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Stärkstes Reallohn-Plus seit drei Jahren: Mini-Inflation lässt Deutschen mehr vom Loh
DPA

Die Deutschen haben so viel Geld für Konsum übrig wie seit drei Jahren nicht mehr. Das liegt nicht nur an höheren Löhnen - auch die Preise steigen langsamer als früher.

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webstar2568 22.12.2014, 11:31
1. Verteilung

Da sollte man sich wirklich mal die Verteilung ansehen. Jeder Student wird sich bspw. von der Überschrift provoziert fühlen.

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jstawl 22.12.2014, 11:35
2.

Zitat von webstar2568
Da sollte man sich wirklich mal die Verteilung ansehen. Jeder Student wird sich bspw. von der Überschrift provoziert fühlen.
Tja, für jeden ist die Inflation aufgrund des persönlichen Warenkorbs eine andere. Wer viel Benzin verbraucht z.B. wird dieses Jahr ein dickes Plus einfahren. Wer in Boom-Städten derzeit zur Miete wohnt, eher nicht. Wer aufm Land wohnt, hat keine Mietsteigerungen usw.

Früher gab es die Verbraucherpreis-Steigerungen nach Haushaltsarten. Wurde glaube ich vor 15 Jahren aus politischen Gründen abgeschafft. Man könnte ja... Aber dann würde man vllt. sehen, dass evtl. die Ärmeren der Gesellschaft eine höhere Inflation haben als die Reicheren...

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hermann_huber 22.12.2014, 11:38
3. Super 1.8%

Scheiss auf die EU wo unsere Handelspartner in die Deflation abrutschen. Davon profitieren wir doch noch und kriegen auch bei den Mini Löhne noch 1.8% mehr. Das macht bei 1500 Euro Netto doch glatt 27 Euro mehr. Wow.
Damit kann man ja ne Villa kaufen!

Erhöhung der Reallöhne um die Gewinnmaximierung mal an die Angestellten und Arbeiter auszuschuetten das würde allen schnell helfen (ausser der Fa Quant und ähnliche Kapitalbesitzer)

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censored 22.12.2014, 11:39
4.

Als ob das eine politische Leistung wäre. Zu dem Lohnplus sind wir wie die Jungfrau zum Kind gekommen, durch die gefallenen Rohstoffpreise.Und so schnell wie es gekommen sind, so schnell ist es auch wieder weg.

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Thunder79 22.12.2014, 11:40
5.

Zitat von webstar2568
Da sollte man sich wirklich mal die Verteilung ansehen. Jeder Student wird sich bspw. von der Überschrift provoziert fühlen.
Ich hoffe ja wohl nicht, dass dieser Beitrag von einem Studenten kommt, sonst würde ich mich ja arg wundern. Ein Student ohne Real-Einkommen kann ja wohl schlecht von Inflation profitieren. Dafür aber die Eltern, die widerum finanziell die Zöglinge besser unterstützen können.

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ArmeSau 22.12.2014, 11:43
6. selten so gelacht und geweint

Ich bin zwar kein Student, fühle mich aber trotzdem provoziert. Die Zahlen sind total realitätsfremd. NIEMALS verdient der Durchschnittsdeutsche soviel; vielleicht wenn man das Durchschnittsgehalt der Berufsgruppen miteinander vergleicht, nicht aber wenn man von allen Angestellten die Gehälter zusammenrechnet und durch die Beschäftigten teilt.
Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Frohe Weihnachten übrigens...

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ohne_mich 22.12.2014, 11:45
7. Durchschnittslöhne?

Was sollen diese Zahlen mit der Realität gemeinsam haben?

Oder rechnet man da tatsächlich einen Top-Manager (100k im Monat) gegen 10 Niedriglöhner mit je 1k im Monat und berichtet dann stolz, daß der Deutsche im Schnitt 10.000 im Monat macht?

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Tolotos 22.12.2014, 11:49
8. Es gibt auch viele Vollzeitbeschäftigte, die sehr viel weniger verdienen!!

Dieser Beitrag ignoriert leider völlig, dass es neben dem regulären auch einen politisch gewollten Arbeitsmarkt für Hungerlöhne gibt.

Selbst mit dem sogenannten Mindestlohn liegt man noch deutlich unter den 2119 ?, die hier als Untergrenze verkauft werden!

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verhetzungsschutz 22.12.2014, 11:53
9. 105 Prozent der Wähler besitzen 5 Prozent des eigenen Denkvermögens

Bei so vielem wirtschaftlichen Erfolg freut man sich doch gleich über die Aussicht, daß künftig wieder mehr Geld in das Kranken- und Rentensystem fließt. Und Steuersenkungen können ab sofort beschlossen werden. Oder werden wir rechtzeitig zu solchen Fragen dann hören, wie schlecht die Wachstumsprognose ausfällt und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist? Ist es nicht vielmehr so, daß sich die vom statistischen Bundespresseamt den Koalitionsbauch vor Lachen nicht mehr halten können, angesichts der 105-Prozentigen Dummgläubigkeit des Wahlvolks?

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