Forum: Wirtschaft
Sparvorgaben: Deutschland setzt Euro-Südländer unter Druck
DPA

Griechenland, Spanien & Co. dringen auf Zugeständnisse der Euro-Retter, doch die deutsche Regierung will nicht nachgeben: Mitarbeiter des Finanzministeriums warnen nach SPIEGEL-Informationen davor, die Spar- und Reformanstrengungen abzuschwächen.

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kaiserbubu1 01.07.2013, 06:16
1. Der bisherige Kurs ist erfolgreich ?

Das ist nicht mehr zu erklären. Nachdem jedem klar sein dürfte das der Austeritätskurs die Volkswirtschaften zerstört bleiben die Beton Ideologen bei ihren falschen Vorgaben. Mittlerweile nur noch aus wahltaktischen Motiven. Das ist ja genau so schlimm wie in Nordkorea. Dort wird die Realität der Menschen auch ignoriert.

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Pinin 01.07.2013, 06:25
2. Und am Ende ...

... geben Merkel & Schäuble doch wieder alternativlos und untertänigst in allen Punkten nach.

Kennen wir doch inzwischen schon. Die angebliche harte Haltung ist nur fürs deutsche Wählerpublikum.

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ofelas 01.07.2013, 06:33
3. Wir werden wieder getaeuscht

Bankenunion, die kommt und damit sind diese ganzen "Abwehraktionen" ohnehin Kleinkram

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women_1900 01.07.2013, 07:00
4. war ja klar

dass diese Länder kein ernsthaft Interesse an einer Konsolidierung haben. Warum auch? Merkel & Schäuble schieben doch gerne die deutschen Steuergelder rüber. Und die Deutschen rackern für Mau bis 67 Jahre oder länger. Auf die Straße geht hier niemand und die Regierung wird so wieder gewählt.
Es darf gewettet werden, wann die Schäuble &Co. von der "harten" Linie abrücken und dies dann als Erfolg verkaufen. War immer so: Schäuble sagt erst ganz bestimmt "Nein", um dann doch dies zu machen, was die Pleiteländer wollen.

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Hinrich7 01.07.2013, 07:00
5. Kaputt die Folgen

sind unübersehbar. Angela Merkel und ihr Adlatus Schäuble singen das Lied der deutschen Industrie, Wohlstand aufgebaut auf dem Rücken des Niedriglohnes. Gerhard Schröder (SPD) und die Folgen, Steinmeier, Münterfering und Konsorten haben diese Politik zu verantworten, denn Angela Merkel wäre ohne Schrödersche Antisozialpolitik nie an die Macht gekommen. Die Südeuropäer sollen so etwas wie Süd-deutsche werden, ausgeplündert bis aufs Mark. Die wirklich Reichen werden einfach nur noch reicher und können sich problemlos Realgüter gegen wertloses Geld aneignen.

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minimax9 01.07.2013, 07:01
6. Sommerpause,

da müssen wir uns doch noch nett verabschieden, bisschen an die Wahl denken.... Schulterklopfen...man sind wir gut.

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dashaeseken 01.07.2013, 07:08
7. Macht Euch keine Sorgen liebe Südländer

am Tag nach der Bundestagswahl kippt Herr Schäuble um...wie immer bisher..und ihr kriegt Eure Blankoschecks aus Berlin.

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rosiratlos 01.07.2013, 07:14
8. Ich verstehe das Problem der Südländer,

jedoch wenn wir mal nachdenken, dann fällt uns ein, in Zeiten, als die Gelder reichlich flossen, weil sie durch den Euro günstig rankamen, was haben sie da getan, um ihre Wirtschaft zu stärken? Nicht viel, sonst stünden sie heute nicht da, wo sie jetzt sind. Und ich glaube ihnen nicht, dass sie jemals etwas ändern wollen. Sie möchten nur endlich nicht mehr unter der strengen Aufsicht der Troika stehen. Obwohl ich persönlich denke, die Troika ist sowieso auf mindestens einem Auge blind.

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agendaman 01.07.2013, 07:18
9. John Maynard Keynes lässt grüßen!

Meines Erachtens wäre jetzt eine Art Marshallplan geboten. Mit deficit spending nach Keynes ( zweckgebunden) sollte die darniederliegende Wirtschaft in Südeuropa angekurbelt werden. Mittel dafür sollten im EU-Haushalt zu finden sein. Die notwendigen Strukturreformen sollten dabei fortgesetzt werden. Das alt bekannte Sprichwort ,spare in der Zeit, dann hast Du in der Not' gilt, lässt sich aber nicht umkehren. Die Agendapolitik von Gerhard Schröder war ja auch keine Kaputtsparpolitik. Die Abwrackprämie 2009 und die damals äusserst kluge Arbeitsmarktpolitik der großen Koalition sind neben der Agenda 2010 maßgeblich für den deutschen Aufschwung verantwortlich. Reines Sparen in den südeuropäischen Krisenstaaten schadet letztlich auch uns mehr als das es nützt. Die Rekordneuverschuldung von 2009 ist u.a. im Übrigen die Vorraussetzung für die später so stark sprudelnden Steuereinnahmen. Es wird Zeit, die christlich-liberale Koalition abzulösen.

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