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Statistik: Deutsche stellen Sparrekord beim Wasserverbrauch auf
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Die Deutschen gehen immer sparsamer mit Wasser um - im Jahr 2010 nutzte jeder Einwohner im Schnitt so wenig davon wie noch nie seit Einführung der Statistik vor nahezu 50 Jahren. Besonders die Ostdeutschen gehen mit gutem Beispiel voran.

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gerd57 09.11.2012, 22:40
50. nicht nur auf den verbrauch schauen ...

...macht euch bitte mal gedanken, woher das wasser kommt! Die Grossstädte zapfen die Grundwasservorräte im Umland an und trocknen dort die Feuchtgebiete aus. Jeder eingsparte Liter Trinkwasser wird in den Bächen, Flüssen und Mooren dringend gebraucht!

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einer_wie_heiner 09.11.2012, 22:45
51. Manischer Sparwahn?

Ist ja schön und gut, daß es für die Wasserbetriebe billiger wäre, wenn ich mehr Wasser verbrauchen würde. Vielleicht würde sich so sogar vielleicht irgendwann mal der Wasserpreis senken statt steigen. Aber ich spare ja zuallererst Wasser, weil ich dann weniger bezahle und nicht weil ich ein hier so gerne beschimpfter Ökospinner bin.
Ich glaube sowas sagen auch nur Leute die sonst gerne mit dem SUV Ressourcen in die Luft blasen und hier endlich mal behaupten können, das es doch die Ökospinner sind, die alles schlechter machen. Wahrscheinlich ist Radfahren auch irgendwie schädlich für die Ökonomie.

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augu 10.11.2012, 10:04
52. legitim, auch wenn keine gute Umwelttat !

Zitat von sysop
Die Deutschen gehen immer sparsamer mit Wasser um - im Jahr 2010 nutzte jeder Einwohner im Schnitt so wenig davon wie noch nie seit Einführung der Statistik vor nahezu 50 Jahren. Besonders die Ostdeutschen gehen mit gutem Beispiel voran.
Aus den in der Diskussion schon genannten gründen nicht unbedingt ein gutes beispiel, aber es ist legitim Geld zu sparen, auch wenn die Wasserversorgungsunternehmen dadurch Nachteile haben (genauso so legitim, wie die verwirklichung mancher Geschäftsmodelle ohne wirklichen Nutzen für die Kunden, aber schönen Gewinn für denjenigen, der die Idee hatte). Wegen der ziemlich hohen jhrl.Grundgebühr je Hausanschluss ist bei niedrigem jhrl.Verbrauch übrigens der Jahres-Preis je m3 beträchtlich höher als der angebene m3- Preis, das sollte mehr publiziert werden, um die verbraucher von übertriebenen Sparen abzuhalten und natürlich verbunden mit dem Hinweis, dass ihr Sparverhalten zwar legitim aber keinesfalls eine gute Tat für die Umwelt ist. Wenn die Tr.wsr- und Abwsr.unternehmen dann auch noch ihre Preise schärfer kalkulieren und nicht so oft erhöhen würden, gäbe es bestimmt weniger übertriebenes Sparen. Das Regenwasser für die Gartenbewässerung und meinen Teich würde ich natürlich weiterhin voll nutzen, schon deshalb, weil ich für diese verwendung des Tr.wsr. nicht nur den Wasserpreis sondern auch noch den Abwasserpreis bezahlen muss.

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donquichotte2012 10.11.2012, 10:11
53.

Zitat von augu
Aus den in der Diskussion schon genannten gründen nicht unbedingt ein gutes beispiel, aber es ist legitim Geld zu sparen, auch wenn die Wasserversorgungsunternehmen dadurch Nachteile haben (genauso so legitim, wie die verwirklichung mancher Geschäftsmodelle ohne wirklichen Nutzen für die Kunden, aber schönen Gewinn für denjenigen, der die Idee hatte). Wegen der ziemlich hohen jhrl.Grundgebühr je Hausanschluss ist bei niedrigem jhrl.Verbrauch übrigens der Jahres-Preis je m3 beträchtlich höher als der angebene m3- Preis, das sollte mehr publiziert werden, um die verbraucher von übertriebenen Sparen abzuhalten und natürlich verbunden mit dem Hinweis, dass ihr Sparverhalten zwar legitim aber keinesfalls eine gute Tat für die Umwelt ist. Wenn die Tr.wsr- und Abwsr.unternehmen dann auch noch ihre Preise schärfer kalkulieren und nicht so oft erhöhen würden, gäbe es bestimmt weniger übertriebenes Sparen. Das Regenwasser für die Gartenbewässerung und meinen Teich würde ich natürlich weiterhin voll nutzen, schon deshalb, weil ich für diese verwendung des Tr.wsr. nicht nur den Wasserpreis sondern auch noch den Abwasserpreis bezahlen muss.
Wann kommt es denn in den Köpfen der Hausfrauen an, das Wassersparen sehr wohl gut für die Umwelt ist.

Unglaublich welche Vorurteile hier vorherrschen

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augu 10.11.2012, 10:47
54. ...

