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Sozialer Abstieg: Jedem sechsten Deutschen droht Armut
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In Deutschland stehen immer mehr Menschen vor dem sozialen Abstieg. Einer europaweiten Erhebung zufolge galten 2011 rund 13 Millionen Bundesbürger als arm oder armutsgefährdet. In Ländern wie Frankreich oder Tschechien ist die Lage besser.

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b.lempfert 25.10.2013, 13:13
30. Die Vergleiche hinken total

Schon an die Definition, dass jemand mit einem Einkommen von 60 % des mittleren Einkommens arm ist, kann man ein großes Fragezeichen machen. Wirklich arm ist anders.
Ganz daneben ist aber z.B. ein Vergleich mit Tschechien. Selbst unter Berücksichtigung unterschiedlicher Preisniveaus ist ein armer Deutscher ein reicher Tscheche.

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Phildemos 25.10.2013, 13:13
31. Es ist immer dieselbe Leier

Hier wird nicht die Armut an sich gemessen sondern die Ungleichheit der Einkommen. Es ist zwar löblich, dass der Autor auf die Umstrittenheit der Armutsdefinition hinweist, aber er spricht weiterhin von Armut(sgefährdung). Der letztere Begriff ist noch seltsamer. Man will ja damit nicht ausdrücken, wie hoch die Gefahr ist in Armut abzurutschen z.B. den Job zu verlieren, sondern dass man etwas mehr als relativ wenig Geld verdient...

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Clateros 25.10.2013, 13:14
32.

Zitat von sebastian.teichert
Ein Land wie Norwegen mit seinen horrend teuren Lebenskosten mit einem Land wie Bulgarien auch nur ansatzweise zu vergleichen finde ich spannend sowie mutig!!! Geht halt arbeiten. Wer will bekommt auch was. Und selbst wenn man mit Mist anfängt heißt es ja nicht das man da bis zum Ende bleiben muss. Ich hab mit Schule und Arbeit 50-60 Stunden jede Woche. Ich hab auch nicht mehr als umgerechnet 1000 Euro im Monat! Heul ich deswegen?
Manche schreiben ohne zu denken, manche denken garnnicht. Wenn man jung ist mag man mit so viel Geld vielleicht auskommen, doch nicht im Alter. Da kommen schnell mal Gebrechen dazu, Arztkosten - Zähne und solche Dinge. Und das Geht schnell ans Geld. Selten so viel Unüberlegtes gelesen.

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flocenn 25.10.2013, 13:14
33.

Mal wieder ne statistik, die zum eigentlichen Thema erstaunlich wenig aussagt: hier wird in erster Linie die ungleichverteilung von Einkommen gemessen, man erhält ne schöne drastische headline, die Faktoren Kaufkraft und Lebensstandard spielen keine rolle.

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hein_blöd 25.10.2013, 13:14
34. Und ewig grüßt das Murmeltier...

nicht schon wieder die ewig gleiche Debatte um Armut und als einzige Antwort darauf die sozialistische Gleichmacherei aller Arbeitenden. Um es also noch mal zu wiederholen: solange es eine Definition der relativen Armut gibt, die besagt, dass jemand als arm gilt, der 30 % weniger Gehalt bekommt als der Durchschnitt (Median), solange es also diese Definition gibt, solange wird es auch (relative) Armut geben. Das liegt in der Natur dieser Definition, egal wie hoch das Durchschnittseinkommen liegt. Wollte man die Armut bekämpfen, müssten alle Einkommen sich zu einem Einheitslohn für Zahnärzte, Uniprofessoren, ungelernten Hilfskräften usw. annähern. Und das versuchen Sie doch mal Ihren Mitmenschen zu erklären, ohne den sozialen Frieden zu gefährden oder ohne die Leistungsbereitschaft unserer Leistungsträger nachhaltig einzutrüben, gell?

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unixv 25.10.2013, 13:15
35. 13 Millionen Bundesbürger sind ARM!

Hallo SPD und Grüne!

Der Dank gilt euch und eurer ach so tollen AGENDA 2010!

40 Jahre Arbeiten, Arbeitslos werden und man wird behandelt wie ein z.B. Migrant der hier noch nie gearbeitet hat, DANKE!

Rentenkürzung für mehr eigen Verantwortung : Riester und Rürup......der blanke Hohn für jeden prekär beschäftigten, auch schon fast 10 Millionen, also nichts als eine RENTENKÜRZUNG, DANKE!

Wie könnt ihr Politiker " ach Schröder, Clement, Münte usw. haben sich ja schon aus dem Staub gemacht!" noch ruhig schlafen? oder habt ihr kein Gewissen?

Ehrlos, ohne Moral und Anstand, so kommt die Politik der letzten 15Jahre rüber, ihr erweckt den Anschein, als ob es euch nur noch um eure belange und euer Portemonnaie geht?! Wann wollt ihr euch mal wieder die Diäten erhöhen?

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haller100 25.10.2013, 13:15
36. Ihr findet das ja alle gut

Sowohl der Wähler, der Angela Merkel fast die absolute Mehrheit beschert hat als auch der Großteil der SPD findet das ja alles in Ordnung. Gut, bei Merkel würde man das ja auch nicht anders erwarten. Aber dass die SPD mit der gemeinsame Sache macht ist skandalös

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arimahn 25.10.2013, 13:16
37.

Zitat von sinnfindung
irgendwann ist der Bogen überspannt. In D leben mittlerweile 16 Mio Migranten, die eine Hälfte mit und die andere ohne deutschen Pass, also in Summe 1/5. Klar
Klar war vor allem, dass so ein Kommentar kommen musste. Sicherlich tragen Immigranten einen Teil zur Verarmung des Rests bei, aber der größere Faktor wird wohl eher die abscheuliche Politik sein. Man musste ja unbedingt Lohndumping betreiben und Arbeitslose in Sklaven- Verzeihung, Zeitarbeit zwängen und ähnliche Mätzchen.

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cabeza_cuadrada 25.10.2013, 13:16
38. mehr als unpassend

Zitat von statler&waldorfmuppets
Nicht, wenn man zur Gruppe der Kulturbereicherer gehört, optimal noch mit ein wenig "Verfolgung", fünf greinenden Kindern fürs Fernsehen, eine Prise rassismus und allgemein ein wenig Elend. Dann regnen die Segnungen Deutschlands plötzlich von selbst herunter. Armut, das betrifft vor allem Deutsche, die haben das Protestieren verlernt.
Es gibt in Deutschland eine Grundsicherung! Die steht JEDEM zu, ob Arbeitslos oder Niedriglöhner, und zwar ohne zeitliche Begrenzung. Davon träumen wahrscheinlich über 90% der Weltbevölkerung. Und mit dieser Grundsicherung ist man nicht auf Spenden, Obdachlosenheime oder die Tafel angewiesen. In Berlin leben ganze Straßenzüge von H4 - ist nicht schön - aber von Armut zu reden ist einfach nicht korrekt!

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Angelo Strombozzi 25.10.2013, 13:17
39. Gier

Die Gier ist in Deutschland größer ausgeprägt, der erbitterte, rücksichtslose Konkurrenzkampf verbreiteter. Egoismus ist gelebter Alltag. - Was soll anders dabei herauskommen, wenn man nur das Heute lebt und das Morgen und Übermorgen verdrängt? Wenn man hart arbeitet und mit 1000 Euro zufrieden ist? - Die deutlich mehr haben lachen sich in ihr superreiches, vergoldetes Fäustchen.

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