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Städte im Vergleich: So viel vom Einkommen geht für Miete drauf
DPA

Millionen Haushalte geben mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für Miete aus - für Experten eine kritische Schwelle. Eine Studie vergleicht die Belastung in deutschen Großstädten.

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fred-vom-saturn 13.09.2017, 12:53
90. Zahlen aus den 90ern

Soll das ein Witz sein. Wie kommen die denn da die Zahlen. Da haben die wohl alle Stadtteile, auch die am Rand und die äußerst prekären mit in die Statistik genommen. Also die Stadtteile in der der Normalbürger gar nicht hin will. Ich lebe in einer der drei größten Städte Deutschlands und da gibt es nichts anständiges unter 10 Euro und ich lebe nicht in in München. Wobei man mit 10 Euro nicht weit kommt. Darüberhinaus, wenn man eine andere Statistik bemühen möchte dann haben Millionen Menschen nicht mehr als 1200 Euro netto zur Verfügung und weniger. 30 Prozent hiervon wären demnach 360 Euro. Wo bitte soll es Wohungen mit einer Bruttomiete von 360 Euro geben. Des weiteren leben diese Menschen auch in Städten und da gibt es solche Wohnungen nicht mal als Sozialwohnung. Ergo zahlen Millionen Menschen weit mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete.

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horowicz 13.09.2017, 12:53
91. Und was ist mit

Zitat von Hmmmmm..........
Das Wohnen im selbstgenutzten Eigentum ist ein Kapitalertrag in Naturalien. Diese Ertrag wird nicht versteuert. Die Wohnungseigentümer werden damit privilegiert. Meines Erachtens ein krasser Verstoß gegen den Verfassungsgrundsatz .....
Tee?
Muss ich den Vorteil eines selbst genutzten eigenen PKWs, Anzuges oder was auch immer erneut nach Anschaffung versteuern? Mir erschließt sich nicht so ganz ihr Anliegen.

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Sharoun 13.09.2017, 12:59
92.

Zitat von Hmmmmm..........
Das Wohnen im selbstgenutzten Eigentum ist ein Kapitalertrag in Naturalien. Diese Ertrag wird nicht versteuert. Die Wohnungseigentümer werden damit privilegiert. Meines Erachtens ein krasser Verstoß gegen den Verfassungsgrundsatz einer gleichmäßigen Besteuerung. Zahlen müssen diejenigen, deren Lohn so eben für die Miete reicht. Diese Menschen haben dann kein Geld mehr, mit dem sie eine eigene Wohnung ersparen könnten. Gerechtigkeit sieht anders aus.
Sich für Gerechtigkeit einzusetzen ist ja löblich und so - aber die Fiskalpolitik ist nun wirklich nicht der Adressat für Ihre gesellschaftlichen Utopien.

Zwischen dem bitterarmen Lohnsklaven, der in einem überteuerten Arbeiterschließfach hausen muß, und einigen wenigen Superreichen, denen ihr (Wohn)eigentum quasi auf die Füße gefallen ist, existiert eine riesige Schicht an tüchtigen Leuten, die irgendwann in ihrem Leben die strategische Entscheidung getroffen haben, iin den eigenen vier Wänden zu leben - und seitdem fleißig Kredite bedienen müssen.

Und deren in aller Regel sparsame Lebensführung soll jetzt als Ertrag umgedeutet werden?
Weil das Zusammenhalten des Geldes (statt sich stets den neuesten Schnickschnack in die Bude zu holen) als Einkommen zu werten ist?
Also Bitte!

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sascha_hahn 13.09.2017, 13:00
93. Wohnung Berlin

Da bin ich gut dabei mit 15%, habe aber auch lange nach einer günstigen Wohnung gesucht und nein nicht das erst beste "Loch" genommen, dann muss man eben in die Randbezirke ziehen.

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cave68 13.09.2017, 13:03
94.

