Forum: Wirtschaft
Sparpläne: Griechisches Parlament billigt Massenentlassungen
REUTERS

Wütende Proteste in Athen, Erleichterung in Berlin: Das griechische Parlament hat den Weg für Massenentlassungen im öffentlichen Dienst freigemacht. Damit kann die Finanzhilfe der EU-Troika weiterfließen.

Seite 2 von 5
bssh 18.07.2013, 01:01
10. Toll

Jetzt, wo wieder Tausende mehr entlassen werden, wird die Wirtschaft sicher in Gang kommen ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mark TV 18.07.2013, 01:05
11. Eine bescheidene Frage zu all dem hier...

Ist ja schoen dass das Parlament in Griechenland hier zugestimmt hat, da kann ja wieder etwas Geld locker gemacht werden. Da kapier ich aber leider etwas nicht so ganz, vielleicht kann da wer weiterhelfen. De fakto ist doch Griechenland seit 2010 bankrott, auch wenn die Bruessel/Berliner das offiziell nicht bestaetigen wollen. Wie meinen die aber dass da kein deutsches Geld nach Athen fliesst ? Die Staatspapiere werden faellig, und wer hat die eigentlich ? Die Banken haben den ganzen Mist doch an die Euro Zentralbank verkauft, und wenn wir Athens Rechnungen zahlen kriegen die da unten eh keinen Cent von uns. Wir haben doch schon fuer die Staatspapiere bezahlt als die Zentralbank sie den Banken abgekauft hat, der Rest ist doch nur eine Abwicklung bei Draghi nach dem Verteilerschluessel den wir bei dem haben. Die Frage aber ist wieso wir diese Hilfszahlungen eigentlich Kredite nennen, wo doch eh jeder der ein Hirn im Kopf hat weiss dass Griechenland und Portugal ihre Rechnungen eh nie begleichen koennen, die Schulden also uneintreibbar sind. Was die ganzen Sparmassnahmen in diesen Laendern wie Griechenland bewirken ist doch nur Zerstuemmelung ihrer Faehigkeit jemals wieder in der Lage zu sein ihre Schulden zurueckzuzahlen. Wie lange die Suedlaender da noch friedlich bleiben duerfte dann auch kein allzu grosser Zeitraum sein. Was waere wenn das griechische Militaer wie unter den Obersten in den 1960ern eine Militaerdiktatur da einfuehrt um einer Anarchie entgegen zu treten sieht man heute ja in Aegypten. Irgendwie saeuft der ganze
Euro-Raum wie die Titanic ab, da fuellte das Wasser auch einen Raum nach dem anderen voll, genauso wie in der Eurozone die Dominosteine langsam alle einen Rettungsfonds brauchen werden. Wer soll denn das alles zahlen gehen, etwa der Weihnachtsmann und der Osterhase ? Falls der Euro eine Zukunft haben will, so wird der Draghi das wohl wie der Bernancke in den USA machen muessen und kraeftig wie in Weimar die Druckerpressen anwerfen muessen, da werden ja zig Trillionen gebraucht. Tja, man legt sich lieber nicht mit den Amys an und erschafft eine Waehrung die derem Dollar eine Konkurrenz gibt, ansonsten kloppen die Wallstreet Doedels Euroland in die Steinzeit um weiterhin den Greenback als Weltwaehrung zu behalten, man sieht ja was aus Saddam und Gaddafi wurde die ihr Oel in Euro verkaufen gehen wollten !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
commonsense2 18.07.2013, 01:14
12. Bisher sind alle Zusagen nicht eigehalten worden,

warum sollten sie auch, das Geld fliesst doch auch so weiter, finanziert vom Steuerzahler weniger noch solventer E Laender, sie warden keinen Cent von den Milliarden wieder sehen, die Ueberraschung kommt spaeter, selbst Schuld, wenn man sich als Melkkuh und Suendenbock der EU verkaufen laesst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gnr 18.07.2013, 01:15
13.

Tausende haben keine Arbeit mehr, und demnach auch kein Geld mehr zum einkaufen. Na das hilft ja sicherlich sus jeder Kriese. Bravo! Gut gedacht!
.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fotowilly 18.07.2013, 01:19
14. das sieht nicht gut aus

um es moderat zu formulieren. An die kleinen Leute trauen sie sich ran. Klar. Und wenn sie sich auch Staatsbedienstete nennen. Und die deutsche Regierung befördert das? Dass das auch auf diese zurück schlagen kann, so weit können die nicht denken. Oder wollen nicht. Hier wie dort traut sich niemand an die Milliardäre heran. Und bittet die zur Kasse. Diese haben die Kohle nämlich dem Volk entzogen. Oder durch Ausbeutung vorenthalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
guenter47 18.07.2013, 01:44
15. Leere Versprechungen

Alles wie gehabt: Die griechischen Politiker unterschreiben Papiere und machen Versprechungen. Das Geld fließt weiter. Ändern tut sich fast nichts. Unsere Kinder und Enkel werden die heutigen Politiker dereinst verfluchen, die ihnen eine untragbare Last aufbürden. Es ist zum Kotzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
h.heiliger-griesheim 18.07.2013, 01:50
16. Nur

15.000 von 700.000 Stellen fallen in Griechenland den Sparmaßnahmen die von Deutschland und der EU angeordnet wurden zum Opfer. Das werden dann wohl Mehrheitlich überwiegend ältere Staatsdiener sein die sowieso schon bald in Pension gehen würden. Das da dann das griechische Volk dennoch dagegen Streikt ist schon beachtlich. Das müßte einmal hier in Deutschland passieren denn unserem Staatssäckel würde es auch gut tun 15.000 Beamte und somit Pensionbeziehrer weniger zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Steve Holmes 18.07.2013, 01:52
17. Fast schon Schade

Natürlich war die Entscheidung des griechischen Parlaments richtig. Über eine andere Entscheidung hätte ich mich aber mehr gefreut. Dann hätte man endlich diese unsinnigen Zahlungen an Griechenland, die den europäischen Verträgen widersprechen, einstellen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ProDe 18.07.2013, 02:06
18. Und damit noch mehr Schulden und Chaos...

Ich bin nur noch fassungslos.
Noch mehr Arbeitslose, noch mehr Chaos und damit noch mehr Schulden.
Troika und unsere Regierung... in der deutschen Geschichte gibt es nicht viel mehr Beispiele, die einen solchen Schaden und solches Leid über Europa gebracht haben... alles wird der liberalen Ideologie geopfert. Unglaubliche Klientelpolitik für wenige reiche (in der Mehrheit deutsche) Investoren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forsthaus-neuhaus 18.07.2013, 02:23
19. Stellenabbau

Eigentlich sind die 700 000 Stellen im öffentlichen Dienst um mehr als 50 % zuviel. Weder werden die Menschen dort gebraucht, noch kann Griechenland diese Arbeitsplätze finanzieren. Die geforderten 15 000 Stellen sind doch nur Augenwischerei und selbst dieses Ergebnis wird von den Griechen weder angestrebt, noch in die Tat umgesetzt. Das griechische Parlament kann viel beschliessen, wenn anschliessend, diese Beschlüsse durch die Verealtung dieses nicht umsetzt. Ich frage mich wie dumm die Griechen sind, statt die Zeit die die Finazhilfen geben, für einen Umbau des Staates zu nutzen, macht man wie gewohnt weiter. Aber auch irgendwann sind auch die deutschen Taschen leer und wie geht es dann weiter?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5