Forum: Wirtschaft
Staatsgeld für Finanzkonzerne: Euro-Retter müssen Banken retten

Schon wieder Staatsgeld für die Banken? Die Pläne der Euro-Länder dürften viele Steuerzahler wütend machen. Doch die Rettungsaktion ist nötig, um eine fatale Kettenreaktion zu verhindern. Denn ein Crash des Finanzsystems könnte ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen - auch Deutschland.

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TheBear 07.10.2011, 18:11
100. Wie schön

Zitat von sysop
Schon wieder Staatsgeld für die Banken? Die Pläne der Euro-Länder dürften viele Steuerzahler wütend machen.
Wie schön, dass wir wenigstens wütend werden dürfen, das macht mich richtig glücklich.
Zitat von
Doch die Rettungsaktion ist nötig, um eine fatale Kettenreaktion zu verhindern. Denn ein Crash des Finanzsystems könnte ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen - auch Deutschland.
Natürlich, das ist genau wie bei einem Brand: Wenn man nie in Sicherheit investiert, und dann kräftig mit dem Feuer rumgespielt hat, und das Haus schliesslich in Brand geraten ist, muss man das Feuer löschen.

Das ist alternativlos.

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Jo5 07.10.2011, 18:11
101. Und das Volk schweigt weiter

Zitat von RubyRhod
... wo genau befindet sich denn diese "Kettenreaktion"? Einmal den Banken helfen, dann ein zweites mal - ein drittel und das vierte Mal folgen zugleich. Na - wer findet die "Kettenreaktion"?
Bei inzwischen gut 2 Billionen Schulden gibt es doch noch genug Spielraum um helfen zu können. :D

Was eigentlich wäre, dieses komplette System (weltweit) stürzt in sich zusammen und es wird, auch und vor allem politisch, alles komplett neu aufgebaut?
Schon klar, das wollen Politiker nicht; würden sie es denn können.

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karsten112 07.10.2011, 18:12
102. .

Zitat von farang
90% der Sparer haben bestiummt ihr Geld für satte 1% Zinsen noch bei den Banken :-D Mein Geld ist jedenfalls vor den Banken sicher.
Was bei einer realen Inflation von 5-6% einen Realverlust bedeutet.
Die meisten Leute WOLLEN es einfach nicht begreifen was hier abgeht und sitzen da wie das Kaninchen vor der Schlange...

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faguo888 07.10.2011, 18:12
103. Systemrelevanz?

Welche Bank ist nun systemrelevant? Die Siemens-Bank, die Volkswagen-Bank? Warum gründen die Mittleständler nicht ihre eigenen Banken für das reale Geschäft? So schwierig dürfte es nicht sein. Außerdem bleibt das Geld in den eigenen Reihen und wird zielgerichtet ausgeliehen.

All die Investmentbanker können dann unter sich weiterzocken, bis sie pleite sind.

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cherusciprinceps 07.10.2011, 18:12
104. Je eher der Spuk vorbei ist, desto besser

Bleibt zu hoffen, dass der deutsche Staat eher früher als später an diesen Bankenrettungen pleite geht. Dann ist der Tag der Abrechnung gekommen, dann knallt es in den Strassen.

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kuddel37 07.10.2011, 18:12
105. .

Zitat von inqui
Solang wir Frau Merkel haben wird nichts passieren. Ohne sie wär längst schon alles verloren. Sie ist sehr geschickt und wird unterschätzt.
Merkel ist die Levinsky der Banken, wenn einer aus dieser Managmentelite jammert, geht sie auf die Knie und sorgt für Entspannung. Ansonsten darf sie Anweisungen ausführen und Parties im Bundeskanzleramt für die Manager ausrichten

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hbschierling 07.10.2011, 18:15
106. Lasst sie brennen!!!

