Forum: Wirtschaft
Starke Kursschwankungen: "Bitcoin ist kein Geld" - Bundesbank-Vorstand warnt vor Kryp
DPA

Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist in den vergangenen Tagen stark geschwankt. Viele Kritiker halten sie für ein reines Spekulationsobjekt. Diese Ansicht bekräftigt nun auch die Bundesbank.

ceweifler 24.11.2017, 23:38
1. Denkanstoss

Es ist zwar sicherlich richtig, dass die Bitcoin ein sehr spekulatives Investment ist. Aber es ist auch nur verständlich, daß die Banken davor warnen , denn damit ist ihr Geschäftsmodell als Mittelsmann in Gefahr. außerdem frage ich mich, ist es nicht bei normalem Geld auch so, daß der Wert nur auf dem gegenseitigen Einverständnis der Marktteilnehmer beruht. Einen materiellen Wert hat weder Euro noch Dollar . Der Goldstandard ist abgeschafft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mrrich 24.11.2017, 06:06
2. Kryptowährungen sind genauso erfunden und Spekulationsobjekt

Wie normales Geld auch, nur wird es von anderen als den systemrelevanten benutzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TS_Alien 24.11.2017, 07:44
3.

Bitcoins sind ein Betrugssystem. Das exakt gleiche System offline (ja, das geht!) würde niemand mitmachen. Nur online, garniert mit Lügen über die angeblich revolutionäre Technik, funktioniert diese Masche. Warum? Weil die Laien die Probleme des Systems technisch nicht verstehen und weil die Absahner im Verborgenen bleiben.

Von Bitcoins als Währung ist in den Diskussionen kaum noch etwas zu sehen. Weil es bei Bitcoins gar nicht um die Zahlungsfunktionalität geht, die im übrigen lausig ist (langsam, zu teuer), sondern um das Spekulieren und Abkassieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ryker 24.11.2017, 08:30
4. Nicht?

Zitat von TS_Alien
Bitcoins sind ein Betrugssystem. Das exakt gleiche System offline (ja, das geht!) würde niemand mitmachen.
Das System ist: Wir erschaffen etwas, was nicht beliebig oft erschaffen werden kann, dem (viele) andere aufgrund eines gewissen Konsens' einen Wert zumessen und bieten es zum freien Kauf/ Verkauf an. Zum Beispiel chinesische Vasen, Bilder moderner Künstler, Sportwagen in geringer Auflage, Briefmarken... Offensichtlich funktioniert das System auch offline hervorragend. Das zeigt jedenfalls der augenscheinlich florierende Markt mit diesen scheinbar wertlosen Gegenständen (Materialwert des Bildes: 100 € vielleicht?). Solange der Konsens besteht, dass eine Sache "wertvoll" ist, ist sie es.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
600watt 24.11.2017, 10:52
5. lol @TS_Alien...

Zitat von TS_Alien
Bitcoins sind ein Betrugssystem. Das exakt gleiche System offline (ja, das geht!) würde niemand mitmachen. Nur online, garniert mit Lügen über die angeblich revolutionäre Technik, funktioniert diese Masche. Warum? Weil die Laien die Probleme des Systems technisch nicht verstehen und weil die Absahner im Verborgenen bleiben. Von Bitcoins als Währung ist in den Diskussionen kaum noch etwas zu sehen. Weil es bei Bitcoins gar nicht um die Zahlungsfunktionalität geht, die im übrigen lausig ist (langsam, zu teuer), sondern um das Spekulieren und Abkassieren.
woher eigentlich ihr ehrgeiz unter jedem bitcoin artikel ihre haltlosen, unwahren, übertriebenen verwünschungen zu setzen? ich nehme an sie haben ihre bitcoins verkauft, als der preis über $10 gegangen ist und ärgern sich jetzt. oder ist es allgemeiner neid und missgunst?

1) bitcoin sind kein betrugssystem. wie kommen sie darauf? wer betrügt da wen?
2) bitcoin IST eine revolutionäre technologie. es löst ein jahrzehntelanges ungelöstes problem (double spending, byzantine generals problem). glauben sie denn wirklich der ganze hype wäre entstanden, wenn hier kein echter fortschritt erzielt worden wäre?
3) die zahlungsfunktionalität ist - anders als sie es hier hinlügen - hervorragend. wenn ich mir meine letzten transaktionen ansehe wurden jeweils ca. 500 € für durchschnittlich 1.60 € versendet. die transaktionen waren umgehend im netz sichtbar und nach wenigen minuten kam die erste bestätigung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren