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Staubsauger-Tycoon: Dyson baut Fabrik für Elektroautos
picture alliance / dpa

Staubsauger-Milliardär James Dyson setzt seine Elektroautopläne offenbar um. In zwei Jahren soll die Produktion in einer neuen Fabrik starten.

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didi2212 23.10.2018, 16:08
1. Die neue Oberklasse?

Aus Imagegründen wird Dyson sicher keine Billigheimer vom Band laufen lassen. Seine Staubsauger sind zwar nicht schlecht, aber der Preis ist schon recht happig.

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Referendumm 23.10.2018, 16:28
2. Wirklich einfach

SPON: "Elektroautos lassen sich Fachleuten zufolge generell leichter auch von branchenfremden Firmen entwickeln, weil sie weniger komplex sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor."

Dazu muss man kein Fachleu' sein, sondern einfach mal eine Auto- oder Nutzfahrzeugmesse besuchen. Auf der letzten IAA 2018 zum Beispiel präsentierte Hörmann (ja, ja, die Tür + Toren-Fritzen; sind allerdings auch als Fahrzeugzulieferer tätig) zusammen mit einem Designstudio sowie einer Ing-Firma eine neu gestaltete Plattform. Mittig liegen die Akkus, geschützt von einer neuentwickelten Rahmenstruktur sowie zwei Achsen mit zwei ggf. vier Radnabenmotoren. Das bissl Lenkung lässt sich ebenso elektrisch-mechanisch lösen (zur Not und je nach Einsatz werden nur die Radnabenmotoren unterschiedlich angesteuert), Bremsen dran (nicht unbedingt nötig, falls die Bremsleistung der Radnabenmotoren ausreichen) und fertig ist das E-Auto.

Parallel dazu zeigten Lkw-Hersteller die bisherigen Lösungen in Form von Verbrennungsmotor - meist ein riesen Trum, großes, mehrstufiges Getriebe, Kardanwelle, Differentiale, Abgasanlgen inkl. AdBlue-Tank etc..

Da kann sich jeder leicht ausrechnen, was das für die Arbeitsplätze in der Auto- oder Nutzfahrzeugindustrie sowie Zulieferer bedeutet.

Aus diesen Gründen kann nahezu jeder, der mag und Geld hat, sich irgendeinen E-Renner zusammen bastelt. Ob die Buden nun Tesla, Dyson oder Streetscooter heißen, who cares?

Ob das alles ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist (man denke nur an all die zig Tonnen der benötigten Rohstoffe für die zig millionen E-Autos, die benötigten Energien mit deren Erzeugung und inkl. deren Verteilung etc.), sei mal dahingestellt. Bis jetzt überzeugen mich die angeblichen Vorteile überhaupt nicht. Als Nischenanwendungen ideal, zur Massenmobilität absolut nicht überzeugend - ganz im Gegenteil.

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1337h4x0r 23.10.2018, 16:37
3. Was für ein Heuchler!

In UK lobt er den Brexit über den grünen Klee und malt die Zukunft außerhalb der EU in rosarot... aber seine Produkte lässt er nicht dort fertigen. Aus den üblichen neoliberalen Gründen. Aber vllt. liegt seine Liebe für den Brexit ja auch daran, dass er inzwischen der größte Besitzer landwirtschaftlicher Nutzfläche in UK ist. Ein Schelm, wer Böses...

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claus.zhe 23.10.2018, 16:50
4. unlogisch

Zitat von Referendumm
Ob das alles ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist (man denke nur an all die zig Tonnen der benötigten Rohstoffe für die zig millionen E-Autos, die benötigten Energien mit deren Erzeugung und inkl. deren Verteilung etc.), sei mal dahingestellt. Bis jetzt überzeugen mich die angeblichen Vorteile überhaupt nicht. Als Nischenanwendungen ideal, zur Massenmobilität absolut nicht überzeugend - ganz im Gegenteil.
Der Ansatz im Kommentar ist sicherlich richtig und klärt für viele einiges in kurzer Form auf.
Unlogisch ist das Fazit.
Warum soll ein E-Auto Tonnen von Material verbrauchen, die grossen SUV's und deren Motoren, die eigentlich viel größer und schwerer sind nicht. Warum soll ein Dieselauto umweltschonender hergestellt werden können als ein E-Auto?
Falls ich falsch liege, wäre eine weitere Aufklärung hilfreich.

