Forum: Wirtschaft
Stahlindustrie: IG Metall ruft zu Warnstreiks auf
ddp

Urlaubsgeld oder freie Tage: Diese Forderung will die IG Metall in der Stahlindustrie durchsetzen - und fordert deshalb zu Warnstreiks auf.

Nordstadtbewohner 02.02.2019, 17:54
1. Überzogene Forderungen

""Das kann sich kein Betrieb der Stahlindustrie leisten.""

Ich kann dem Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Stahl nur zustimmen. Wer sich mal ein wenig mit der Stahlproduktion in Deutschland befasst, wird feststellen, dass die Jahr für Jahr erzeugte Stahlmenge und der dazugehörige Umsatz sinken. Die Produktion hierzulande ist schlicht und ergreifend zu teuer, während weltweit immer mehr Stahl produziert und verarbeitet wird. Die überzogenen Forderungen der IG Metall werden noch mehr Unternehmen dazu bringen, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Ich hoffe, die Arbeitgeber erteilen der IG Metall eine eindeutige Absage.

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Alfred Ahrens 02.02.2019, 18:02
2. Grossbritannien als Vorbild

die Gewerkschaften werden es auch hierzulande schaffen, dass Arbeitsplätze in der Industrie, im Handwerk und Dienstleistungsgewerbe vernichtet werden und ins Ausland verlagert werden durch nun fast schon permanentes Streiken. Ein Streik folgt auf den nächsten und alle wundern sich, warum Deutschland immer weniger attraktiv als Standort und Investitionsland wird. Vielleicht hilft der normale Menschenverstand manchmal mehr als überhöhte Forderungen, die keiner Bezahlen kann.Der Wettbewerb unter den Gewerkschaften die höchsten Forderungen durchzusetzen mag dem Ego dienen, aber nicht den Beschäftigten und schon garnicht dem Land. Warum nimmt die Zahl der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer nicht zu trotz sinkender Arbeitslosigkeit ???

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headmiller 02.02.2019, 18:13
3. Leute!

Nun mal Butter bei die Hühner!
Nur 300 Streikende?????????
Oder meinten Sie 300 Betriebe in denen gestreikt wird?
……….
Ich fühle mich veralbert!

Oder wollen Sie von anderen viel wichtigeren Problemen ablenken?

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Nonvaio01 03.02.2019, 08:59
4. eigentlich bin ich immer fuer streiks

nur in diesem fall sehe ich es anders. Die deutsche Stahl industrie ist nicht auf Rosen gebettet und hat genug probleme zu ueberleben. Ich denke nicht das die IG Metal ihren leuten einen gefallen tut.

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echobravo 03.02.2019, 11:18
5. Tarif

Hallo Bernd, natürlich ist es ärgerlich, wenn man selbst immer sein Gehalt verhandeln muss, und der Chef und das Human Ressources Department nur mit dem Kopf schütteln. Dafür können jedoch die nun Streikenden nichts! Jeder hat das Recht, sich in Gewerkschaften zu organisieren, und sich von diesen vertreten zu lassen.

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tonhalle 03.02.2019, 11:25
6. Da kann Verdi noch was lernen!

Schade, dass der öffentliche Dienst nicht von den Metallern vertreten wird.

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docker 03.02.2019, 13:15
7. Wäre es nicht großartig...

...wenn sich die Gewerkschaften endlich wieder in politische Entscheidungen einbrächten, Seite beziehemn würden, statt ununterbrochen um ein paar Tarif-Pfennige mehr zu feilschen ?

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Armutsrentner2032 04.02.2019, 09:54
8. IG Metall

Lächerliche 6 Prozent mehr Geld werden ausreichen, um bei geinigten 4 Prozen in 3 Jahren als Erfolg zu verbuchen, was dann dank der Medien wieder ein Bild zeichnen wird, dass die gesamtdeutschen Arbeitnehmer davon profitieren.
Wenn eine Gewerkschaft weiterhin eine solche zurückhaltung bei den Löhnen fährt, dann wundert es mich nicht, wieso deswegen so viele aus der IG Metall ausgetreten sind.
Zitat: ...Einführung eines zusätzlichen Urlaubsgelds von 1800 Euro, das auch in freie Tage umgewandelt werden kann.
Ich träume seit jahren davon, mal wieder Urlaubsgeld oder geschweige Weihnachtsgeld von meinem Arbeitgeber - trotz Millionen Überschüssen - zu bekommen...im gegenteil, es wurde in der Bildungsbranche ein Mindestlohn eingeführt, den jeder - egal wie Qualifiziert, Ausgebildet oder Berufserfahren ist - grundsätzlich erhält... hier muss Ver.di endlich eine Staffelung miteinbringen, jedoch wurde selbst dieser nicht vor altersarmut schützende Mindestlohn nicht für allgemein Verbindlich erklärt, weil viele Bildngsträgern selbst ein Mindestlohn zu viel ist, um konkurenzfähig zu bleiben (weil der Maßnahmevergeber (z.B. ARGE) nur nach den kosten, aber nicht nach qualität geht)...
6 Prozent mehr Lohn, und 1800 Euro Urlaubsgeld zu fordern ist richtig, denn trotz dem ausländischen Druck, scheffelt die Metallbranche immer noch reichleich Gewinne ein...da nagt niemand am Hungertuch!

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