Forum: Wirtschaft
Spar-Rekord: Deutsche haben im Schnitt 60.000 Euro auf der hohen Kante

Sparsamkeit und ein gutes Börsenjahr hat den privaten Haushalten in Deutschland ein sattes Durchschnittsvermögen beschert. Nach Angaben von Allianz Global Investors hatte jeder Bundesbürger Ende vergangenen Jahres im Schnitt fast 60.000 Euro auf der hohen Kante.

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taubenvergifter 07.01.2011, 16:11
180. Wieso...

Zitat von Katzenfreund
Klar doch! So blöd werde ich nicht sein. Und das ist nicht demokratisch sondern wäre Enteignung. Dazu wird es aber,hoffentlich,nie kommen.
Die Vermögen wurden doch auch auf Kosten der Allgemeinheit angehäuft.
Der Staat geht pleite, weil er die Starken verschont.

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Katzenfreund 07.01.2011, 16:30
181. Wie bitte?

Zitat von taubenvergifter
Die Vermögen wurden doch auch auf Kosten der Allgemeinheit angehäuft. Der Staat geht pleite, weil er die Starken verschont.
Mein KLEINES Vermögen habe ich mir erarbeitet. Und der Staat hat mich nie verschont. Der hat sich immer seinen Teil genommen. Und der Staat geht nicht an denen Pleite die ihrer Arbeit nachgehen. Die Kosten für die Allgemeinheit verursachen andere. So nebenbei sind 60.000 Euro kein anhäufen von Vermögen.

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stupp 07.01.2011, 18:09
182. Umverteilung

"Deutsche haben im Schnitt 60.000 Euro auf der hohen Kante."

Ich habe weniger Geld auf dem Konto. Voll ungerecht! Ich verlange Umverteilung!

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robr 07.01.2011, 18:17
183. Leider...

Zitat von kb26919
die Deutschen im Schnitt 60.000 auf der hohen Kante muss der Ausloeser gewesen sein fuer die Linke Loetsch vom Kommunismus zu faseln.Denn dann waere es ja moeglich dieses Geld unters Volk zu bringen damit dann alle gleich arm sind.
Der Kommunismus würde hier natürlich wirklich etwas bringen. Denn das Geld ist ungleich verteilt, 50% der Deutschen hat ja gar nichts auf dem Konto. Die reichsten 10% dagegen besitzen weit über 60% aller Vermögen!
Da aber auch im Kommunismus nicht die Sparschweine sondern die Produktionsvermögen vergesellschaftet würden, wäre es für den Normalbürger noch interessanter, die haben meistens - wenn überhaupt - nur ein Sparschwein.
Aber der Kommunismus, so schön wie er sein könnte, hat ja bekanntlich einen Nachteil: er funktioniert nicht.

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unente 07.01.2011, 18:18
184. Mathe für Demoskopen

Zitat von Katzenfreund
...Aber ich bin mir sicher das eine solche Partei keine 30 Prozent bekommt. Aber Sie dürfen natürlich gerne weiter träumen.
Welche 30%? Der Rest ist Mathematik.

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kundennummer 07.01.2011, 18:21
185. Umverteilung abgeschlossen

60.000 € pro Bundesbürger. Mal sehen:

Karl Albrecht, geschätztes Vermögen 23,5 Milliarden €.
Dafür gibt es 391.000 arme Schweine, äh Schafe, mit 0 €.

Michael Otto, geschätztes Vermögen 18,7 Milliarden €.
Dafür gibt es 311.000 arme Schweine, äh Schafe, mit 0 €.

Fam. Theo Albrecht, geschätztes Vermögen 16,7 Milliarden €.
Dafür gibt es 278.000 arme Schweine, äh Schafe, mit 0 €.

Susanne Klatten, geschätzes Vermögen 11,1 Milliarden €.
Dafür gibt es 185.000 arme Schweine, äh Schafe, mit 0 €.

Die 4 reichsten Deutschen kompensieren also schon mal 1.165.000 Deutsche mit Null Vermögen!

Insgesamt weist die Statistik für Deutschland 59 Milliardäre aus – sowie 861.000 Millionäre.
Selbst wenn die Millionäre alle nur genau eine Million hätten, würden Sie 12,9 Millionen Menschen mit Null Euro Vermögen kompensieren, um den Durchschnitt zu erreichen. Es gibt aber auch welche mit 10 Millionen oder 100 Millionen oder 500 Millionen.

