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Spekulation um Dembélé-Wechsel: BVB-Aktie auf höchsten Stand seit 16 Jahren
DPA

Der Mega-Transfer von Dortmunds Ousmane Dembélé zum FC Barcelona steht Medienberichten zufolge kurz vor dem Abschluss. Das treibt den Kurs der BVB-Aktie auf den höchsten Stand seit 2001.

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aggro_aggro 23.08.2017, 19:59
1. Na sowas!

Als börsennotiertes Unternehmen muss der BVB Dembele bei jedem Angebot über 50 Millionen verkaufen.
Einen so saftigen Gewinn innerhalb eines Jahres lassen sich die Aktionäre sicher nur ungern entgehen.... und es gäbe Ärger, wenn die Bosse "aus Prinzip" auf Dutzende Millionen verzichten wie die Fans das vielleicht fordern.

Und mal ehrlich... das der BVB den Jungen verkaufen kann ist doch ein Geschenk des Himmels. Wie gut der wirklich ist sieht man erst in 5 Jahren - es bleibt auch immer die Möglichkeit, dass er wie 90% der Talente ein eher mittelmäßiger Star wird. Die Champions League gewinnt er jedenfalls nicht alleine, 100 Millionen Fans (bzw. Follower) bringt er auch nicht mit. Wenn Dortmund tatsächlich ein 100 Millionen-Angebot abgelehnt hat, ist das dreist, mutig oder dumm. Je nachdem ob sie schließlich 0 oder 130.000.000 €uro bekommen.

Ich bin überzeugt der Deal ist seit Wochen eingetütet und das Theater dient nur dazu die Fans auf Raten Abschied nehmen zu lassen, bis jeder überzeugt ist "lieber 100 Millionen Euro als einen 20jährigen Legionär!"
(Was für eine bahnbrechende Erkenntnis...)

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korkdude 23.08.2017, 20:30
2. @1 nicht ganz korrekt

Der BVB muss einen nicht unerheblichen Betrag nach Rennes abführen, sowie den Gewinn versteuern. Dazu kommen die Kosten für einen Ersatz sowie potentiell weniger Einnahmen in der CL, da der BVB mit Ouz mehr Chancen hat, als ohne.
150 Mio oder nix.

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isegrim der erste 23.08.2017, 20:35
3. Diese Aktien ist nicht gerade der Hit

2001 wurde sie für 10 Euro an der Börse eingeführt, jetzt gibt es gerade mal 72 Prozent davon. Dividenden wurden auch so gut wie nicht gezahlt.

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spdf 23.08.2017, 20:42
4. re

Zitat von aggro_aggro
Als börsennotiertes Unternehmen muss der BVB Dembele bei jedem Angebot über 50 Millionen verkaufen. Einen so saftigen Gewinn innerhalb eines Jahres lassen sich die Aktionäre sicher nur ungern entgehen.... und es gäbe Ärger, wenn die Bosse "aus Prinzip" auf Dutzende Millionen verzichten wie die Fans das vielleicht fordern.
Der BVB ist aber keine Aktiengesellschaft sondern eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die Aktionäre haben beim BVB somit relativ wenig zu sagen. Wirklich Ärger machen können die nicht.

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doktormabuse 23.08.2017, 20:50
5. @1 "muss verkaufen"?

Wieso muss der BVB bei jedem Angebot über 50 Millionen € verkaufen? Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge, wo ich diese Regel im Aktienrecht finde.

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doktormabuse 23.08.2017, 20:56
6. @3 kommt darauf

Wer im Mai 2010 für 93 Cent gekauft hat, sieht das bestimmt anders ... :-)

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aggro_aggro 23.08.2017, 20:59
7.

Zitat von korkdude
Der BVB muss einen nicht unerheblichen Betrag nach Rennes abführen, sowie den Gewinn versteuern. Dazu kommen die Kosten für einen Ersatz sowie potentiell weniger Einnahmen in der CL, da der BVB mit Ouz mehr Chancen hat, als ohne. 150 Mio oder nix.
Aber spätestens nach dem Streik muss man auch Kosten betrachten, die entstehen, wenn man den behält.
Wird er je wieder das Niveau seiner (einen) guten Saison erreichen? Ausgepfiffen von den Fans und schräg angeschaut von den Kollegen? Oder ist er ein gut bezahlter Tribünengast für die nächsten Jahre?
Bekommt man irgendwann nochmal mehr als 50 Millionen für ihn?

Dembele ist keine 100 Millionen wert, also muss man das Angebot dankend annehmen, wenn es kommt.
Wenn überhaupt Spieler 100 Millionen wert sind, dann weniger wegen der sportlichen Vorteile, sondern aus Marketinggründen. Bale und Pogba waren es nicht, Ronaldo vielleicht. Neymar? Mmmh.
Alles nur durch das Spielgeld der Ölscheichs möglich... das geht nicht ewig so weiter.

Vincenzo Grifo wechselte übrigens für 6 Mio Euro. Er hat einen Scorerpunkt weniger in der Saison als Dembele.

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WOLF in USA 23.08.2017, 21:35
8. von wegen ...

Zitat von aggro_aggro
Als börsennotiertes Unternehmen muss der BVB Dembele bei jedem Angebot über 50 Millionen verkaufen. Einen so saftigen Gewinn innerhalb eines Jahres lassen sich die Aktionäre sicher nur ungern entgehen.... und es gäbe Ärger, wenn die Bosse "aus Prinzip" auf Dutzende Millionen verzichten wie die Fans das vielleicht fordern. Und mal ehrlich... das der BVB den Jungen verkaufen kann ist doch ein Geschenk des Himmels. Wie gut der wirklich ist sieht man erst in 5 Jahren - es bleibt auch immer die Möglichkeit, dass er wie 90% der Talente ein eher mittelmäßiger Star wird. Die Champions League gewinnt er jedenfalls nicht alleine, 100 Millionen Fans (bzw. Follower) bringt er auch nicht mit. Wenn Dortmund tatsächlich ein 100 Millionen-Angebot abgelehnt hat, ist das dreist, mutig oder dumm. Je nachdem ob sie schließlich 0 oder 130.000.000 €uro bekommen. Ich bin überzeugt der Deal ist seit Wochen eingetütet und das Theater dient nur dazu die Fans auf Raten Abschied nehmen zu lassen, bis jeder überzeugt ist "lieber 100 Millionen Euro als einen 20jährigen Legionär!" (Was für eine bahnbrechende Erkenntnis...)
Der BVB muss gar nichts ... da haben Sie sich aber gehoerig getaeuscht.

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Oihme 23.08.2017, 21:41
9. Nicht nur die Causa Dembele ...

... sondern auch die für Freitag erwarteten Konzern-Geschäftszahlen zur Saison 2016/17 treiben die Aktienkurse mit einiger Sicherheit jetzt schon in die Höhe.
Wenn seit dem letzten Quartalsbericht nichts völlig Unerwartetes dazwischengekommen ist, wird der BVB dort neue Rekordzahlen verkünden können.
Ein kerngesundes Unternehmen, dass auch ohne Dembele-Transfers auf einem guten Wege ist.

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