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Spektakuläre Arbeitskämpfe: Weselsky - im Vergleich ein Softie
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Erst die Piloten, jetzt die Lokführer - in Deutschland scheint ständig gestreikt zu werden. Eine Rückschau zeigt jedoch: Wir leben in friedlichen Zeiten. GDL-Chef Weselsky hätte vor einigen Jahrzehnten als moderat gegolten.

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nic 05.11.2014, 18:04
40.

Zitat von JBond
Es ist doch klar, dass ein Generalstreik einer großen Gewerkschaft deutlich mehr Ausfalltage erzeugt, als einer kleinen Spartengewerkschaft wie der GDL. Man könnte ja mal dagegen die Zahl der direkt betroffenen Kunden als Vergleichszahl messen - dann sieht 2014 wohl gar nicht mehr so gut aus. Und warum muss man ein Jahr eigentlich immer mit dem Schlimmsten vergleichen, was es in Sachen Streiks je gab? Zumal...warum sind 5% mehr Lohn + 5% weniger Arbeit so weit weg von 11% mehr? Zumal die blanken Zahlen für Wesselsky und Co doch inzwischen nur noch Nebensache sind.
Der Politik war es aber offensichtlich egal als sie die Bahn privatisierte. Und in Privatunternehmen darf nun mal gestreikt werden. Sollte der Politik das aber irgendwie aufstoßen auch aus Sorge um ihre Bürger, dann kann sie ja gerne wieder verstaatlichen.

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Narn 05.11.2014, 18:06
41.

Zitat von JBond
Zumal...warum sind 5% mehr Lohn + 5% weniger Arbeit so weit weg von 11% mehr? Zumal die blanken Zahlen für Wesselsky und Co doch inzwischen nur noch Nebensache sind.
Der Unterschied ist ganz einfach: Weselky FORDERT 5% mehr Lohn und 5% weniger Stunden.
Klunker hat damals 11% Gehaltsaufschlag bekommen! Das bedeutet, dass die Gewerkschaft, keine Ahnung, ich sag mal 16% mehr Lohn gefordert hatte.

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blaacki 05.11.2014, 18:09
42. richtig recherchieren bitte

" einen Gehaltsaufschlag von elf Prozent für die Beschäftigten. Zahlen von denen Weselsky heute nicht einmal zu träumen wagt."
wenn man die jetzgen Forderungen nach ArbeitszeitVerkürzung diend Gehaltserhöhung addiert komen weit mehr raus. etwa 14% !!

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Narn 05.11.2014, 18:10
43.

Zitat von ellereller
Hinzukommt, dass in der ersten Hälfte der 1970er Jahre die Inflation auf ihrem Höhepunkt war - allein im Jahr 1973 betrug sie 7,1 Prozent. Heute liegt sie bei etwas über einem Prozent. Auf Reallohnsteigerungen bezogen war Klunker sehr viel moderater als Weselsky.
Seitdem wurde die Berechnungsgrundlage für die Inflationsrate so massiv verändert, dass sich die Werte kaum vergleichen lassen. Glauben Sie wirklich an die offiziellen Inflationsraten? Betrachten Sie doch allein mal die Energiepreise.

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loddarcontinua 05.11.2014, 18:14
44.

Zitat von TS_Alien
Wenn es wirklich einen guten Grund für einen Streik gibt, darf und soll gestreikt werden. Bei den Piloten oder den Lokführern gibt es einen solchen guten Grund nicht. Deren Löhne sind in den letzten Jahren bereits deutlich gestiegen. Und im Vergleich zu anderen Berufen ist auch die Arbeitsbelastung nicht wirklich hoch. Interessant ist das Beispiel aus dem ÖD. Mittlerweile sind selbst die fantastisch klingenden 11 % mehr Lohn aus den 70er Jahren nicht ansatzweise ausreichend, die Lohnlücke zur Privatwirtschaft auszugleichen, die sich seitdem bei Beamten aufgetan hat. Selbst ein hohes Verwaltungsgericht spricht von rund 20 %, die den Beamten fehlen. Doch die dürfen nicht streiken.
Wenn letzteres stimmen würde (immer netto vergleichen!), sollten sich die Beamten einfach entbeamten lassen und sich nach TVOED bezahlen lassen!! Oder gleich in die Privatwirtschaft....

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Jens_der_Erste 05.11.2014, 18:17
45. Völker hört die Signale

Wer nach 20 Jahren Berufserfahrung 1750,00 € Netto bekommt sollte wahrlich streiken...und wer die Fernbusse lobt, die nicht mal 8 € in der Stunde bekommen bei einer 50 bis 60 Stundenwoche..der sollte sich Fragen warum die nicht gleich mitstreiken.

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analyse 05.11.2014, 18:18
46. Die streikfreien Zeiten überwiegen,auch die Abschlüsse

mit Augenmaß,deshalb gehts uns jetzt besser als in allen anderen vergleichbaren Industrienationen!Zu den Extremfällen: Es watren andere Zeiten und jeweils große Gewerkschaften !

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andreas.joest 05.11.2014, 18:18
47.

Wie kann man denn einem solchen ostzonalen Drecksack, der nur seine vergockelte Eitelkeit nach der Wende ausleben möchte, noch Zustimmung erteilen?
Da wo er herkommt hätten sie ihn wegen staatsfeindlicher Agitation und Volksschädigung nach Bautzen eingewiesen.

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Gottloser 05.11.2014, 18:20
48. ÖTV-Streik 1974

Schlecht recherchiert. Die Postboten gehörten nicht zur ÖTV, sondern zur Deutschen Postgewerkschaft. Was aber noch anders war: Der Streik dauerte genau drei (!!!) Tage. Zwar lag das Ergebnis bei über 11 Prozent, allerdings wird verschwiegen, dass die Inflationsrate bei über 9 Prozent lag.

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paul-48 05.11.2014, 18:27
49. Nanu lese ich richtig? Ein Artikel

Lukas -GDL?"
In früheren Jahren, als IG-Metall zum Streik aufgerufen hat, da konnte man von Arbeitskampf reden!
Heute alles verweichlicht und verwässert genau so wie unsere Politik sich das wünscht!
Hat man bei dem Streit der Piloten/innen solche Forderungen von Merkel - Gabriel & Co gehört?
NIEMALS da war ALLES Freude, Friede, Eierkuchen ist ja auch die BESSERE Gesellschaft mit 250.000.- EURO per anno!
Da sieht ein Lokführer mit gerade mal 2.000..- €/Monat geradezu schäbig aus!

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