Forum: Wirtschaft
S.P.O.N.: Der fatale Euro-Domino-Effekt

Das Schuldendesaster in Europa greift auf immer mehr Länder über. Und die Politik reagiert hilfloser denn je.*Das Hauptproblem der Krisenbekämpfer: Sie lernen nicht*aus den Fehlern anderer Länder - und noch nicht einmal aus ihren eigenen.*

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rw2 16.11.2011, 14:27
1. Geht doch schneller als ich dachte.

Zitat von sysop
Das Schuldendesaster in Europa greift auf immer mehr Länder über. Und die Politik reagiert hilfloser denn je.*Das Hauptproblem der Krisenbekämpfer: Sie lernen nicht*aus den Fehlern anderer Länder - und noch nicht einmal aus ihren eigenen.*
Die Bösen „Spekulanten“ trauen der Euro Union nicht mehr. Ich würde auch keine Euro Anleihen mehr kaufen auch wenn ich eine 50%ige Garantie bekäme. Hat sich halt ausgehebelt. Jetzt hilft nur noch die EZB Euro Druckerpressen einen Gang schneller zu schalten. Am Ende kommt das, was die „Stammtischbrüder“ schon lange geahnt und einige Wissenschaftler (die aber leider von der Politik ignoriert wurden...) schon lange vorausgesagt haben, das aus für den Euro oder die nahe Hyperinflation. Zu lange haben die Politiker an dem Glauben festgehalten die völlig ungleichen Staaten im Euro halten zu können.

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np_nbg 16.11.2011, 14:30
2. "Die Märkte" ...

die man meiner persönlichen Meinung nach, auf wenige Großinvestoren und einige Großbanken beschränken kann, holen sich jeden einzelnen Euro aus jedem auch noch so großen Rettungsschirm ...
Deutschland wird wohl zuletzt dran sein, da wir ja mit am höchsten in der Haftung sind.

Einzige Lösung ist eine Verweigerung von zumindest Zinseszinszahlungen, evtl. sogar Zinsen als solche, ein Lossagen vom ewigen Wachstumswahn und Umstellung auf ein Geld- , Finanz- und Wirtschaftssystem, das vom Wachstum nicht mehr so abhängig ist.

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lmxlmx 16.11.2011, 14:32
3. So schauts aus!

Sehr treffende Analyse von Münchau.

Die handelnden Akteure wiederholen alte Fehler.
Warum wird in Griechenland wiederholt was in Argentinien nachweisbar nicht geklappt hat?
Warum bekommt jetzt Italien ein knallhartes neoliberales Reformier- und Sparprogramm aufgedrückt??
Das kann alles nur in eine Abwärtsschleife führen wie aktuell bereits an der Konjunktur in Griechenland ersichtlich ist.

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tlogor 16.11.2011, 14:35
4. Dominoeffekt

Ich halte den Artikel für substanzlos. Es geht viel einfacher. Wer leiht einem Schuldner noch Geld, der Schulden mit neuen Schulden bekämpft. Für mich betreibt der Spiegel keinen unabhängigen Journalismus. Liebe Journalisten, denkt daran: zwar sind die Anzeigenkunden für eine Zeitung wichtig; sie sind aber nur wichtig für eine Zeitung, die noch einer ernst nimmt und liest.

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jot-we 16.11.2011, 14:35
5. ttt

Neiiiin - bitte nicht NOCH einen S.P.O.N.-Blogger!!

Aber da auf mich ja keiner hört: kann mir mal jemand erklären, was der Mann eigentlich sagen will?

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Holzhausbau 16.11.2011, 14:36
6. ... dann ...

Zitat von sysop
Das Schuldendesaster in Europa greift auf immer mehr Länder über. Und die Politik reagiert hilfloser denn je.*Das Hauptproblem der Krisenbekämpfer: Sie lernen nicht*aus den Fehlern anderer Länder - und noch nicht einmal aus ihren eigenen.*
... ist es aus mit dem EURO. Das sind die letzten Worte dieses Artikels - und die einzig relevanten dazu.
Der ach so erfolgreiche EURO ist am Ende - und der Moloch EU-Diktaur ebenfalls.
Manche Leute mögen das bedauern - Millionen von Europäern begrüßen diese Tatsache!

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Munku 16.11.2011, 14:36
7. Spekulanten wieder

Jaja, die bösen bösen Spekulanten, die den Eurostaaten einfach kein Geld leihen wollen, weil sie ihnen nicht mehr vertrauen.
Die wenigen die es tun würden, machen es nurnoch mit hohen Zinsen, die dann aber die Eurostaaten nicht zahlen wollen.

An der Situation ist natürlich ganz allein der Spekulant schuld. Wer mit 40° Fieber im Bett liegt ist ja auch nicht krank, sondern im Thermometer ist zu viel Quecksilber drin.

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burninghands 16.11.2011, 14:42
8. Game over

Der Patient "Weltfinanzsystem" ist schon lange tot, er hätte nur bei fortdauerndem globalen Wirtschaftswachstum am Leben bleiben können.
Die durch Herumreißen der Politiker am Kadaver der Systems erzeugten "Bewegungen" sollen den Märkten und vor allem den Steuerzahlern die "Gesundheit" des "Patienten" signalisieren, damit so lange wie möglich Steuergelder von unten nach oben an die Bankster und ihre Aktionäre verlagert werden können. Jeder halbwegs intelligente und nicht durch "Brot und Spiele" abgelenkte Beobachter hat dieses Spiel allerdings schon längst durchschaut - nicht zuletzt, weil der Kadaver inzwischen bereits in Dekomposition übergegangen ist und erbärmlich stinkt.
Zieht Euch warm an, das dicke Ende steht kurz bevor.

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Progressor 16.11.2011, 14:43
9. Ganz einfach

Niemand will insgeheim den makroökonomisch kontraproduktiven Euro mehr.
Niemand will das offen sagen, aber die Signale und das (Nicht-) Handeln sind eindeutig.
Herr Münchau ist einer der wenigen die glauben, man könne und wolle den Euro noch retten.

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