Forum: Wirtschaft
Statt Mineralölsteuer: Zeit für eine intelligente Maut
DPA

Über Andreas Scheuers alberne Pläne für eine Straßenabgabe vergisst man leicht: Deutschland wird bald eine Maut brauchen (nur nicht so eine).

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noalk 23.06.2019, 16:22
1. Pflasterstraßen

Ich lebe in einem Ort, in dem es noch alte Pflasterstraßen gibt, mit Wackern wie auf dem Bild. Zugegeben: Das Abrollgeräusch von Autoreifen ist lauter, Fahrradfahren holpriger. Aber was es seit Jahrzehnten nicht gibt: Schlaglöcher, Winterschäden. Und ein Tempolimit ist intrinsisch. Da können moderne Fahrbahnbeläge erstmal nicht mithalten.

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ehrenwort2000 23.06.2019, 16:22
2. Es tut sich nix

Die Frage, was macht eigentlich das Bundesverkehrsministerium, stellt sich doch zurecht. So werden jetzt horende Summen für eine Maut verbrannt und an die Zukunft nicht gedacht. So wird das nix.

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wo_st 23.06.2019, 16:24
3. Gerechtigkeit

Wie gerecht ist es im Moment, wenn ein Lkw im Ausland ein paar hundert Liter Diesel tankt und durch Deutschland fährt? Wieder tanken wird er im billigen Ausland. Kein Geld geht an den deutschen Staat für die Straßen.

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awoth 23.06.2019, 16:24
4. Albern!

Das ist der einzig richtige Ausdruck für die Odeen dieser Regierung! Das Wort beschreibt den Zusammenhang zwischen kindlicher Naivität, mangelndem Durchblick und torkelnder Party-Fröhlichkeit. So wie eine Badeparty pubertierender Halbstarker halt....

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Klaus's Meinung 23.06.2019, 16:29
5. Einfacher

Wäre es nicht einfacher, die Mineralölsteuer etwas zu erhöhen?
Fahre ich mehr, zahle ich mehr. Ohne umständliche Hardware an den Straßen. Und das Geld fließt direkt an den Staat und kein Betreiber kassiert vorher ab.

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falkstelmaszyk 23.06.2019, 16:29
6. wofür ?Alles Betrug

die Frage ist wofür der Autofahrer noch alles zahlen soll? und wird dieses Geld dann wirklich in die Infrastruktur gesteckt oder werden damit wieder Rentenlöcher gestopft oder andere wichtige Dinge .und wer schützt die Autofahrer davor das hier jedes Jahr die Beträge erhöht werden denn fahren muss man leider .

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noalk 23.06.2019, 16:34
7. Für Scheuer heißt es jetzt: Abwickeln

Eigentlich heißt es jetzt: Scheuer abwickeln. Auch wenn er das Thema Maut von Dobrindt übernommen hat, war er als Staatssekretär im BMVI und danach als CSU-General sicherlich von Anfang an dafür mitverantwortlich. Dass er das EuGH-Urteil als unverständlich und überraschend bezeichnet hat, zeigt, dass er uneinsichtig und nicht fortschrittsfähig ist. Somit ist er als Verkehrsminister aus meiner Sicht unhaltbar - und nicht nur als Verkehrsminister.

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123rumpel123 23.06.2019, 16:35
8. xxx

Zitat von wo_st
Wie gerecht ist es im Moment, wenn ein Lkw im Ausland ein paar hundert Liter Diesel tankt und durch Deutschland fährt? Wieder tanken wird er im billigen Ausland. Kein Geld geht an den deutschen Staat für die Straßen.
Nun, die LKW-Maut funktioniert ja gut.

Und für die PKW wird sich schon was finden müssen, denn die Kohle fehlt an allen Ecken und Kanten, erst recht nach dem Soli-Fast-Aus.

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argonaut-10 23.06.2019, 16:35
9. gerne drüber nachdenken

aber bitte ohne die gesamte Öko-Ideologie-Debatte. Wir dürfen erst mal festhalten, dass Mineralölsteuer, KFZ-Steuer eigentlich für die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur gedacht waren. Hierzu nur zwei Aspekte... erstens wurde das Geld nicht zweck-gebunden eingesetzt und zweitens benutzen diese Infrastruktur auch Fahrradfahrer, die in der Regel mal gar nichts dafür berappen, aber im Moment die allerhöchsten Ansprüche erheben auf dieselbe Infrastruktur.
Also gut... endlich hat mal jemand begriffen, dass Individualverkehr Fakt ist... zumindest noch für lange Zeit; dabei spielt es keine Rolle, ob Verbrenner oder alternativer Antrieb. Das bedeutet... wir haben Autos auf der Straße. Mit den Konzepten, die die Städte und Kommunen seit ca. 20 Jahren fahren, bewegen wir uns zielsicher mit 180 gegen eine Mauer. Die tun nämlich so, als bräuchten wir keinen Individualverkehr in den Städten. Munter werden Parkplätze weg-rationalisiert, parkgebühren allerorten erhoben und dann den Autofahrern das Leben gestohlen durch schlechte Planung und die damit verbrachte Zeit im Auto. Nebenbei werden durch solche Konzepte auch noch die Mitmenschen belastet, der CO2 Gehalt in der Luft um ca. 20-30% unnötig gesteigert, und. und... und. Noch ist gar nicht abzusehen, was dabei noch alles in Mitleidenschaft gerät, wir z.B. der Einzelhandel, der heute schon nur noch schwer in den Innenstädten überleben kann (aber Gewerbesteuer kassieren die Gemeinden dann doch ganz gerne).
Dann kommen die ganzen Millenials und sonstige urbane Geschöpfe, die der Ansicht sind, man brauche gar kein Auto mehr, lassen sich dann aber alles per Kurier ins Haus kommen (Schizophrenie müsste mal neu definiert werden).
Also gut... einen Neustart im Denken... gerne, aber bitte mit Verstand. Daran hat es wohl überall bisher gemangelt.

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