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Sparprogramm: Siemens-Chef gibt Energiepolitik Mitschuld am Jobabbau
REUTERS

Joe Kaeser gibt der Regierung die Mitschuld, dass Siemens in Deutschland 2200 Jobs streicht. "Die Energiewende hat uns jede Basis entzogen, unsere Produkte zu verkaufen", sagt der Manager nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen in einer Mitarbeiterzeitung.

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syracusa 28.05.2015, 13:51
10.

Zitat von peterkamm-mueller
Diese "Wende" ist doch Wahnsinn! Wir richten uns hier zugrunde! Gleichzeitig baut Siemens und andere dann die Kraftwerke halt in Saudi-Arabien, China oder USA. Es ist zum Verrückt werden! Diese "Energiewende" fügt dem Maschinenbau in Deutschland schwersten Schaden zu. Kein anderes Land der Welt macht diese "Wende" nach. Alle verlieren hier, die Hersteller, die Mitarbeiter und die Stromkunden! Irre!
Wirklich? Nun, Deutschlands Maschinenbau ist weltweit führend und wächst stärker als der irgend einer anderen Nation. Vermutlich eher wegen und nicht trotz der Energiewende.

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graetz777 28.05.2015, 13:53
11. Hat sich Siemens auch so angehört ...

... als die Telegrafietechnik durch Telefone und Fernschreiber ersetzt wurde?
Nicht auf Änderungen in der Welt reagieren und dafür anderen die Schuld geben scheint also eher neuere Firmenpolitik zu sein.

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Markus Frei 28.05.2015, 13:54
12. Innovation

Der Liebling der Hedgefonds und Aktionäre. Die einzige Innovation für die Herr "Kaeser" selbst verantwortlich ist, war seine Namensänderung von "Josef Käser" zu "Joe Kaeser". Herr Kaeser steht für "Auswringen, Auslutschen bis zum letzten", Entwicklung, Innovation usw. bedeuten für Ihn nur Kosten, sind also "Teufelswerk". Die Aktionäre, Hedgefonds usw. freuts, zumindest ein paar Jahre. Danach ist Siemens halt am Ende, aber wen juckts, gut die paar hunderttausend Mitarbeiter haben dann keinen Job mehr aber zumindest hat der Profit gestimmt.

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christian.lensing 28.05.2015, 13:54
13. Schuldprojektion

Mehr isses nicht. Eigene Fehler aus der Vergangenheit auf die Allgemeinheit zu projizieren. Is arm. Der hat meiner Meinung nach seinen Posten nicht verdient. Aber wer hat das schon??

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Tapaskoch 28.05.2015, 13:54
14. Was, außer Strategie ist die Aufgabe des Vorstands?

Das ist schon ein Armutszeugnis, wenn sich ein Vorstand (und jahrelanges Vorstandsmitglied) darüber wundert, dass ein veränderter Markt andere Antworten verlangt. Die Energiewende kam ja mit Ansage und nicht über Nacht - in jedem vernünftigen Strategie Prozess hätte es also alternative Szenarien geben müssen. Wenn es diese nicht gab, dann bleiben jetzt nur Entlassungen, weil der Vorstand seinen Job nicht gemacht hat. Hoffen wir mal dass Siemens nicht auch an anderer Stelle strategisch versagt - (ICEs aus China?)

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moneysac123 28.05.2015, 13:57
15.

4000 Mitarbeiter ist doch nichts, bei mehr als 500.000 weltweit. Und dass angesichts der massiven einwirkungen seitens der politik gerade mal 1% der jobs abgebaut werden, ist doch noch wenig. Leute, macht euch mal weniger abhängig von einem speziellen job, werden konkurrenzfähig und gefragt, wer das macht was alle machen ist logischerweise ersetzbar.

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peeckst 28.05.2015, 13:59
16. Ooooh wirklich?

M.W. nach hat Siemens selber eine Windernergiesparte ! Wie kann man den da verlieren?
Ach ja, ich vergaß; Siemens hat vor Jahren den Erneuerbaren Energien jegliche ZUkunft abgesprochen und es nicht für notwendig gehalten rechtzeitig in diese Richtung seine F&E Mittel zu richten...
Wenn der Alte Siemens das wüsste, der würde sich im Grabe umdrehen, wie seine angeblichen Geistigen Enkel die da sein Imperium weiteführen die Zeichen der Zeit misachtet haben.... Wunder wie andere Unternehmen hier Geld verdienen können nur nicht der größte nicht staatliche Laden.
Ach und wieviel Gewinn hatte Siemens noch im ausgelaufenen Geschäftsjahr nach Steuer?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/siemens-bilanz-mehr-gewinn-aber-weniger-umsatz-a-1001338.html

Nur € 5.5Mrd .... lächerlich, da muss man Leute entlassen, damit die Shareholder nächstes Jahr wieder 'glücklicher' sind...

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Delos99 28.05.2015, 14:01
17. Nachvollziehbar...

Seit sie nicht mehr den hochradioaktiven Müll wegräumen müssen, verschleißen die Angestellten nicht mehr so schnell! Die kann man jetzt jahrelang weiterverwenden und die Reserven abbauen.

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stefan7777 28.05.2015, 14:05
18. witzbold

Die Energiewende schafft wesentlich mehr Arbeitsplätze als verloren gehen. Da Siemens Ende 2012 den Bereich Energy "verschlankt" hat und das darauf hin nichts in Richtung Energiewende investiert worden ist, führt logischerweise dazu, dass dort für Siemens auch nichts zu verdienen ist. Da paßt mal wieder der Spruch: Überleben wird nicht immer der beste aber der Anpassungsfähigste. Tia, Herr Kaeser Siemens hat da wohl schlecht gemanagt!

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Ministerium für Wahrheit 28.05.2015, 14:10
19. Technologiefeindlichkeit

Da es sich bei den "Windrädern" um eine primitive Technologie handelt, besteht zum einen kein Grund die dafür benötigten Teile in Deutschland zu produzieren, oder zum anderen Personal für die Entwicklung und Wartung vorzuhalten.
Ein sehr gutes Beispiel ist die Solarbranche die überwiegend mit Produkten aus China ihren Umsatz generiert. Gleiches ist für die Windenergiebranche zu beobachten und wird über kurz oder lang weitere Arbeitsplätze kosten.

Deutschland hat sich mittlerweile zu einem äusserst Technologie feindlichen Land entwickelt bei dem es gerne gesehen wird, wenn sich einzig Menschen beruflich betätigen die keinem technischen Beruf angehören.

Leider werden dies Menschen zu spät bemerken, dass sie wirtschaftlich gesprochen eine Kostenstelle sind und, vereinfacht gesagt, einzig dass zählt, was produziert und verkauft wird.
Bestes Beispiel ist der Transrapid. Die strecke in München sollte gebaut werden, um der Welt zu zeigen was Deutschland kann und um die Technik in der Praxis zu erproben. Nun der Rest ist Geschichte. China und Japan, die die Technologie übernommen haben werden nun die USA und Indien mit diesem System beliefern. Deutschland ist da aussen vor.

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