Die jetzt wor dem Ruin stehende Dexia-Bank finanzierte langfristige Kreditvergaben mit kurzfristigen Verbindlichkeiten, dieses Geschäftsmodell funktioniert wegen der Zurückhaltung der anderen banken beim Interbankengeschäft nicht mehr. Ja, da reibt man sich doch die Augen und traut seinen Ohren nicht: Genau GENAU!!! diese wahnsinnige Konstruktion hat 2008 die HRE in Deutschland in den Ruin getrieben! Wenn es eines SCHLAGENDEN Beweises bedurft hätte, die Unbelehrbarkeit der Finanzmarktteilnehmer zu belegen: Hier ist er!
Daher: LASST SIE BRENNEN! Lasst sie einfach pleitegehen! Das hat man in Europa 2008 versäumt. Keinen Cent für Pleitebanker, ganz egal was es an Folgen hat! Das System kracht dann eben mal heftig, es wird böse Verwerfungen geben und uns ALLE mal wieder auf "Normalmaß" stutzen: Ja, dann ist eben unter dem Weihnachtsbaum mal ein Packerl weniger. Aber danach eghts eben auch wieder weiter. Mit verantwortungsvollen und vorsichtigen Protagonisten, die nachdenken, bevor sie handeln.
Irgendwer wird in den nächsten Tagen sagen: Dieses Mal ist es anders! - Achtung, dann wirds richtig schlimm!

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maty2010 07.10.2011, 18:15
107. genau diese Angstmache

ist die Strategie dieser Betrüger und zwar seit Jahrzehnten.Immer mit der Begründung es gebe keine Alternative.Es gibt sehr wohl eine Alternative: laßt diese Zocker alle Pleite gehen und werft die verantwortlichen Betrüger dahin wo Sie hingehören. Und Ihre willfährigen Politiker diese Volksveräter gleich hinterher! danach wird ein Geldsystem aufgebaut, welches tatsächlich dem Staat (also dem Volk) gehört.Warum muss ein Staat sich eigentlich Geld für teurere Zinsen ausleihen? warum kann ein Staat nicht sein eigenes Geld schöpfen und zwar ohne Zinsen? genau da muss man ansetzen und den Bankstern die Lizens zum Gelddrucken wegnehmen.

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Dr. Sorglos 07.10.2011, 18:15
108. So naiv kann man doch nicht sein?

Zitat von onkel hape
PS: Habe gelesen, dass die reichsten Griechen ca 600 ! Milliarden im Ausland, hauptsächlich in der Schweiz, gebunkert haben. Warum werden diese Gelder nicht ( wie im Fall Ghadaffi) eingefroren, beschlagnahmt u. dem griechischen Staat gegeben? Mit einem Schlag wäre Griechenland all seine Probleme los.
Das ganze Rettungsspektakel dient ausschließlich dazu, eben diese Vermögen zu sichern.

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Friedrich Wilhelm Preuß 07.10.2011, 18:15
109. 1945

Newspeak - Beitrag Nr. 21 - schreibt:
"Die Lösung liegt auf der Hand. Es darf überhaupt keinen privaten Bankensektor mehr geben. Das ist Hoheitsrecht des Staates. ALLE Banken gehören zwangsenteignet."

Welche Banken hatten bei der letzten Bankenkrise (2008) den meisten US-Schrott von strukturierten Papieren gehortet? Die in der Verantwortung des Staates standen! z.B. die mehreren Landesbanken. Banken in der "Obhut" des Staates? Das wäre ja wieder Staatskapitalismus pur. Wie gut ein solcher arbeitet, konnten wir Zeitgenossen ja am Beispiel der Deutschen Demokratischen Republik studieren.

Die Lösung liegt auf der Hand: jeder ist für sein Tun allein verantwortlich! auch jeder Bankmanager! Wenn er das Risiko eines Geschäftes falsch kalkuliert, ist es SEIN Fehler und für ihn hat ER gerade zu stehen. Basta! Der Staat, d.h. die für ihn handelnden Politiker, sollten sich da fein heraushalten.

Wenn eine Bank nach der anderen zahlungsunfähig wird, sage ich nur: na und? Waren 1945 nicht auch alle deutschen Banken bankrott? und die Banken in den "westlichen" Siegerstaaten mehr oder weniger auch. Was kam danach? es wurde wieder solide gearbeitet.

Die Herren und Damen Bankmanager müssten bei "Anne Will" oder bei "Maybritt Illner" Rede und Antwort stehen, warum sie namens ihrer Bank ein zu hohes Risiko eingegangen sind. Derzeit sind "die Märkte", die die Politiker reagieren lassen, anonym und so nicht faßbar. Sie müssen personalisiert werden. Erst wenn die Finanzmärkte Gesichter haben, werden sie begreifbar.

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