Zitat von jamesbrand
ich würde gerne mit meinen 1800 Euro Nettoverdienst in München nur 30 Prozent für die Miete ausgeben, bei mir sind es 60 Prozent und ich habe eine günstige Miete. Wie kommt diese weltfremde Rechnung nur zustande? Steht das evtl. mit der Wahl im Zusammenhang das es "uns" so gut geht und weiter so?
ich würde bei einem Nettoverdienst von 1800 Euro niemals in München wohnen oder dorthin ziehen...bei uns auf dem Land gibt es genügend Jobs bei denen man das gleiche Geld verdient aber durch die extrem niedrigen Grundstückskosten sich bei dieser Summe ein Eigenheim leisten könnte --sofern man es nicht vorzieht sich eines der vielen gut erhaltenen leerstehenden Häuser kauft oder eben nur zur Miete wohnt ---80m2-3ZKB+Garage...300 Euro Kaltmiete (nur mal so als Beispiel)

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Crom 13.09.2017, 13:06
95.

Zitat von Hmmmmm..........
Das Wohnen im selbstgenutzten Eigentum ist ein Kapitalertrag in Naturalien. Diese Ertrag wird nicht versteuert.
Diesem angeblichen Ertrag stehen aber auch Kosten gegenüber. Die vergessen Sie hier. Darüber hinaus haben Ihre selbst genutzten Möbel ja auch einen "Kapitalertrag in Naturalien". Versteuern Sie das dann auch?

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bwk 13.09.2017, 13:07
96. Miete

Die Mieten in den Ballungsräumen werden weiter steigen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Gründe gibt es mehrere, z.B. es werden dort nicht genügend Wohnungen gebaut und fast keine bezahlbaren Sozialwohnungen. Junge Menschen/Familien ziehen verstärkt in die Ballungsräume und dahin zieht es auch die Flüchtlinge, weil sie dort Verwandte oder Bekannte haben. Und unsere Regierung: hat kein Konzept und redet viel darüber. Nach der Wahl ist das ja sowieso kein Thema mehr.

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sascha_hahn 13.09.2017, 13:08
97. Wohnung Berlin

Nachtrag Wohnung ist 48 qm groß, mit großen Balkon

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jujo 13.09.2017, 13:12
98. ....

Zitat von tokata
Und wie und wo kann ich den Kaufpreis , Die Nebekosten des Kaufes ( Makler, Notar,Steuern) und die Zinsen absetzen? Ja , ich habe zwar ein Haus, aber auch...
In Schweden muß der Zugewinn auf eine Immobilie versteuert werden, bei Verkauf, falls keine andere Immobilie gekauft wird.
Abzugsfähig vom Zugewinn sind Investitionen und Reparaturen.
Es empfiehlt sich daher alle Rechnungen aufzubewahren.
Unser Zugewinn z.B. hat bislang in etwa den den Wert unserer Investitionen.
da wären, Erdwärmeheizung einbauen, neue Küche, Bad, etc.

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whitewisent 13.09.2017, 13:13
99.

All diese Untersuchungen leiden unter einem Makel, die Wohnungsgrößen werden nicht beachtet. Die qm je Nutzer haben sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten teilweise um 50% erhöht. Bedeutet, heute bewohnt jemand in Berlin nicht mehr 25 sondern 35qm, oder als Paar nicht mehr 50 sondern 70qm. Das ist toll, wenn man es sich ohne zu klagen leistet. Wenn man aber mit 700 Euro nicht klarkommt, muss man 50 für 500 Euro akzeptieren. Ansonsten klagen vor allem Leute mit neuen Mietverträgen. Bestandsmieter zahlen in Berlin teilweise weniger als 6 Euro kalt. Macht bei 50qm für einen Einpersonenhaushalt gerade mal 300 Euro. Wer Freizügigkeit und häufige Wohnungswechsel will, sollte es sich leisten können, ansonsten mit dem zufrieden sein, was man hat, und mit dem die Elterngeneration auskam.

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