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Start der Kommission: Zehn Experten, ein Auftrag - Rente retten
DPA

Es gibt leichtere Aufgaben: SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil hat die Rentenkommission vorgestellt. Sie soll Wege finden, das System zu stabilisieren - obwohl die Gesellschaft überaltert.

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amuseemanc 03.05.2018, 17:44
60. Was soll dabei schon rauskommen.

Nicht der demografische Wandel, die Überalterung sind das Problem, sondern die jahrzehntelangen Unterlassungen und Versäumnisse der Politik, sich darauf vorzubereiten und das System entsprechend anzupassen oder zu ändern!

Eine steuerfinanzierte Grundrente, gemessen am Volksvermögen, eine wesentliche breitere Finanzierungsgrundlage - ähnlich dem schweizer Modell - und Abschaffung der Pensionen. Das hätte alles schon vor Jahren geschehen müssen. Aber Angst vor der Beamtenlobby und die Mauscheleien mit der Versicherungswirtschaft haben das verhindert, was längst geboten war.

Den schwarzen Peter schiebt man aber den Rentnern und zukünftigen Rentnern zu. Das ist so typisch.

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wasistlosnix 03.05.2018, 17:46
61. Einheitsrente

Alle zahlen ein und am Ende gibt es eine Basisrente Prozent X über Grundversorgung.
Wer mehr will muss privat vorsorgen.

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dantheman77 03.05.2018, 17:47
62. hmm...

Zitat von Nordstadtbewohnerheute, 17:09 Uhr:"

33. Mein Reformvorschlag:

Jeder zahlt seine eigene Rente selbst. In jungen Jahren was fürs Alter zurücklegen und im Alter davon leben. So machen es auch viele Menschen weltweit. Die gesetzliche Rentenversicherung lässt die Jungen für die Alten zahlen und die Jungen haben nichts davon. Die heute jungen Menschen werden regelrecht betrogen. Da hilft auch keine SPD-Kommission etwas."___________________Also zunächst mal wird hier niemand betrogen,sondern das nennt sich "Generationenvertrag". Ist nunmal Teil unseres Rentensystems. Und zweitens was passiert bei diesem Vorschlag eigentlich mit Leuten, die nichts zurücklegen können? Wir haben ja keine Vollbeschäftigung, daher gibt es sogenannte Arbeitslose. Und viele Menschen mit Arbeit verdienen sehr wenig. Lassen wir die dann später verhungern? Nur so als Frage...

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dekorte 03.05.2018, 17:49
63. Spd

So wie ich die SPD einschätze, ist der Pate der Untersuchung die deutsche Industrie. Beauftragt von Beamten (die ja nicht in die Rente einzahlen). Daher kann ich mir das Ergebnis schon ausmalen: arbeiten bis 75, oder besser noch, sterben am Arbeitsplatz. Alles andere ist wirklich nicht bezahlbar.

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schwabenmaul 03.05.2018, 17:49
64. Selten so viel Blödsinn gelesen

Zitat von unzensierbar
Na das wird für die Zukunft sicher toll. Wenn Renter über die Rente entscheiden dürfen werden die sich selbst die Taschen vollstopfen und die Jungen in der Zukunft verhungern lassen. Aber dieser Trend ist schon bei unserem heutigen Rentensystem bekannt.
Der Junge hat das System nicht kapiert ,aber solche gibt es halt immer noch.Ich bin der Meinung, dass der Staat zuerst mal die Versicherungsfremden Leistungen aus der RV herausnehmen sollte, erst dann kann man eine faire und gerechte Zukunftsprognose erstellen.

Schwabenmaul

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segundo 03.05.2018, 17:50
65. @11

"Wahrscheinlich würden sie die Rentner verhungern lassen, stimmts?"


Wie kommen sie auf die Idee dass ich das wollen würde? Ich habe deutlich mehr Fachkompetenz zu diesem Thema als Sie sich jemals aneignen könnten.

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shmeyer1987 03.05.2018, 17:51
66. Putzig wie alle immer über die bösen Beamten schimpfen

Anstelle sich dem Beamtenbashing der Bild Zeitung anzuschließen sollte man sich vielleicht mal informieren.
Einfach mal Beamte und Pensionszahlungen bei Google eingeben und ein zwei seriöse (wissenschaftliche) Ergebnisse angucken (Also nicht die Bild-Zeitung und auch nicht die Veröffentlichungen vom Beamtenbund).
Nachdem man die Texte gelesen (und hoffentlich auch verstanden hat) kann man in Ruhe die Schnappatmung einstellen und versuchen zu verstehen dass die Lösung der Rentemproblematik eben doch ein bisschen komplizierter ist als zu behaupten die Beamten sind Schuld.

