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Ständige Chefwechsel beim Discounter: Lidl und die alten Männer
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Seit Jahrzehnten wird der Discounter Lidl von Inhaber Dieter Schwarz und seinem Statthalter Klaus Gehrig beherrscht. Sechs Chefs haben die beiden bereits verschlissen - nun muss der siebte gehen.

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tomdabassman 03.04.2019, 22:26
10. Diktatur vs.Demokratie

Von den vier Big Playern im deutschen LEH sind zwei patriarchisch-diktatorisch geführt, die anderen zwei genossenschaftlich-demokratisch. Die Ersteren haben erkennbar seit Jahren zunehmend Probleme, weil der Generationswechsel etwas oder ganz schiefläuft. Die Genossenschaften, vor Allem Rewe, bauen Ihren Anteil aus. Als einzigartig kann festgestellt werden, daß es in Deutschland keine einzige nennenswerte Aktiengesellschaft in der Branche gibt. Die Lichtgestalten der 80er und 90er werfen heute nur noch Schatten. Gut möglich, daß in den nächsten Jahren der fünfte, kapitalorientierte Player (nennen wir ihn mal Amazon), den Platzhirschen den Blattschuss versetzt.

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DiggaAlla 03.04.2019, 23:05
11.

Ich weiß nicht, weshalb man solche Artikel so einseitig schreiben muss. Phantom, Gott, öffentlichkeitsscheu,...mit nem Instagram Account wäre eure Welt wohl in Ordnung.

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benhadschiomar 03.04.2019, 23:16
12. In einem mir bekannten Unternehmen hiess es,

den Inhaber (Chef) tragen sie mit der Bahre raus. So könnte aus auch bei LIDL kommen. Übrigens: man sieht Ähnlichkeiten bei Schwarz, Schlecker, Grundig, Neckermann.

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gelbenesick 03.04.2019, 23:30
13. Hallo Herr - Frau Lidl

Ich möchte wieder, in ihren Cornischen Filialen im UK, Fleischwurst und Fleischsalat kaufen können und zwar pronto!

Wieso kann ich außerdem, kein Sauerkraut und Schwarzwälder Schinken, mehr in Ihren Filialen im UK kaufen?

Was ist mit dem Kassler passiert, oder dem Lachs, den sie vorher im Sortiment hatten, den Sauerkirschen?

Wenn Lidl, im UK so weiter macht, muss ich allen ernstes dann bei Aldi kaufen?

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navysailor 03.04.2019, 23:33
14. @brooklyner

Was bedeutet Schäbigkeit? Die Lidl, welche ich kenne sind definitiv NICHT schäbig. Und vor allem, was soll der Zusammenschmiss von verschiedenen Themen? Es ging um das Personal und den Umgang. - - - #fail. Jeder darf seine Meinung haben aber man muss nicht alles auf Teufel komm raus schlecht reden.

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laberbacke08/15 03.04.2019, 23:37
15.

Ich empfehle das Buch „From Good to great“ Firmen die unter einer Person aufsteigen aber auch nur von dieser Person abhängig sind fallen nach dem ausscheiden dieser Person umso tiefer. Nur Unternehmen die eine etablierte Kultur haben die unabhängig vom Chef ist haben langfristig eine Chance. LIDL hat demzufolge ein echtes Problem...

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MMK59 03.04.2019, 23:50
16. Die Lebensuhr ist endlich

Es wiederholt sich, die Albrechtbrüder sind in den Stiefeln gestorben, Hans Riegel hat bis zuletzt Führungskräfte weggebissen, bei der Schwarzgruppe sieht es jetzt ähnlich aus. Aber alle sind so gross geworden, dass sie auch nach dem Ableben der Patriarchen überlebt haben. Wenn auch zum Teil gerupft und zerstritten. Auch Die Schwarzgruppe wird weiter existieren. Es sind alle keine Aktiengesellschaften.

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duke_van_hudde 04.04.2019, 01:00
17. Verstehe den Artikel nicht

oder soll es um das typische alte weiße Männer sind unfähig sein gehen.
Die Schwarz Unternehmenstreuhand hat neue Leute bekommen von aussen. Ich halte es für sehr sinnvoll wenn es nicht mehr ganz so gut in einer Firma laeuft es mit jemanden von ausen zu versuchen. Herr Schwarz hat das genauso gemacht. Ob er sich noch selber im Unternehmen einbrignt ist natürlich siene eigene Sache er besitzt den Laden und er hat ihn aufgebaut. Herr Gehring wird hier zwar unterschwellig als von gestern oder unfähig bezeichnet aber davon kann wohl keine Rede sein. Was den Nummer 1 Posten angeht ist das eine schwere Sache bei Familienunternehmen. Leute die zwar fachlich sehr gut sind können dafür menschlich absolut unpassend sein. Sowas sieht man am Ende erst wenn sie wirklich fast ganz oben angekommen sind.
Dazu wird sicher die Angst kommen das bei Lidl das gleiche passiert wie bei Aldi. Das Problem in Deutshcland ist eh etwas anderes. Die 4 großen haben in den letztne JAhren ihre Strategie stärker gleich ausgerichtet und vermutlich ist jetzt einer von dne 4 zu viel auf den Markt. Ich würde es sogar für möglich halten das es wieder Platz gibt für einen richtigen billig Anbieter.
Edeka will ja als Beispiel Heinz Ketchup durch eine eigene Marke ersetzen und Aldi und Lidl wollen ja groß imn Biobereich Umsatz machen.
Tja und mit Verschleiß in der Führungsebene geht sich der Spiegel ja auch gut aus und sollte wissen das nicht immer alles rund laeuft.

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Capetonian 04.04.2019, 05:22
18. Tut mir leid,

liest sich wie ein Artikel von beleidigten Journalisten, denen man das Interview verweigert hat. Die Leiter eines Milliardenunternehmens werden es verschmerzen. Als Leser finde ich solche Artikel nur ärgerlich. Im Wirtschaftsteil möchte ich keine Gala-Artikel lesen. Und den jungen Schreibern sei gesagt, Alter ist keine Schande, Alter eignet sich nicht als Stigma. Viele Menschen müssen in diesem Alter noch arbeiten, um ihren Lebensstandard einigermaßen zu halten.

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112211 04.04.2019, 05:54
19. Am Ende

Am Ende schleckert sich Lidl womöglich in den hausgemachten Ruin. Wäre nicht das erste florierende Unternehmen mit harter Bauchlandung ohne Not. Leidtragend werden, wie auch sonst üblich, die Angestellten sein, egal ob in der Zentrale oder in der Region.

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