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Spekulation über Anleihekäufe: EZB will offenbar 50 Milliarden Euro ausgeben - pro Mo
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Jetzt gibt es die erste Zahl: Die Europäische Zentralbank will Medienberichten zufolge Staatsanleihen im Wert von rund 50 Milliarden Euro monatlich ankaufen - und das mindestens ein Jahr lang.

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stefischer 21.01.2015, 22:59
40. EZB exportiert Deflation

Die Abwertung des Euro an den Devisenmärkten exportiert Deflation in die Welt. Die EZB ist Teil des Problems und nicht die Lösung. Die Probleme in der Eurozone sind strukturell begründet.

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Steve Holmes 21.01.2015, 23:29
41.

Damit würde die Haftung an den Landesgrenzen Halt machen. Experten kritisieren diese Renationalisierung der Notenbankpolitik mit dem Argument, dies höhle die europäische Währungsunion aus.

Bei der Einführung der Währungsunion wurde uns versprochen, dass es sich dabei nicht um eine Haftungsunion handelt.

Das ursprüngliche Euro-Konzept überzeugt mich noch immer. Was die EZB und die Politik in der Zwischenzeit daraus gemacht haben ließ mich zum Eurokritiker werden. Ich habe volles Verständnis für den Stimmenzuwachs EU- und Euro-kritischer Parteien und ich kann mir gut vorstellen, dass die AfD bei der Bundestagswahl 2017 ein zweistelliges Ergebnis einfährt.

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werner-brösel 22.01.2015, 00:16
42. Es ist nun klar, warum...

die Schweizer Nationalbank hier nicht länger mitgehen konnte. Das übersteigt in wenigen Monaten sämtliche bisherigen Stützungsmaßnahmen der letzten Jahre. Der Schweizer Schlepper hat die Leinen zum sinkenden Schiff gekappt.

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OldJerk 22.01.2015, 01:27
43. STOP - keine Haftung durch Deutschland

jetzt bedient sich die EZB bei den deutschen Sparern (per Inflation) und beim deutschen Volk (Haftung) für die durch Südeuropa verursachte Krise. Danke Herr Draghi !

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cosy-ch 22.01.2015, 02:01
44. wahn-sinn

Das sind ziemlich genau FÜNF mal die gesamte Geldmenge (Umlaufmenge) im Jahre 2000 in Deutschland!!!!! Andere Staaten hatten so in einer halben Generation alles Vermögen vernichtet.

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robr 22.01.2015, 02:04
45. Unnötig

Netter Vorschlag. Wäre aber gar nicht nötig, wenn die Superreichen einfach mehr Steuern zahlen würden. Prozentualso viel wie Du und ich... Dann gäbe es gar keine Staatsschulden!

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ayberger 22.01.2015, 02:10
46. Es ist eben schöner und risikoloser geworden,

auf Knopfdruck in Sekundenschnelle vom bequemen Sessel aus durch Geld Geld zu verdienen,als durch die mühsame Entwicklung und Vermarktung von Produkten.

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ergoprox 22.01.2015, 09:42
47.

Zitat von delta058
Das ist der klügste Vorschlag dazu seit langen und deswegen wird er nicht mal in Erwägung gezogen werden.
Ja, leider. Letztendlich wäre es Sache des Staates (Sozialleistungen, Steuern) und der Tarifpartner (Löhne und Gehälter). Leider versagt dieses System in D seit ca. 20 Jahren.

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Rüdiger Schulze 22.01.2015, 10:06
48. Goldfinger

Ich finde den Euro gut. Er macht das Leben interessanter und schöner. Die europäischen Völker wachsen endlich zusammen. Furchtbar finde ich die vielen Nationalisten die ihre DM zurückhaben möchten. Ich vertraue Frau Merkel und Herrn Dragie!!!

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curiosus_ 22.01.2015, 10:13
49. Früher ..

Zitat von ergoprox
Ja, leider. Letztendlich wäre es Sache des Staates (Sozialleistungen, Steuern) und der Tarifpartner (Löhne und Gehälter). Leider versagt dieses System in D seit ca. 20 Jahren.
.. gab es den Ausgleich über Währungskursschwankungen (die DM hat aufgewertet). Das hat zu erhöhter Kaufkraft (sinkende Importpreise) der breiten Bevölkerung geführt (die sogenannte "Sozialdividende").

"Seit ca. 20 Jahren" gibt es den € (Über fixierte Wechselkurse am 1.1.1999 eingeführt). Erst seit diesem Termin ist "das Versagen des Staates (Sozialleistungen, Steuern) und der Tarifpartner (Löhne und Gehälter)" überhaupt möglich, da der Wechselkursmechanismus ausgehebelt wurde.

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