Das kurze Rechenexempel zeigt: die Umverteilung von arm zu reich ist praktisch abgeschlossen. Das Durschschnittsvermögen sollte kaum noch vorkommen

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Schnurz321 07.01.2011, 18:24
186. Sparen=Schulden

Zitat von glaubblosnix
... im Durchschnitt jeder Deutsche 60.000 EUR auf der Kante hat, dann geht es doch allen gut. Also warum nicht mal eine einmalige Sondersteuer von 10% erheben und der Staatshaushalt hat mit einem Schlag EUR 467 Milliarden mehr zum tilgen der Staatsschulden.
Man könnte auch einfach 467 Milliarden an Schulden nicht zurückzahlen.

Volkswirtschaftlich gesehen sind die Ersparnisse des einen zwangsläufig die Schulden des anderen. Dass die deutsche Wirtschaft insgesamt spart, sieht man an den Nettoexporten, die positiv sind.

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Kassian 07.01.2011, 18:26
187. .

Zitat von Katzenfreund
Mein KLEINES Vermögen habe ich mir erarbeitet. Und der Staat hat mich nie verschont. Der hat sich immer seinen Teil genommen. Und der Staat geht nicht an denen Pleite die ihrer Arbeit nachgehen. Die Kosten für die Allgemeinheit verursachen andere. So nebenbei sind 60.000 Euro kein anhäufen von Vermögen.
Eben, 60.000 Euro klingen nur im ersten Moment viel sind es aber nicht, vor allem wenn unvorhergesehene Ausgaben (Reparaturen, Schicksalsschläge wie z.b. Krankheiten etc.) hinzukommen.

Der Staat kann nur eines und das ist kassieren, die Steuerbelastung für den Durchschnittsverdiener ist ohnehin groß genug.

Jeder der in der heutigen Zeit etwas ansparen konnte verdient meiner Ansicht nach höchsten Respekt, es kann doch nicht sein das man sich von denjenigen die alles sofort verjubeln hier Sondersteuern und Umverteilung vorhalten lassen darf.

Erstmal sollte jeder selber einmal etwas schaffen anstatt nach Umverteilung zu rufen, diejenigen die es schafften etwas anzusparen haben das nämlich zum Großteil mit eigener Konsumzurückhaltung und vor allem harter Arbeit geschafft.

Wenn man dies nicht schaffen konnte und auch nicht z.b. eine Familie mit zwei Kindern hat sollte man sich vielleicht fragen ob es wirklich an der Gesellschaft liegt das man es nicht schaffte oder vielleicht doch an dem ständigem Ruf nach Umverteilung. Wer ständig in der Hoffnung lebt das irgendwann Utopia kommt strebt wohl nicht mit der ihm möglichen Kraft einer Verbesserung seiner eigenen Verhältnisse an.

Und wer über die Unternehmer sich auslässt den würde ich einmal gerne dabei beobachten wenn sie manche Rechnungen sehen für die der Staat die Verantwortung trägt. Ich habe einmal gesehen was unsere Firma in einem einzigen Werk (ca. 50 Arbeiter/Angestellte pro Werk) an EEG-Abgabe zahlt und das waren über 5.000 Euro - soviel zum Thema "der Staat fördert", in Wahrheit sind es unsere Unternehmer die oftmals am Ende dafür gerade stehen müssen.

Natürlich muss es eine Umverteilung geben bzw. allzu großes Auseinanderklaffen verhindert werden, schon allein um Unruhen vorzubeugen, doch man kann nicht ständig auf die Hand die einen füttert einschlagen und ohne die mittelständischen Unternehmer, größtenteils Familienbetriebe, gäbe es unser aller Wohlstand schlichtweg nicht.

Also zeigen wir dem durchschnittlichen Familienunternehmer, bei aller Kritik die man an unserem kapitalistischen System haben mag, doch etwas Respekt und würdigen das diese Gruppe über 60% der deutschen Arbeitnehmer beschäftigt. Das machen die Großkonzerne über die ständig berichtet wird nicht, die wandern im Ernstfall einfach in ein anderes Land aus und "verlagern" die Arbeitsplätze.

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DerBlicker 07.01.2011, 18:35
188. klar

Zitat von glaubblosnix
... im Durchschnitt jeder Deutsche 60.000 EUR auf der Kante hat, dann geht es doch allen gut. Also warum nicht mal eine einmalige Sondersteuer von 10% erheben und der Staatshaushalt hat mit einem Schlag EUR 467 Milliarden mehr zum tilgen der Staatsschulden.
weil die einen über die Verhältnisse leben, sollen die Sparer zahlen. Wer sparen will, muss Ausgaben kürzen, alles andere ist kriminell.

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DerBlicker 07.01.2011, 18:38
189. daran ist der Stat doch selbst schuld

Zitat von taubenvergifter
Die Vermögen wurden doch auch auf Kosten der Allgemeinheit angehäuft. Der Staat geht pleite, weil er die Starken verschont.
solle er endlich die Ausgaben senken.

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