.07.2017, 10:30
9.

Ich habe im Laufe der Jahre den Eindruck gewonnen, dass manche "Schlechterverdienende" die "Besserverdienerparteien" (liberal, konservativ) wählen, weil sie hoffen oder meinen, sie würden damit irgendwie "dazu" gehören. Ebenso ist mir aufgefallen, dass SPD-Wähler trotz übelster Bauchschmerzen der Überzeugung sind, sie müssten bei der Stange bleiben, weil es die einzige Möglichkeit wäre, die totale Herrschaft der Finanzeliten zu bremsen. Beide Hoffnungen werden von den Parteien der selbsternannten Mitte geschürt, obwohl sie völlig absurd sind, denn die faktische Politik der letzten 15 Jahre beweist das Gegenteil.

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