Forum: Wirtschaft
Standortfaktor: Arbeit in Deutschland teurer als im EU-Schnitt
DPA

Knapp 32 Euro zahlen Unternehmen in Deutschland für eine Arbeitsstunde. In Osteuropa sind Mitarbeiter für einen Bruchteil der Summe zu haben. Skandinavier und Belgier werden dagegen noch deutlich besser bezahlt.

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tommit 04.05.2015, 11:32
1. Alljährliche Feststellunh ohne Sinn und Message

Wir werden weniger, leben seit Jahrzehnten auf grossem Fuss relativ zu unseren ANteil an der Weltbevölkerung .. da wir keine Kinder bekommen hölt und das Ursache WIrkungsprinzip ein.. welches ohne Sentimentalitöt für die Jammersäcke eintritt..
Die Schlauen betreiben Bilanzfälschung damit die Dummen das Messer nicht zu ihren Lebzeiten auspacken..

Lösung: Alle auch die in einem Sozialverischerten Staat arbeiten zu Löhnen wie in Bangladesh und die Bundesbank druckt Scheine... dann klappts auch mit dem Standortfaktor... und die Leute bekommen wieder mehr Kinder...
Weil je ärmer desto mehr Kinder

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derdingens 04.05.2015, 11:33
2. zweifelhaftes Maß

wenn die Industrie in Bulgarien weniger als 10% des deutschen Lohns zahlt und nicht sofort alle, die die Möglichkeit haben, dorthin gehen, spricht das doch wohl für die schlechte Qualität des angewandten Maßes.
Vielleicht sollte man mal analog zum Warenkorb des Verbrauchers einen Erzeugerkorb erstellen und berechnen wieviel dessen Erzeugung kostet. Hierin würden dann auch Infrastrukturvorteile und Produktivität eingehen, die die reine Stundenbetrachtung völlig außen vor läßt

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kurpfaelzer54 04.05.2015, 11:36
3. So ein Quatsch

Seit wann zählt bei so einer Betrachtung nur der reine Arbeitslohn/Stunde? das ist reines Arbeitgebergequatsche. Entscheidend ist letztendlich die Produktivität, d.h. wie viele Einheiten in dieser Zeit produziert werden. In diese Betrachtung fließen logischerweise auch Qualifikation der Mitarbeiter und die Qualität des hergestellten Produkts mit ein. Klartext: Lassen Sie doch mal ihren neuen PKW für 3,20 €/Stunde von Arbeitern in Bulgarien herstellen. Mal sehen was dabei herauskommt und wie lange es dauert.

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teufelshengst 04.05.2015, 11:37
4. Weniger Lohn kein Problem bei weniger Steuern

Also ich hätte kein Problem für 30% weniger Gehalt zu arbeiten, wenn ich wie in Bulgarien 10% Flat Einkommenssteuer zahle. Dieser Bericht zeigt einen Wettbewerbsvergleich zwischen den Ländern, aber nicht den Arbeitnehmern.

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Hank-the-Voice 04.05.2015, 11:39
5. was bleibt übrig von den 32€ / die Stunde?

15% Krankenkassenbeitrag mit sinkenden Gegenleistungen und 20% Rentenbeitrag für eine Rente von der später niemand leben kann. Von den Steuern die verschwendet werden um Banken zu retten oder Flughäfen zu finazieren möchte ich erst garnicht anfangen.

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denkdochmal 04.05.2015, 11:40
6. Ich bin gesund!

Temperatur an den Füßen: 72°C. Am Kopf: 0°C. Durchschnitt: Na Sie wissen schon...
Man muß nur wissen, wo die Genies zu finden sind ;-)

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AusVersehen 04.05.2015, 11:40
7. Jo

Ja klar und wenn die deutschen Löhne am unteren Rand der EU angekommen sind, dann werden die deutschen Löhne mit Indien und Bangladesch verglichen. Oder man holt neue Nierdriglohnländer in die EU. Erst wenn die deutsche Arbeiterklasse mit 8 Personen in einer kleinen Wellblechhütte schläft und 16 Stunden täglich in einem dunklen, staubigen Keller schuftet und die Töchter auf dem Kinderstrich anschaffen, erst dann werden die Deutschen einen "gerechten" Lohn bekommen.

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criticos 04.05.2015, 11:42
8. Ohne Angaben zur Stundenproduktivität unbrauchbare Daten,

die wieder nur einen simplen Zusammenhang zwischen Lohnkosten und Wettbewerbsfähigkeit konstruiert.Wer meint, über Lohnkosten statt über Innovation und Produktivität konkurrieren zu müssen, befindet sich auf dem Weg in die Dritte Welt.

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ernale 04.05.2015, 11:47
9. ?? wo ist der Rest?

Leider ist die Statistik nicht vollständig. Läßt aber vermuten, dass auch niedrigere Löhne wie vielleicht in den südeuropäischen Staaten durch IWF etc. gefordert, nix zur verbesserten Wirtschaftsleistung beitragen. Nun hat spon den Arbeitgebern mal wieder was an die Hand gegeben, damit die Arbeitskosten noch weiter gesenkt werden. Halleluja und hier gehts weiter https://netzoekonom.de/2015/03/13/kollege-roboter-wie-die-digitalisierung-arbeit-und-produktion-umkrempeln-wird/ es wird rasend schnell gehen, dass in 10 jahren? vielleicht die Mehrheit der Bevölkerung "entsorgt" werden kann...der Einsatz von dieser Technik sollte so besteuert werden, dass es keinen Unterschied zwischen der Produktivität einer menschlichen Arbeitskraft macht und einem Roboter...der reine Profit-Gedanke darf nicht mehr zählen...

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