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SPD-Papier: Wie Steinbrück Banken bändigen will
DPA

Peer Steinbrück läutet den Anti-Banken-Wahlkampf der SPD ein. In einem Positionspapier fordert der Ex-Finanzminister einen Rettungsfonds für Finanzinstitute, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken sowie eine Ausweitung der Aufsicht auf Hedgefonds.

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LeisureSuitLenny 25.09.2012, 18:49
1. optional

Zitat von sysop
Peer Steinbrück läutet den Anti-Banken-Wahlkampf der SPD ein. In einem Positionspapier fordert der Ex-Finanzminister einen Rettungsfonds für Finanzinstitute, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken sowie eine Ausweitung der Aufsicht auf Hedgefonds.
Banken bändigen?

Die SPD will noch viel schneller und mehr in die europäische Schuldenunion, die die Bürger zugunsten der Banken enteignet.

Da muss man einfach mal unterstellen: die sind zu blöd um ihre eigenen Forderungen zu sondieren.

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ronald1952 25.09.2012, 18:49
2. Immer schön weiter

Zitat von sysop
Peer Steinbrück läutet den Anti-Banken-Wahlkampf der SPD ein. In einem Positionspapier fordert der Ex-Finanzminister einen Rettungsfonds für Finanzinstitute, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken sowie eine Ausweitung der Aufsicht auf Hedgefonds.
Träumen, Herr Steinbrück würde ich mal sagen.Selbst der dümmste aller Wähler wird noch im Halbschlaf erkennen, was für einen Unfug dieser
Herr mal wieder von sich gibt. Oder vielleicht möchte Herr Steinbrück mal wieder etwas von sich in der Zeitung lesen? Wer weis das schon!
Und deshalb liebe SPD, noch so ein paar entgleisungen und es wird
bei der nächsten Bundestagswahl sehr, sehr weh tun.
schönen Tag noch,

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hausmusiker 25.09.2012, 18:50
3. Allein ...

mir fehlt der Glaube.
Nimmt wirklich jemand an, Steinbrück will, kann und wird die Maßnahmen durchsetzen?
Das wäre das erste Mal seit langer Zeit, dass SPD-Bonzen ehrlich, fähig und in der Lage sind ... und das alles noch gleichzeitig?!

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fallobst24 25.09.2012, 18:50
4. Bankentrennung, Rest vernachlässigbar

Genau wie die FDP damals mit ihrem Wahlversprechen Steuersystem-Vereinfachung (Rest war egal), so würde ich Steinbrücks SPD wegen dieser Bankentrennung meine Stimme geben, sofern ich wählen gehen würde. Das Erpressungspotential der Banken (too big to fail, systemrelevant etc.) würde damit endlich minimiert werden, denn bei der nächsten Krise wird das sonst alles genauso ablaufen wie bisher (bis Basel III kommt dauert es ja noch ca. 6 Jahre und auch das ist zu wenig). Das einzige Problem davon wäre, dass es zu Synergie-Verlusten kommen würde, die jedoch in Anbetracht der gesparten Steuer-Rettungs-Milliarden bzw. -Billionen vernachlässigbar sind.
Naja, ob das der Durchschnitts-Deutsche tatsächlich versteht oder sich gar dafür interessiert, ist eine andere Sache...

Die Bankentrennung fordern viele vernünftige Mensch (bzw. Wirtschafts-Student ^^) seit 2007/08. Bleibt nur zu hoffen, dass Steinbrück tatsächlich aufgestellt und gewählt wird UND (!!!) dann dies tatsächlich forciert... im Gegensatz zu den Waschlappen von der Lügen-FDP. Fast hätte ich (die) gewählt...

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nettermensch 25.09.2012, 18:51
5. Der Glaube fehlt.

Das ist doch nur Säbelrasseln.

Die SPD macht Versprechungen und hinterher sitzt sie wieder brav bei Mutti auf dem Schoß in einer großen Koalition als Junior-Partner.

Hoffentlich muss das Willy Brandt von seiner Wolke aus nicht mehr miterleben .

Was ist jetzt eigentlich mit der Schachtunier-Geschichte des Herrn Steinbrück ?

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spon-facebook-10000212679 25.09.2012, 18:54
6. optional

Erst predigt er das neoliberale Gedankengut mit entsprechender Gesetzgebung und jetzt wieder eine 90 Grad Drehung, unglaubwürdig,ab in die gelbe Tonne.

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hanfiey 25.09.2012, 18:54
7. würde wohl helfen

Ist aber nicht die Lösung. Wie die Institute arbeiten ist viel katastrophaler, da muss angesetzt werden. Leerverkäufe und Devisenhandel oder beides zusammen. "Spekulationen auf Rohstoffe wie Getreide unterbinden" wird nicht funktionieren Wie immer heiße Luft von den Träumern mit den Eurobonds.

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nic 25.09.2012, 18:58
8.

Eigentlich unfassbar: da mitverursacht dieser Mann erst all diese Probleme und stellt sich, damit er (wieder) gewählt wird, als Retter hin, vor den Problemen dessen Mitverursacher er ist. Ist ein bisschen wie der Feuerwehrmann, der erst ein Haus anzündet um es dann zu löschen. Darf doch nicht wahr sein oder?

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cashcows_return 25.09.2012, 19:20
9.

Zitat von fallobst24
Genau wie die FDP damals mit ihrem Wahlversprechen Steuersystem-Vereinfachung (Rest war egal), so würde ich Steinbrücks SPD wegen dieser Bankentrennung meine Stimme geben, sofern ich wählen gehen würde. Das Erpressungspotential der Banken (too big to fail, systemrelevant etc.) würde damit endlich minimiert werden, denn bei der nächsten Krise wird das sonst alles genauso ablaufen wie bisher (bis Basel III kommt dauert es ja noch ca. 6 Jahre und auch das ist zu wenig). Das einzige Problem davon wäre, dass es zu Synergie-Verlusten kommen würde, die jedoch in Anbetracht der gesparten Steuer-Rettungs-Milliarden bzw. -Billionen vernachlässigbar sind. Naja, ob das der Durchschnitts-Deutsche tatsächlich versteht oder sich gar dafür interessiert, ist eine andere Sache... Die Bankentrennung fordern viele vernünftige Mensch (bzw. Wirtschafts-Student ^^) seit 2007/08. Bleibt nur zu hoffen, dass Steinbrück tatsächlich aufgestellt und gewählt wird UND (!!!) dann dies tatsächlich forciert... im Gegensatz zu den Waschlappen von der Lügen-FDP. Fast hätte ich (die) gewählt...
Warum schreiben Sie sich die Finger wund, sagen Sie einfach, wie viel Steuersystemvereinfachung die FDP-Wähler nach der Wahl bekommen haben...

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