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99koelsch 23.10.2018, 17:30
5. Hürden!?

Start-UPS und Quereinsteiger, die losgelöst von Business as usual an eine Aufgabe heran gehen können und Querdenkern dürfen, haben hohe Innovationskraft und meist revolutionäre Ideen. Wenn es dann aber daran geht in Serie zu bauen, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, und spätestens dann kommen etablierte Autobauer wieder ins Geschäft. Siehe Streetscooter und Ford. Was sich hier bei Dyson gerade tut entspricht genau diesem Muster. Der Unterschied legt in der Forschung und Entwicklung neuartiger Batterie-Technologie! Sollte das klappen, könnte Dyson Durchstarten und den Markt aufrollen.
Wird auch langsam Zeit, dass sich an der Batterie-Front mal was Neues auftut, das Ganze Gift und die seltenen Erden die hier unter Missachtung sämtlicher Menschenrechte abgebaut und in Verkehr gebracht werden sind ursächlich für die, unter dem Strich betrachtet, miserable Umweltbilanz heutiger E-Autos. Spritverbrauch ist eben nicht alles.

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MarkusHenny 23.10.2018, 17:31
6. Man sollte froh sein, wenn das möglichst viele probieren

Schon wegen der Saudis. Denn dann verliert auch das Erdöl seine Bedeutung. Aber die Batterien-Technologie zu entwickeln ist nicht so einfach, wie das ein Teil der Leute darstellt.

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jetbundle 23.10.2018, 17:34
7. Immer noch falscher Ansatz

Mal wieder versucht eine Firma das Rad neu zu erfinden. Dabei hat doch Tesla gezeigt wie es richtig und falsch geht. Richtig: Man nutzt das existierende Know-How eines Autoherstellers, ggf. mit einer existierenden Plattform oder Teilen davon und macht daraus mit relativ wenig Aufwand ein Elektrofahrzeug. Falsch: Man versucht als Branchenfremder ein komplettes Auto zu entwickeln und eine Fertigung samt Zulieferkette aufzubauen. Eine Bodengruppe mit Batterie und Antriebsmotor auf einer Messe hin zu stellen ist die leichte Übung. Die Herausforderung ist es, ein Auto draus zu machen und es qualitativ, günstig und in hohen Stückzahlen zu fertigen.

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muellerthomas 23.10.2018, 17:45
8.

Zitat von Referendumm
Da kann sich jeder leicht ausrechnen, was das für die Arbeitsplätze in der Auto- oder Nutzfahrzeugindustrie sowie Zulieferer bedeutet. Bis jetzt überzeugen mich die angeblichen Vorteile überhaupt nicht. Als Nischenanwendungen ideal, zur Massenmobilität absolut nicht überzeugend - ganz im Gegenteil.
Es ist doch prima, wenn die gleiche Leistung (Individualtransport von A nach B) in Zukunft mit weniger Arbeitsaufwand erledigt werden kann. Genau das nennt sich letztlich Fortschritt und ist der Grud für unseren Wohlstand.

Aber gerade die breite Masse fährt doch üblicherweise nur kurze Strecken und dann steht das Auto stundenlang vorm Büro oder zu Hause einfach nur rum.

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rrv.vogt 23.10.2018, 17:59
9. Please go ahead Sir James

Die Welt wartet auf Ihre hauseigene Feststoffbatterien ganz egal ob Sie sie in GB, Singapur oder in China in schnurlose Staubsauger, Rasenmäher Heckenscheren und / oder in Elektro-Fahrzeuge einbauen lässen.
Bisher jedoch scheint es weder in Eurasien noch in Amerika (Sakti3; Ann Arbor, Michigan ) jemanden zu geben, der bereits weiß wie solche neuartigen elektrochemischen Stromspeicher mit erheblich größerer Energiedichte, Lebensdauer und kürzerer Aufladezeit als sie die ollen Lithium- Ionen- Speicher- Zellen haben, realisiert werden können, selbst wenn Geld dabei überhaupt keine Rolle spielen würde.

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