Zitat von donquichotte2012
Wann kommt es denn in den Köpfen der Hausfrauen an, das Wassersparen sehr wohl ist. Unglaublich welche Vorurteile hier vorherrschen
ich bin keine Hausfrau und bei uns fließt das Wasser einer starken Erdfallquelle entweder (z.T.) durch die Wasserleitug via Verbraucher und Kläranlage in die Unstrut oder direkt via Bach in die Unstrut. Beide Wege sind umweltverträglich, aber unterschiedlich teuer.

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donquichotte2012 10.11.2012, 11:01
55.

Zitat von augu
ich bin keine Hausfrau und bei uns fließt das Wasser einer starken Erdfallquelle entweder (z.T.) durch die Wasserleitug via Verbraucher und Kläranlage in die Unstrut oder direkt via Bach in die Unstrut. Beide Wege sind umweltverträglich, aber unterschiedlich teuer.
Betrachten Sie es nicht regional

Wieviele Milliarden würde alleine Berlin einsparen, wenn man im Zuge der Leitungsnetzrenovierung kleinere Querschnitte verbauen würde

Wieviele Baustellen gäbe es weniger
Wieviel billiger wären kleinere Rohre
Wieviel schneller wären Reparaturen durchgeführt

Wenn alle viel Wasser verbrauchen dann benötigen Sie eben Rohre mit gigantischen Durchmessern

Und Umwelt:

Grundwasserspiegelabsenkung durch Trinkwasserentnahme ist Standart

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ir² 10.11.2012, 11:51
56.

Zitat von sysop
Die Deutschen gehen immer sparsamer mit Wasser um - im Jahr 2010 nutzte jeder Einwohner im Schnitt so wenig davon wie noch nie seit Einführung der Statistik vor nahezu 50 Jahren. Besonders die Ostdeutschen gehen mit gutem Beispiel voran.
Die Grünen gehen mit gutem Beispiel voran; man spart schon beim Haarewaschen....
http://www.derwesten.de/img/incoming...hn-298x148.jpg

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ir² 10.11.2012, 11:57
57.

Zitat von donquichotte2012
Betrachten Sie es nicht regional Wieviele Milliarden würde alleine Berlin einsparen, wenn man im Zuge der Leitungsnetzrenovierung kleinere Querschnitte verbauen würde
So gut wie nichts.
Zitat von donquichotte2012
Wieviele Baustellen gäbe es weniger
keine einzige
Zitat von donquichotte2012
Wieviel billiger wären kleinere Rohre
Unbedeutend
Zitat von donquichotte2012
Wieviel schneller wären Reparaturen durchgeführt
Gar nicht.
Zitat von donquichotte2012
Wenn alle viel Wasser verbrauchen dann benötigen Sie eben Rohre mit gigantischen Durchmessern
Nein, man muss nur alles so lassen wie es ist.
Zitat von donquichotte2012
Und Umwelt: Grundwasserspiegelabsenkung durch Trinkwasserentnahme ist Standart
Unsinn², Das bisschen Trinkwasser fällt doch gar nicht in's Gewicht ggü. z.B. das Trocken halten eines Tagebaus.

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donquichotte2012 10.11.2012, 12:30
58.

Zitat von ir²
So gut wie nichts. keine einzige Unbedeutend Gar nicht. Nein, man muss nur alles so lassen wie es ist. Unsinn², Das bisschen Trinkwasser fällt doch gar nicht in's Gewicht ggü. z.B. das Trocken halten eines Tagebaus.
Tut mir leid

Ein Rohr mit 1 Meter Innendurchmesser zu verbuddeln bedeutet im Vergleich zu einem Rohr mit 50 cm Innendurchmesser gigantische Mehrkosten
Größenordnung: Etwa das 3 Faache

Wieso:
Materialdicke und Güte beim dicken Rohr Plus 150%
Gewicht bedeutet auch größere Maschinen
Einbautiefe Plus 2 Meter (Untergrund muss tiefer und stabiler sein)
Transporte der Rohre ist aufwendiger

Und wenn Sie ein Rohr mit 1 Meter Durchmesser verbuddeln sperren Sie die komplette Straße
Bei 50 cm reicht eine Teilsperrung

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ir² 10.11.2012, 13:22
59.

Zitat von donquichotte2012
Tut mir leid Ein Rohr mit 1 Meter Innendurchmesser zu verbuddeln bedeutet im Vergleich zu einem Rohr mit 50 cm Innendurchmesser gigantische Mehrkosten Größenordnung: Etwa das 3 Faache Wieso: Materialdicke und Güte beim dicken Rohr Plus 150% Gewicht bedeutet auch größere Maschinen Einbautiefe Plus 2 Meter (Untergrund muss tiefer und stabiler sein) Transporte der Rohre ist aufwendiger Und wenn Sie ein Rohr mit 1 Meter Durchmesser verbuddeln sperren Sie die komplette Straße Bei 50 cm reicht eine Teilsperrung

Querschnitt steigt quadratisch mit dem Durchmesser. Halber Durchmesser = 1/4 Querschnitt. Halber Wasserverbrauch ist also nicht halber Rohrdurchmesser.

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