Forum: Wirtschaft
S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Großbanken - ein Fall für die Nato
dapd

Gute Methode, falsches Motiv: Die SPD will Banken schließen, die ihren Kunden beim Steuern hinterziehen helfen. Eine Bank einfach dicht zu machen, sollte in der Tat möglich sein. Aber bitte nur, wenn die Stabilität des Finanzsystems gefährdet ist.

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Ingsoc 16.01.2013, 15:28
10. Welchen Turm zu erst stürmen...

Zitat von sysop
Gute Methode, falsches Motiv: Die SPD will Banken schließen, die ihren Kunden beim Steuern hinterziehen helfen. Eine Bank einfach dicht zu machen, sollte in der Tat möglich sein. Aber bitte nur, wenn die Stabilität des Finanzsystems gefährdet ist.
...so ein Blödsinn.

Bevor das "Sondereinsatzkommando" die Bank (entürme) erstürmt,
wird wie bei Antiterroreinsätzen einfach der Strom und alle Telekommunikationsleitungen gekappt und schon kann niemand
mehr Daten/Festplatten löschen oder Akten schreddern....

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der-denker 16.01.2013, 15:32
11. Auch politische Gründe

können gute Gründe sein. Vielleicht nimmt der Herr mal zur Kenntnis dass es noch etwas anderes gibt als den Finanzmarkt. Es gibt etwas das nennt sich "Gesellschaft", und diese hat ihre eigene Stabilität zu schützen, indem sie endlich den Bankstern das Handwerk legt.

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acitapple 16.01.2013, 15:34
12.

man müßte einfach grenzen festlegen, damit erst kein unternehmen mehr systemrelevant wird. der staat sollte über allem stehen und darf einfach nicht erpressbar sein.

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Packy 16.01.2013, 15:41
13. konfiszieren

Den Aktionären einen symbolischen € zahlen und die Bank verstaatlichen.
Die "guten" Geschäfte laufen weiter und die "faulen" Geschäfte werden abgewickelt. Kein Bankrun, kein garnichts.

Muss nur der Wille da sein.

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2337-570 16.01.2013, 15:45
14. Wie können Sie...

"Von den knapp 2000 Banken in Deutschland gibt es genug, die es verdienen, dicht gemacht zu werden" so etwas behaupten? reicht Ihre Expertise auch so weit uns sagen zu können wie viele Bäckereien, Tankstellen und Supermärkte es verdient hätten geschlossen zu werden? Unqualifiziert und für Sie als Journalist disqualifizierend.

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nap-nap 16.01.2013, 15:47
15. und die industie?

nach steinbrücklogik müsste man dann auch konzerne,die steuern hinterziehen und aufträge über bestechung bekommen,schließen.dann gäbe es siemens nicht
mehr,auch nicht mercedes.
nein,es sollten ordentliche gesetze her,dann kann man
stafrechtlich vorgehen.auch gegen banken.
aber banken sollten ganz einfach bei miss-
wirtschft pleite gehen dürfen.alles andere ist die zurecht
vielgescholtene planwirtschaft.

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tribes 16.01.2013, 15:58
16. so'n Quatsch

wie wollen sie denn 1000 Filialen im In- und Ausland einer Großbank an einem WE schliessen ?????
Vorschlag: Wie wäre es denn, wenn die Revisions-, Geldwäsche und Complianceabteilungen auf der payroll der BaFin arbeiten und Boni für Fehlverhalten der Bank gezahlt werden. This would be fun !

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veermaster 16.01.2013, 16:00
17. Das Niveau

der SPON-Berichterstattung sinkt beinahe täglich - und Münchau gibt dazu den Clown. So ist das nu mal bei sterbenden Gesellschaften. Vlt sollte er von Brüssel nach London umziehen, bei Nebel ist da der Kontinent "isolated". Münchau schafft das auch jetzt schon. Kapiert wohin diese Gesellschaft - und ihre Medien - hinsteuern hat er jedenfalls null.

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pepe_sargnagel 16.01.2013, 16:17
18.

Zitat von acitapple
man müßte einfach grenzen festlegen, damit erst kein unternehmen mehr systemrelevant wird. der staat sollte über allem stehen und darf einfach nicht erpressbar sein.
Ich hab sehr große Magenschmerzen, wenn ich lese, dass der Staat über allem stehen sollte.
1) Wer ist der Staat? Wir alle oder bspw. die Volksvertreter?
2) Darf jemand, der über allem steht Unrecht tun?
Die "Interpretation" dieser Fragen kann man aus dem Geschichtsunterricht weitestgehend ohne Ausnahmen entnehmen: Die Volksvertreter (demokratisch oder nicht-demokratisch "legitimiert") stellen sich über alles und bereichern sich ungeniert, während andere für Innovation und Leistung noch bestraft werden können.

Ich denke, dass das eine sehr gefährliche Entwicklung wäre. Meiner Meinung nach sollte jeder dem Gesetz verpflichtet sein. Der Volksvertreter sollte wie jeder andere auf dem Territorium die gleichen Gesetze einhalten müssen (ja selbst Botschafter müssten dann die Gesetze des jeweiligen Landes einhalten). Somit steht keiner über dem Gesetz. Das würde gewährleisten, dass sich nicht manche benehmen können wie sie wollen und andere für Taten bestraft werden, die eigentlich allen nutzen. Kurzum: Der Willkür wäre Einhalt geboten (dazu gehört bspw. die Frage "Wer ist sysstemrelevant?" - kann man willkürlich definieren).

Nur dann geht es darum, dass auch jeder einfach und effizient gelenkt wird sich an die Gesetze zu halten. Zudem muss gewährleistet sein, dass das Gesetz bei den einen hin und bei anderen weg sieht. Das wären noch Aufgaben, die zu klären sind. Vorschläge sind willkommen.

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acitapple 16.01.2013, 16:51
19.

Zitat von pepe_sargnagel
Ich hab sehr große Magenschmerzen, wenn ich lese, dass der Staat über allem stehen sollte. 1) Wer ist der Staat? Wir alle oder bspw. die Volksvertreter? 2) Darf jemand, der über allem steht Unrecht tun? Die .....
von staatlicher willkür oder gesetzesferne habe ich nicht geredet sondern von der stellung des staates gegenüber der privatwirtschaft. im moment ist dies auch aufgrund des lobbyismus einfach nicht gegeben. ich kann mich noch erinnern, als schremp damals gedroht hat, die produktion nach südafrika auszulagern wenn er steuern zahlen müsse. so ein unding darf einfach nicht sein. hierzu muss der staat die rahmenbedingungen, gesetze, festlegen an die es sich zu halten gilt. und wenn steuerfahnder sehr erfolgreich sind, sollten sie nicht auf wunsch von banken aufgelöst und in die pampa versetzt werden...solche dinge hab ich gemeint.

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