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Spitzenverdiener im Visier: DGB-Chef Sommer setzt auf Steuer-Rundumschlag

Wer viel hat soll auch viel geben: DGB-Chef Michael Sommer fordert die Einführung zahlreicher Steuern für Spitzenverdiener. Den Mindestlohn erwartet er im kommenden Jahr.

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zeitmax 18.12.2011, 13:09
20. Lächerlich

Zitat von goodgulf
... leben wir ja auf unterschiedlichen Planeten!?.... Setzen Sie mal die rote Brille ab und beschäftigen Sie sich mit der faktenbasierten Realität. Nicht mit der Realität, die ins sozialistische Weltbild paßt.
Sie scheinen wirklich logische Defizite zu haben - würden Sie etwas tiefer eruieren, ließe sich Ihr Statement hier als volle Bestätigung meiner Ursachenforschung werten!
Die hat nichts mit rot und sozialistisch zu tun. Ich bin Anhänger des kapitalistischen Leistungsprinzips als bestmögliche Gesellschaftsform.
Jedoch mit einer strengen Regulierung, um raubtierkapitalistische Auswüchse - wie wir sie heute überdeutlich sehen - zu verhindern.
Der Zins ist ein geradezu teuflisches Mittel zu diesem Zweck; seine extrem schädliche Langzeitwirkung wird ja offensichtlich nicht einmal von vielen SPON-Lesern erkannt...

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immigrantin 18.12.2011, 13:09
21.

Zitat von sysop
Wer viel hat soll auch viel geben: DGB-Chef Michael Sommer fordert die Einführung zahlreicher Steuern für Spitzenverdiener. Den Mindestlohn erwartet er im kommenden Jahr.
Egal, wie viel Geld die Politik bekommt. Es wird nie genug sein.

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Sir_Batman 18.12.2011, 13:09
22. oha

Zitat von stimmvieh_2011
Herr Sommer hat vollkommen unrecht, wenn er diagnostiziert, dass die heutige Krise eine StaatsEINNAHMENkrise sei. Das Gegenteil ist der Fall, die heutige Krise ist eine StaatsAUSGABENkrise. Der Staat, insbesondere der Umverteilungsstaat, lebt weit über seine Verhältnisse. Richtig ist, allen Subventionen müssen über einen Zeitraum von 5-10 Jahre jedes Jahr um 10% gekürzt werden. Richtig ist, alle Umverteilungsmaßnahmen müssen auf den Prüfstand und auf ihre Zielerreichung geprüft werden (z.B. werden durch das Elterngeld wirklich signifikant mehr Kinder geboren? Werden durch Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen wirklich signifikant mehr Arbeitslose in einen Job vermittelt?) Richtig ist, dass die mittleren Einkommen völlig zu hoch belastet sind. Richtig ist, es bedarf einer Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen bei Kranken- und Pflegeversicherung (wie von der OECD seit Jahren empfohlen). Richtig ist, dass wir keine 16 Bundesländer brauchen. Richtig ist, dass wir keine 16 Bundesministerien brauchen. Richtig ist, dass auch 300 Bundestagsabgeordnete ausreichen würden (zum Vergleich, die USA haben ca. 600 Abgeordnete im Repräsentantenhaus). Dazu kommt noch, dass Hr. Schäuble trotz gewaltiger Mehreinnahmen immer noch Neuschulden aufnimmt. Die ausgabengesteuerte Politik kennt keinerlei Maß mehr. Das Geld muss fließen, weil der Staat besser als das Individuum weiß, wie man das Geld ausgibt. Das ist FALSCH.
mag ja alles stimmen, aber richtig ist auch, dass nicht alles richtig ist, was Leute als richtig erachten... ;-)

Warum Deutschland mit halb so viel Abgeordneten auskommen muss, wie die USA, müssen sie mir aber erklären. Die Probleme, mit denen sich die jeweiligen Abgeordneten auseinandersetzen müssen, sind sicherlich nicht sooo sehr anders.

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himmehargodsakrament 18.12.2011, 13:13
23. Aber sicher doch...

Zitat von naturfreund
Es kommt meiner Meinung nach nicht darauf an, wieviel jemand verdient oder besitzt, sondern es kommt darauf an, wie der Betreffende damit umgeht. Wenn er seine Umgebung daran teilhaben lässt, dann ist das doch nicht schlecht. Leider geht der Staat nicht unbedingt gut mit dem Geld der Leute um. Deshalb wäre es gut, wenn die Spendenpraxis verbessert würde und Ausgaben für die Allgemeinheit begünstigt würde. Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist nicht unbedingt sinnvoll, weil sowieso zuviel Blödsinn produziert wird. Das wird dann alles weggeschmissen und beschäftigt die Leute auf sinnlose Art und Weise. Aber die Unterstützung von Schwächeren wäre doch sozial. Ich plädiere daher für höhere Sozialabgaben, die auch nicht für Kriege und Subventionen verwendet werden dürfen, also eine Art Sozialsteuer, die aber durch Spenden reduziert werden kann.
Also, sie wollen weniger Arbeitsplätze und die verbliebenen noch stärker mit Abgaben belasten um die Restbevölkerung mit mehr Spenden zwangszubeglücken?
Das wird sicherlich funktionieren, edel ist der Mensch, hilfreich und gut...
Also, nichts erwirtschaften aber davon mehr verteilen?