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simon123321 03.05.2018, 17:52
67. zum scheitern verurteilt

ja auch das soziale System hat einfach eine Grenze und funktioniert nur solange genügend Personen einzahlen und im entsprechenden Verhältnis Personen beziehen. Wenn das Verhältnis nicht mehr stimmt kann ein Zusammenbruch noch ein wenig hinausgezögert werden aber letztendlich wird es über kurz oder lang auf ein System wie in den USA raus laufen. Und für alle die die immer schreien das die Besserverdiener immer mehr bezahlen sollen als sie ohnehin schon stemmen warum sollte ich noch in Deutschland arbeiten?

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hr.schnackermüller 03.05.2018, 17:53
68. Obwohl.....

.....ich "nur" Rente bekomme muß ich immer noch eine Steuererklärung abgeben. Wie oft muß ich denn noch Steuern zahlen? Wie oft wurde/wird das verdiente Geld seit der ersten Minute meinesr Einzahlungen bis zu meinem letzten Atemzug noch versteuert?
Diesen Irrsinn soll mir mal jemand glaubhaft erklären.
Die Solidargemeinschaft ist eines der größten Märchen die in unserem Land existieren. Und immer noch erzählt werden.
Ich glaube nicht mehr daran.

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Claes Elfszoon 03.05.2018, 17:53
69. Ihre Analyse ...

Zitat von selbst_denkend
- Verbreiterung der Beitragszahler-Basis; (Einheitliches Rentensystem für Arbeiter, Angestellte, Berufspolitiker, Beamte, Freiberufler und Selbstständige) - Einführung einer ‚Automatisierungs-/ Robotik-Steuer‘ und ‚Spekulationssteuern’ Einnahmen zweckgebunden in die Rentenkasse. Das Ganze als einheitlich europäische Regelung - „Hurra, es gibt tatsächlich Vorteile der EU!“ Stattdessen werden wir erleben wie ein pseudo-solidargemeinschaftliches dreiviertel-totes Pferd durch Erhöhung der Lebensarbeitszeit, Senkung/ Vereinheitlichung der Rentenbezüge, oder Erhöhung der Beiträge noch ein wenig länger am Leben erhalten wird. Und ganz nebenbei: Wieder werden wir blöden arbeitenden Beitragszahler der ‚gesellschaftlichen Mitte’ das einfach akzeptieren... - Wundert sich sonst noch jemand über den Drift zur höheren Anfälligkeit der dt. Wähler hin zu populistischen Versprechen/ Parteien?
... ist ja richtig. Die Richtung des Lösungsansatztes ebenfalls. Ergänzend kommt hinzu kommt, dass schon seit 1995 an den Stellschrauben so gedreht wurde, dass bei steigenden Einkommen und steigenden Beitragszahlungen skuzessive immer weniger an Rente herauskam. Dass dann auch noch versteuert wird und seit 2004 mit Abzug von Krankassenbeiträgern (teilweise doppelt gezahlt).
Es gibt in Europa viel bessere Systeme (Schweiz, Österreich, Niederlande) aber in Deutschland muss man beratungsresistent bei Adam und Eva beginnen und lernt von anderen immer nur den Teil, der für die Menschen im eigenen Lande ungünstiger ist (siehe Hartz IV).
Diese politische Zementierung führt allmählich in ein Desaster.
Am Ende werden doch die Beiträge für die dann geschrumpfte Zahl der Aktiven erhöht. Warum? Die Baby-Boomer und Alt 68iger gehen allmählich in Rente und wer versucht, diesen Teil der Bevölkerung zu schröpfen wird gnadenlos ins politische Nirwana gewählt. Denn diese Baby-Boomer waren immer die Trendsetter Aufmüpfer und haben seit den späten Fünfzigern die absolut Wählermajorität. Die Jüngeren sind die Leidtragenden, ihre Produktivität wird man ausbeuten, weil es ihnen an Kaufkraft und politischer Wählermacht fehlt. Vielleicht tröstet ja der dann fällige Statur als Minderheit ein wenig über den Verlust hinweg.

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