Forum: Wirtschaft
Staatsgeld für Finanzkonzerne: Euro-Retter müssen Banken retten

Schon wieder Staatsgeld für die Banken? Die Pläne der Euro-Länder dürften viele Steuerzahler wütend machen. Doch die Rettungsaktion ist nötig, um eine fatale Kettenreaktion zu verhindern. Denn ein Crash des Finanzsystems könnte ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen - auch Deutschland.

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rammbock 07.10.2011, 18:26
130. Kein Geld für Banken!

Man kann privatwirtschaftlich geführte Untzernehmen nicht andauernd mit Staatsgeld füttern.
Sie werden abhängig und kalkulieren dieses Geld in ihre unternehmerische Strategie mit ein.
Überhaupt, was soll das? Kommunismus für Finanzindustrie?
Sie werden immer Geld brauchen, solange bis der Hahn abgedreht ist.
So raffiniert wie sie ihre Finanzprodukte gestalten sind sie auch bei Geldaquise.
Im Grunde erwarte ich das doch auch als Aktionär.
Lasst die Banken untergehen. Im Grunde sind sie systemüberflüssig.
Um Kapitalismus zu spielen ist man nicht auf einzelne Finanzinstitute angewiesen. Man darf die Kapitalisten nicht unterschätzen.

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geistigmoralischewende 07.10.2011, 18:29
131. Klingt nicht nur vernünftig,

Zitat von Olaf
Also mal sehen, ob ich das richtig verstanden habe: Die Staaten haben sich soviel Geld von den Banken geliehen, dass sie jetzt Pleite sind. Da die Summen so ungeheuerlich groß sind, haben nicht nur die Staaten, sondern auch die Banken ein Problem. Sie können jetzt ebenfalls pleite gehen. Damit das nicht passiert, garantieren jetzt die hochverschuldeten Staaten für die Banken. Klingt vernünftig.
ist auch noch alternativlos!

Merkel handelt, wie gewohnt, nur auf Anweisung von Ackermann.

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crazyrabbit68 07.10.2011, 18:30
132. Ich möchte eine solche Lösung sicher nicht.

Zitat von klugdoris
1. Die Rothschilds und Rockefellers enteignen und deren Kapital gerecht auf jeden Bürger aufteilen. 2. Zinsen und das Verleihen von fremden Geld strengstens verbieten. 3. Die Wirtschaft dazu zwingen, sich an das oberste ökonomische Gesetz zu halten: Das Gesetz der Knappheit. So einfach ist das. Übrigends, den Banken geht es gut, sie simulieren nur es würde ihnen schlecht gehen um mehr Geld zu bekommen.
Zu 1: Enteignung aller Reichen, würde das auch Personen wie Steve Jobs betreffen ? RIP
Zu 2: Dann konvertieren wir doch am besten gleich zum Islam, da ist der Verleih von Geld nur erlaubt wenn die Zinsen gespendet werden. Geldverleih ansich ist verboten.
Zu 3: Dann willkommen in der DDR, da war immer fast alles knapp, 16 Jahre auf nen Trabi warten, perfekte Knappheit.

Keine von Ihren Ideen gefällt mir.
Allerdings vermute ich auch das ein paar Banken versuchen Geld zu ziehen und nur simulieren, man heult halt mit dem Rudel.

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4711_please 07.10.2011, 18:30
133.

Die Finanzwelt ist schon komisch. Da beten sie ständig die Ratings der Agenturen an, machen dabei aber eine Geldpolitik, die die Ratings offensichtlich bestraft. Warum kommen die USA, Japan und GB besser weg als Italien oder Spanien? Das reine Zahlenwerk erscheint mir bei letzteren sehr viel besser als bei den ersten drei. Liegt es also nur an den Ungleichgewichten des Euro, wovon viele ausgehen, weil sie erkennbar sind? Vielleicht liegt es ja auch daran, dass erst genannte Länder eine andere, expansivere Geldpolitik fahren, die die Ratings positiver beeinflussen? Dass die Ratings eigentlich gar nicht so objektive Wirtschaftseinschätzungen widerspiegeln, sondern nur die Klischees von Wallstreet und London? Ich misstraue jedenfalls der Fixierung auf die offensichtlichen Schwächen von Euroland. Die Finanzkrise ist von den USA ausgegangen, dort liegt eine Schwäche, die bisher überhaupt nicht angegangen wurde, und die Ratings sind Teil davon.