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BkyThatcher 18.12.2011, 13:16
24. Immer diese fast drei Prozent

"80 bis 90 Prozent der Bundesbürger wollen den Mindestlohn. SPD und Grüne auch - seiner Einführung steht nur noch die FDP im Wege."

Ich glaube, die LINKE will das schon seit einigen Jahren. Aber wenn das wirklich stimmt, was Herr Sommer sagt, dann frage ich mich, wo die Demokratie bleibt. Minderheitenschutz ist sehr wichtig, aber muss er so weit getrieben werden? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Da habe ich eine andere Verschwörungstheorie auf Lager: Natürlich will die FDP den Mindestlohn. Aber die Gewerkschaften und die SPD und die Grünen und die CDU und die Regierung brauchen einen Sündenbock, um sich zu rechtfertigen. Nach dem Motto: Wir hätten ja gerne gewollt, konnten aber nicht, weil...

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phocs 18.12.2011, 13:17
25. Leider ist das Volk schuld

Die aktuelle Krise ist keine Bankenkrise und keine Steuerkrise.

Die Krise beruht darauf, dass der deutsche Staat Schulden gemacht hat und jetzt logischerweise in der Schuld der Geldgeber steht. Und die Geldgeber wollen nichts anderes wie kein Geld mehr zu geben. Das ist deren gutes Recht und alles andere Augenwischerei.

Schuld ist also tatsächlich das Volk selbst, wir alle, weil zu gierig auf Umverteilung, Konsum ohne Leistung, die bequeme Version von Gerechtigkeit ("nimm und sei ruhig"). Entsprechend haben wir Politiker gewählt, die Schuldenmachen als läßliche Sünde betrachten ("die Aufgaben eines Staates können sich nicht auf das beschränken, was er bezahlen kann" lautet der entsprechende Horrorsatz) und jetzt sitzen wir eben im Schuldturm.

Und nachdem die Steuereinnahmen des Jahes 2011 die höchsten Einnahmen seit Bestehen der Bundesrepublik sind, ist es natürlich Quatsch, so eine Ablenkungsmaßnahme als Problemlösung für diese Krise anzubieten.

Das ist nur dummer Populismus, volkstümlich und politkergemäß.

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frankfurtstyle 18.12.2011, 13:18
26. Steuervereinfachung

Steuervereinfachung anstatt Steuererhöhung mit dem Wegfall vieler Ausnahmeregelungen ist eine Möglichkeit den Haushalt zu sanieren.
Es ist an der Zeit zu prüfen warum in Gegenden wie Bad Homburg order Starnberg die pro-Kopf Einkommensteuer unter dem deutschen Durchschnitt liegt.

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ixania 18.12.2011, 13:31
27.

Zitat von naturfreund
Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist nicht unbedingt sinnvoll, weil sowieso zuviel Blödsinn produziert wird. Das wird dann alles weggeschmissen und beschäftigt die Leute auf sinnlose Art und Weise.
und was sinnvoll wäre, entcheidest du, die partei oder meister sommer.

Zitat von
Aber die Unterstützung von Schwächeren wäre doch sozial. Ich plädiere daher für höhere Sozialabgaben.
und was hindert dich im moment daran, schwächere zu unterstützen. ach ja, du redest nicht von dir, sondern davon, dass andere dazu gezwungen werden sollen. und der staat entscheidet, wies gehanlet wird. oder die partei. oder meister sommer.
die parteo hat immer, immer recht, die partei, die partei, die partei.
mit brüderlichem kuss an die anderen genossen, helau.

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goodgulf 18.12.2011, 13:33
28. Junge, Junge, ...

Zitat von zeitmax
Das wäre ja ganz neu. In Deutschland zahlen Sie Einkommensteuer auf das Jahresbrutto-Einkommen, Arbeitszeit spielt da keinerlei Rolle. Und zwar einheitlich über einen gestaffelten Progressionstarif nach Ledigen- oder Splittingtabelle.
Wenn ich von einer halben auf eine ganze Stelle wechsle, dann erhöht sich auch mein Bruttoeinkommen. Sonst habe ich etwas falsch gemacht. ;-)
Was man dann feststellen wird ist, dass ich zwar doppelt arbeite, aber nicht doppelt verdiene. Das wieder liegt an der erwähnten Progression.

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naturfreund 18.12.2011, 13:33
29. Volkswirtschaft

Zitat von himmehargodsakrament
Also, sie wollen weniger Arbeitsplätze und die verbliebenen noch stärker mit Abgaben belasten um die Restbevölkerung mit mehr Spenden zwangszubeglücken? Das wird sicherlich funktionieren, edel ist der Mensch, hilfreich und gut... Also, nichts erwirtschaften aber davon mehr verteilen?
Es können nur die verteilen, die auch haben. Für eine Volkswirtschaft kann es nicht sehr gesund sein, wenn vieles nach kurzer Zeit in den Müll kommt. Und von diesem merkwürdigen Wirtschaftskreislauf leben nur wenige. Wir brauchen eine sinnvollere Beschäftigung und davon weniger, denn arbeiten tut inzwischen die Energie z.B. Öl, nicht die Menschen.

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