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Spionage-Verdacht in Taiwan: BASF-Mitarbeiter wollten angeblich Interna nach China ve
REUTERS

Der Chemiekonzern BASF geht dem Verdacht interner Spionage nach. Mitarbeitern in Taiwan wird zur Last gelegt, dass sie Informationen an einen Konkurrenten in China weitergeben wollten.

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seit1958 07.01.2019, 15:57
1. Ein Tröpfchen ist

ans Licht gekommen, der unerkannte Rest längst von der VR China abgeschöpft.
Chinese Open Door Policy, unfortunately door only opens one way!

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kopfball123 07.01.2019, 16:16
2. Chinesische Innovation!

So geht's:
Ideen, Pläne und Technologie ausländischer Konzerne stehlen, dann kopieren und in China ein Patent dafür beantragen. Ausländer müssen draussen bleiben und die Chinesen überschwemmen den Weltmarkt mit dem gleiche Produkt, nur günstiger (aber nicht besser).

Es sollten nicht nur die 6 Spione bestraft werden, sondern auch die Chinesische Firma die die Informationen gekauft hat mit einem kompletten Verkaufsverbot in der EU.

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frenchie3 07.01.2019, 16:28
3. Da guckst Du

Ausgerechnet Taiwanesen. Das beste Argument für die Anbindung ans Festland

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ronald1952 07.01.2019, 16:28
4. Wer es Glaubt

wird Seelig. Bei unserem Bundesweiten derart Veraltetem Internet und Sicherheitsstufen die bei uns so herrschen wird es kaum ein Portal geben das noch nicht Gehackt wurde wenn es Interessant genug ist. Bitte nicht nur die Chinesen, auch die NSA und andere Geheimdienste tummeln sich doch bei uns im Industrieland Deutschland.Viele Firmen lassen doch Ihre Computer mit wirklich Relevanten Daten nicht mehr an Netz so blöd sind diese Leute auch nicht mehr und wer seine Patente nicht richtig Schützt weil Er oder Sie meinen es sei zu Teuer ist selbst Schuld.
schönen Tag noch,

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53er 07.01.2019, 16:56
5. Ich kann mich noch gut daran erinnern,

als uns als Studenten vor rund 35 Jahren bei einem deutschen Technik- und Softwareunternehmen die ersten Scannerkassen mit stolzgeschwellter Brust vorgeführt wurden, damals waren auch einige, immer freundlich lächelnde und mit Fotoapparaten bewaffnete Menschen aus fernen Ländern mit dabei. Wir durften in einem nachgebauten Minidiscounter nach herzenslust einkaufen und scannen lassen, bezahlt wurde nicht, dafür durften wir kostenlos mitnehmen, sehr generös. Nach knapp zwei Jahren wurden sie dann eingeführt, die ersten Modelle made in Japan. Von dem generösen Unternehmen waren keine dabei.

Heute sind es eben freundlich lächelnde Menschen aus China, die auf "Einkaufstour" gehen. Nur die Chefvorführer, die mit stolz geschwellter Brust ihre neuen Errungenschaften vorführen, sind genauso naiv wie damals. Aber heute geht´s ja noch viel einfacher, viele Unternehmen bieten das Notwendige jederzeit frei Haus für jeden mittelmäßigen Hacker oder eben in den Niederlassungen in Taiwan. Ein Flug nach Deutschland ist da absolut unnötig.

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www.detektei-schuett.de 07.01.2019, 17:17
6. Risikofaktor ist der Mensch im Zuge der Industriespionage...

Die zunehmende Globalisierung der Märkte und der Eintritt von Entwicklungsländern in das weltwirtschaftliche Geschehen führen automatisch zu einem verschärften internationalen Wettbewerb. Ganze Staaten unterstützen einheimische Unternehmen und nutzen dazu auch ihre geheimdienstlichen Dienste. Anscheinend hat aber hier, zumindest soweit wie es öffentlich gemacht wurde, die eigene Compliance bzw. Sicherheit funktioniert, da augenscheinlich, so wird es kommuniziert, der Wettbewerber daran gehindert wurde, die sensibelsten Daten zu erhalten. Wo bei vielen deutschen Unternehmen die Grundsensibilisierung gegenüber den Gefahren der Industriespionage fehlen, scheint BASF gut vorbereitet gewesen zu sein, zumindest sieht es im Vorfeld danach aus, wenn das Tafelsilber gerettet werden konnte. Fast jedes 5te Unternehmen wird in Deutschland Opfer von Industriespionage und die Dunkelziffer ist noch nicht einmal bekannt. Ein umfassendes Sicherheitsverständnis und die gelebte Sicherheit sind in solchen Momenten für so ein Unternehmen entscheident. Meistens bekommt man dass an Sicherheit wofür man bezahlt. Schön, dass es hier anscheinend geklappt hat.

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geotie 07.01.2019, 17:36
7.

Zitat von 53er
als uns als Studenten vor rund 35 Jahren bei einem deutschen Technik- und Softwareunternehmen die ersten Scannerkassen mit stolzgeschwellter Brust vorgeführt wurden, damals waren auch einige, immer freundlich lächelnde und mit Fotoapparaten bewaffnete Menschen aus fernen Ländern mit dabei. Wir durften in einem nachgebauten Minidiscounter nach herzenslust einkaufen und scannen lassen, bezahlt wurde nicht, dafür durften wir kostenlos mitnehmen, sehr generös. Nach knapp zwei Jahren wurden sie dann eingeführt, die ersten Modelle made in Japan. Von dem generösen Unternehmen waren keine dabei.
Die Chinesen haben vor X Jahren eine Führung durch eine Produktionshalle der Nasa gemacht, und durften dabei sogar filmen. Was für ein Fehler!

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lathea 07.01.2019, 18:27
8. China ist für die westlichen ....

.....Industrienationen schlichtweg wegen der dort herrschenden Diktatur und wegen des chinesischen Machtanspruchs eine echte Gefahr. Mit Diktaturen solcher Art sollte nur ein eingeschränkter Freihandel gemacht werden und die Möglichkeiten von Anteilserwerben sollten wesentlich mehr eingeschränkt werden. Die Wirtschaft in Diktaturen sollte auch grundsätzlich nicht gefördert werden, sondern nur in demokratischen Staaten. Gleiches gilt für Entwicklungshilfe. Dafür sollten demokratisch geführte Dritte-Welt-Staaten stärker wirtschaftlich und entwicklungsmäßig gefördert werden.

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hh1 07.01.2019, 20:26
9. @ geoti

Welche Produktionshallen der NASA meinst du? Das große Gebäude wo Boeing die Raketen aufbaut?
Was produziert die NASA? Ich kenn sie nur als Auftraggeber für (LockheedMartin, Boeing, etc.) und Repräsentant der Regierung. Neuerdings bauen sie tatsächlich in Büros Kleinst–Satelliten. Aber das ist viel zu aktuell, das du das meinst.
Wäre dir sehr verbunden, interessiere mich für die Raumfahrt. Und der Touristenbusfahrer hat uns dann was verschwiegen, grummel.

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