Es geht nicht mehr nur um die Rettung des Euro, der erstaunlich preisstabil geblieben ist bei den ganzen Turbulenzen seit 2008, sondern auch um die Gobalität der Krise. Nun sollen also die Staaten sich umschulden und die Banken erneut gerettet werden.

"Nach der reinen ordnungspolitischen Lehre darf so etwas nicht sein. Die Politik müsste Krisenbanken einfach pleitegehen lassen - wie jedes andere Unternehmen, das auf dem Markt versagt hat. Doch das Problem bei den großen Banken ist ihre Systemrelevanz, also ihre Bedeutung für den Rest der Wirtschaft."

Das bedeutet also, dass wir nach 3 Jahren Bankenrettung noch immer nicht aus der Systemdebatte raus sind. Es scheint geradezu, als ob diese Problematik gar keine Relevanz hat, und dass mit der Politik, die jetzt gemacht wird, in 50 Jahren noch stets die Systemrelevanz der Banken als Instrument der Vermögensumverteilung vorherrscht. Die Finanzindustrie scheint eine Krake geworden zu sein, bei der Ordnungspolitik keine Rolle mehr spielt, weil sie selbst die Dinge und die Politik ordnet.

Ich erwarte von einer unabhängigen Notenbank eine echte Unabhängigkeit, nicht nur gegegnüber den Regierungen. Bewahrheitet sich echte Unanabhängigkeit nicht erst in der Unabhängigkeit von der Finanzindustrie? Möglicherweise ist es sinnvoll, der Notenbank gute Instrumente in die Hand zu geben, um die Finanzindustrie zu ordnen. Möglicherweise gehört zur Neuordnung die Zerschlagung der Systembanken, das Verbot von doppelt ungedeckten CDS und vieles mehr. Wir wollen nie wieder Inflation? Wir wollen nie wieder Billionen von europäischen Euros im Casino der Finanzindustrie verlieren! Das sollte sich die Politik merken!

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ich schon wieder 07.10.2011, 18:30
134. Ich frage mich permanent, wie sich vermeintlich

intelligente Leute in eine derartige Abhängigkeit gegenüber einem DIENSTLEISTER begeben können. Nicht eine Nachricht betreffs der Krise ohne den Begriff "Banken". Ob das Griechenland, Italien oder sonstwer ist.

Sorry, hat irgendwer schon kapiert, dass es sich bei eienr Bank... egal welcher... um einen schlichten Dienstleister, wie z.B. einen Klemptner handelt? Offenbar nicht, denn offenbar brauchen wir heutzutage keine Staatssysteme mehr, keine Gesetze, keine Regierungen, keine Politik... das ist alles im Kleingedruckten verschiedener Bankformulare geregelt.

Wie kaputt muß man sein den Widersinn dieser Konstellation nicht zu verstehen?

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Dr. Sorglos 07.10.2011, 18:31
135. Gehirntot

Die Lügen werden nahtlos fortgesetzt.

Hier wird nur das Vermögen und die Macht einer kleinen Minderheit auf Kosten der Masse der Bevölkerung gerettet.

Wenn es tatsächlich darum ginge, meinen "Nachbarn" und seine Rente zu retten, dann ginge dies auch direkt und ohne Zwischenstation der wegelagernden Bank!

Die Deutschen Bank macht übrigens in diesem Jahr fast 10 Milliarden Euro Gewinn. Wofür benötigt man die Steuercent von Busfahrern und Krankenschwestern? Um höhere Boni für die Ackermänner auszuzahlen?

Wer jetzt nicht auf die Straße geht, der muss gehirntot sein.

