Forum: Wirtschaft
Staatssanierung im Vergleich: Sparen wie die Griechen

Steuern rauf, Löhne und Renten runter - Griechenland drohen harte Einschnitte. Was bedeutet das für die Bürger? SPIEGEL ONLINE zieht den Vergleich - und zeigt, was in Deutschland passiert würde, ginge die Bundesregierung auf den gleichen Sparkurs wie Athen.

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lemmy01 02.05.2010, 10:58
290. Selektive Wahrnehmung

Zitat von Silverhair
Unfug? Mal sehen - grad erst her: Also für etwas "Mangelhaftes" überhaupt noch zu zahlen ist schon dummheit .. und das Geld im Vorraus zu überweisen grenzt doch an wirtschaftlichen Leichtsinn .. wer würde den Heute noch Gr. Kredite geben? Und ach wie seltsam .. vor 6 Wochen hat die Bundesregierung noch Geld gerne aus GR. Genommen .. heute beschwert sie sich , die hätten keines mehr - ob da ein Zusammenhang besteht? Ach ja, und billiger .. liefern die USA beispielsweise , sogar funktinierend .. aber für die Preise sollten sie sich mal an die dortigen Firmen wenden - die machen bei Wunsch weitaus "günstigere Angebote" :))) Ach ja.. seltsames: Also erst kassiert man 80% von , 2,9 Mrd. kündigt dann den Vertrag (hat man eigentlich das Geld mal eben so behalten?) und dann einigt man sich doch - grad noch als die Kanzlerin den Niedergang von Gr. verkündet ..? Nein, wir hinterfragen das mal nicht .. sonst würden wir uns fragen warum die DB der Größte Rüstungsfinanzier in D ist , warum Merkel mit Ackermann Geburtstagsfeiert - und warum eigentlich sich alle dummstellen und fast wieder "ehrenwörtlich verkünden" sie hatten alle von nichts nichts gewußt!
Das läuft wohl alles unter der Rubrik "Selektive Wahrnehmung".

In dem zitierten Handelsbeitrag ist von angeblichen Mängeln die Rede. Daraus wird von Ihnen sofort ein unzweifelhaft mangelhaftes Boot gemacht. Das es aber durchaus auch vorkommt, dass ein Kunde über Mängel "argumentiert", wenn er es sich später einfach anders überlegt hat, kann ja möglicherweise nicht auch der Fall sein. Die Griechen würden, das doch nie behaupten, wenn das nicht wahr wäre. Die haben doch noch nie gelogen!

Warum die nicht bei den billigeren Amerikanern gekauft haben? Vielleicht liegt es daran, dass die Amerikaner diese wohl günstiger in den USA produziert hätten und nicht überwiegend in einer griechischen Tochterwerft, die bei Auftragsvergabe übernommen worden war, da sie kurz vor dem Aus stand. Das könnte auch eine Erklärung für die Vorauszahlung sein.

Aber warum die Dinge differenzierter betrachten, wenn man sie so schön ins passende Schema pressen kann.

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Klaus Rabba 03.05.2010, 09:36
291. Zweifellos ist die BRD ein Sozialstaat.

[QUOTE=Wolfssohn;5430181] Wesentliche Punkte bleiben bei diesen Überlegungen unberührt:
Zitat von Wolfssohn
1. Brauchen wir wirkliche einen so großen Bundestag?.
NEIN! 301 würden auch genügen, statt 598!
Zitat von Wolfssohn
2. Ist es den Politikern nicht ebenso zuzumuten, für ihre Rente (!) selbst vorzusorgen und lassen sich damit nicht etliche Milliarden an Pensionsgeldern einsparen?.
NAtürlich sollten die selbst vorsorgen.

Zitat von Wolfssohn
3. Gilt gleiches nicht auch für den gesamten Beamtenapparat?.
Klar doch! Was die Griechen können müssen, können wir doch auch.
Zitat von Wolfssohn
4. Wann werden endlich Spekulanten, Banken und Superreiche zur Kasse gebeten? Ich lese ständig, dass gewisse Banken wieder Rekordgewinne eingefahren haben. Wenn dem so ist, können sie sicher auch zahlen, ohne, dass das jeweilige Bankhaus zusammenbricht..
Wird ja hoffentlich durchkommen, die Bankenabgabe.
Auf jeden Fall dürfen keine Boni gezahlt werden, wenn das Bankhaus entweder gerettet wurde oder aufgekauft wird.

