Forum: Wirtschaft
Sparmaßnahme nach Abgasaffäre: Volkswagen stoppt Beförderungen
DPA

Bei VW werden die Sparmaßnahmen konkreter. Nach Informationen des manager magazin will der Autohersteller im kommenden Jahr keine Mitarbeiter befördern - und so Geld für die Kosten des Abgasskandals zurücklegen.

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moneysac123 24.10.2015, 15:02
1.

Wenn sich VW da mal nicht ins eigene Fleisch schneidet, ausgerechnet bei den Leistungsträgern zu sparen, die befördert werden sollten. Gute Leute sind gefragt und Frust führt schnell zum Wechsel zur Konkurrenz.

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rmuekno 24.10.2015, 15:06
2. Logisch

die Chefs verbocken es, die Mitarbeiter baden es aus. Wo bleiben de masiven Gehaltskürzungen in der Chefetage und die Regressforderungen der an die Verantwortlichen.

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Pinon_Fijo 24.10.2015, 15:08
3. Tarifgehalt

Vielleicht sollte man erstmal Tarifgehälter für alle Beschäftigten einführen. Meines Wissens verdient man bei VW das Tarifgehalt nach IG Metall plus 20% !
Lohnkosten sind in Deutschland eh schon so hoch, daß wir international kaum konkurrenzfähig sind. Wenn ein Unternehmen dann noch übertariflich zahlt, bleibt außer Mogeleien kaum noch eine andere Möglichkeit, um am Markt zu bestehen...

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marthaimschnee 24.10.2015, 15:10
4.

Jawoll, Stellenabbau! Am besten die gesamte Produktion abbauen, etwas herzustellen ist in der heutigen Zeit sowieso völlig überflüssig, wo man alles im Internet bestellen kann. Oder die Entwicklung einsparen. Wenn TTIP durchkommt wird es keine schärferen Standards mehr geben, also muß auch nichts effizienter und sauberer werden.

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Andreas-Schindler 24.10.2015, 15:25
5. Verkaufsverbote

"Laut Betriebsrat hat der Abgasskandal noch nicht auf die Verkäufe durchgeschlagen."
Lol, Wenn Verkaufsverbote in einigen Ländern sich nicht in den Verkaufszahlen durchschlagen, dann stimmt was nicht. Auch sollte man nicht verkennen das es VW nur so gut ging, weil man etliche Jahre Betrogen hat.

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kuddemuddel 24.10.2015, 15:37
6. Sparen, sparen, sparen

... dies wird sich leider auch auf die zukünftige Qualität der PKWs auswirken. Das Beispiel Opel zeigt, was daraus geworden ist.

Und wieder muss die Belegschaft für Managementfehler gerade stehen. Ich glaube kaum, dass Winterkorn auf seine Ruhestandsbezüge verzichten muss.

Immer heißt es: Manager bekommen soviel Geld, weil sie viel Verantwortung tragen müssen. Läuft aber was schief, verdrücken sie sich ohne das sie Abstriche hinnehmen müssen. Ist immer so gewesen, wird immer so sein. Das Fußvolk lässt man dafür bluten.

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cm1 24.10.2015, 15:43
7. Tarifgehälter für alle Beschäftigten

Ich glaube kaum, dass man einen Vorstand für ein Tarifgehalt motivieren kann, den Aktendeckel aufzuschlagen, aber grundsätzlich eine gute Idee.

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flo_bargfeld 24.10.2015, 15:43
8. VW wieder auf Erfolgskurs

"Zum Beispiel sei auch geplant, für die nächste Generation des Konzernbestsellers Golf möglichst viele aktuelle Bauteile erneut zu verwenden, zitierte das manager magazin aus VW-Kreisen."

Das ist doch genial: Die nächste Generation Golf wird quasi ein Seat mit VW-Logo drauf. Mein Tipp an VW: Bei den Dieselversionen des neuen Golfs am besten das Vorgängermodell des inkriminierten EA189-Aggregats verarbeiten und zusätzlich einfach einen zusammengerollten Klimaanlagen-Pollenfilter ins Auspuff-Endrohr schieben. Dann stimmen auch die Messwerte wieder.

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upalatus 24.10.2015, 15:50
9.

In dieser Geschichte ist doch das gesamte Hierarchienleiterkonstrukt, bevölkert von ehrgeizigen, einfachen und zu allem bereiten Mitarbeitern bis hin zum sprechblasigen Aufsichtsrat, inklusive der kongruent herausbebildeten speziellen Betriebsratsstrukturen, auf die Nase gefallen! Wo nicht gut und ehrlich kommuniziert wird, dagegen Taktiererei, stilles Kriechertum und schlimmeres die Richtung vorgibt, kommen dann eben irgendwann die Stinkgasblasen an die öffentlich sichtbare Oberfläche.

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