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vogelsteller 07.10.2011, 18:31
136. jaaaaa, genau das stimmt

Zitat von Olaf
Also mal sehen, ob ich das richtig verstanden habe: Die Staaten haben sich soviel Geld von den Banken geliehen, dass sie jetzt Pleite sind. Da die Summen so ungeheuerlich groß sind, haben nicht nur die Staaten, sondern auch die Banken ein Problem. Sie können jetzt ebenfalls pleite gehen. Damit das nicht passiert, garantieren jetzt die hochverschuldeten Staaten für die Banken. Klingt vernünftig.
jaaaaa, genau so funktioniert es.
deshalb geht es wieder nach oben, sagen uns die systempolitiker.
und weil sie die besten pisakrüppel sind, haben sie auch recht.

also, schenken wir ihnen weiterhin unser vollstes vertrauen.

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99_prozent 07.10.2011, 18:32
137. Retten wir uns selbst

Liebe Mitforisten,

schön, hier soviel Gleichgesinnte zu finden. Wir sind uns einig: SO KANN ES NICHT MEHR WEITERGEHEN!
Aber, liebe Mitforisten, es bringt nicht viel, hier die Wahrheit kundzutun und sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen.
Wir müssen die Tatsachen nach aussen tragen und alle informieren.
Unterstützt die, die im Bundestag mit NEIN gestimmt haben, argumentiert gegen die Ja-Sager, beschwert Euch über "kann deine Fresse nicht mehr sehen"-Pofalla.
Nehmt Euch doch mal eine halbe Stunde Zeit, googelt die emailadressen der Abgeordneten, speichern und noch besser gleich ein paar emailverteiler anlegen (Achtung auf Empfängeranzahl, ist meist begrenzt, z. b. 100) und dann: unsere tägliche email gib ihnen heute
Dies lässt sich ausbauen auf Landtage, Stadträte, Bürgermeister etc. etc. Und erfordert dann nur wenige Minuten pro Tag wenn alles eingerichtet ist (Copy and Paste sei Dank).
Seid Ihr noch in Parteien: Überzeugt Eure Funktionäre und lasst die Wahrheit in der Hierarchie nach oben tragen. Überlegt selbst, wo Ihr die Wahrheit verbreiten könnt, Aktionen startet, Bekannte, Arbeitsplatz....
Startet die Welle, die diese UNREGIERUNG wegschwemmt!

Wir sind 99 Prozent!

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christiane006 07.10.2011, 18:32
138. Kein Steuergeld FÜr Banken!

Zitat von sysop
Schon wieder Staatsgeld für die Banken? Die Pläne der Euro-Länder dürften viele Steuerzahler wütend machen. Doch die Rettungsaktion ist nötig, um eine fatale Kettenreaktion zu verhindern. Denn ein Crash des Finanzsystems könnte ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen - auch Deutschland.
diese Behauptung wurde bisher nicht belegt. Wahr ist, dass an dem Abgrund der Staaten sehr gut verdient wurde. Die Botschaft, dass der Steuerzahler wieder einmal die Banken retten muss, kommt als Botschaft direkt von diesen verantwortungslosen Instituten. Da man allerdings in keinster Weise bereit ist einen vernüntigen Anteil an den Kosten des Crash zu tragen, geschweige, eine Regulierung des Finanzmarktes zu akzeptieren, machen wir also solange weiter, bis die Leute so die Nase voll haben, dass sie sich an Fähigkeiten erinnern werden, die längst vergessen zu sein scheinen. KEIN STEUERGELD FÜR BANKEN!

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laluna3 07.10.2011, 18:33
139. Euro-Retter

vor 2 Jahren hatten wir dieselbe Situation. Milliarden sind in die Banken geflossen.
Milliarden Bonis konnten auch nach kürzester wieder ausgezahlt werden.

Und jetzt das Gleiche?

Die sollten alle persönlich haftbar gemacht werden.
Alle in den Knast und ran an ihr Geld.
Und diese Dummköpfe von Politiker gleich dazu.

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