Zitat von Wolfssohn
Es gibt sicher noch etliche Möglichkeiten, im großen Stil Geld einzusparen, ohne an das Einkommen der kleinen Bürger heranzugehen. Aber das wäre ein Vorgehen, das eines Sozialstates würdig wäre - und spätestens hier stellt sich die Frage, ob sich ein Land, dass die Armen überlebenfähig hält, sich wirklich noch als Sozialstaat bezeichnen darf.
Zweifellos ist die BRD ein Sozialstaat.

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Silverhair 04.05.2010, 16:15
292. Geld muss wandern

Zitat von Wolfssohn
Wesentliche Punkte bleiben bei diesen Überlegungen unberührt: 1. Brauchen wir wirkliche einen so großen Bundestag? 2. Ist es den Politikern nicht ebenso zuzumuten, für ihre Rente (!) selbst vorzusorgen und lassen sich damit nicht etliche .... ...
Ach, und ein Land was die Armen verhungern läßt bezeichnet sich dann noch als Menschlich?
Mal etwas faktisches .. Geld fällt nicht vom Himmel, sondern gewinnt seinen Nutzen aus der Weitergabe!

Da ist niemand der "Geld hat" einfach, sondern jeder bekommt sein Geld von jemand anderen erstmal. Und so bekommen auch "Beamte" ihr Geld von den Anderen - über den Weg Steuern - und auch deren Rente wird letztlich von den anderen Bezahlt - die aber wiederum an deren "Konsum" besteiligt sind.

Würde "Sparen+Horten" verboten - wofür es volkswirtschaftlich gute Gründe gibt, und - damit verbunden eben keine "Superreichen (das beruht ja auf sparen) - dann könnten sie richtig beobachten wie Geld von einem zum andern Wandert .. da ist keiner der den anderen ernährt, sondern alle zusammen benutzen Geld als "Lebenserhaltung aller".

Man ernährt und kleidet auch keine "Armen" - sondern die Ausgaben dort werden sofort und unmittelbar an die Hauseigentümer, die Banken, den Handel überwiesen .. es sind gerade diejenigen die "nicht arm sind" die durch Zahlung von Solidaritätsbeiträgen verdienen!

Und genauso verhält es sich mit Steuern, entweder konsumiert der Staat oder die Bürger - entweder der Staat baut Brücken, kontrolliert ob die Waagen im Einzelhandel funktionieren, oder sucht mit Hilfe der Polizei verbrecher, oder man hat keine Brücken, die Gewichte sind glücksache, und die Verbrecher freuen sich!

Das man irgendwas spart - wenn man "Beamte" oder "H4" ler nicht mehr "bezahlt", das ist Unsinn - man würde nur dafür sorgen das in der eigenen Tasche nichts mehr ankommt - und .. das man auch nichts mehr verkaufen kann!

Geld hat keinen Wert wenn man es spart - gespartes Geld ist unnützes Geld , da es nicht mehr dem "Handel untereinander" dient ..

Nebenbei , die Zentralbanken sorgen unter anderem mit Inflation auch dafür das "Sparen" unrentabel ist - und sie "Inflationieren "gespartes Geld sogar regelrecht weg.
Der Wert der Güter bestimmt sich nach dem "Geld das in Umlauf" ist , nicht nach dem gesparten Geld!
Würde das gesparte Geld schlagartig "verkonsumiert" werden, dann hätten sie einen Preisverfall der locker eine Inflation darstellt - so 1:20 wäre dann "gespartes Geld" unmittelbar abgewertet!


Das es keine 6xx Politiker im Bundestag braucht , das ist allerdings kein wirtschaftliches , sondern ein politisches Problem .. Eigentlich braucht es dank "Listensystem" und "Fraktionszwang" nur noch 5 Leute .. für jede Partei einen - der Rest der Abstimmung kann man schlicht und einfach durch die "Wahlwertung" ersetzen .. anderes sagT doch Fraktionszwang nicht!
Aber das ist dann ein anderes Problem!

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