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Steigende Altersarmut: So viele Rentner wie nie zuvor brauchen Grundsicherung
DPA

Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

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ninati 22.10.2013, 10:48
150. Na sowas...

Das Rentensystem wurde ja nicht bewusst gegen die Wand gefahren, nur um den Zulauf der privaten Versicherungsanstalten zu stärken.
Und da fragt man sich weshalb der Trend immer mehr zum studieren läuft. Hm, seltsam... .

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si tacuisses 22.10.2013, 10:48
151. Vorschlag: ( selbst 4 Kinder )

Zitat von chefchen1
Wer freiwillig zu Hausegeblieben ist, hat sich für Kind und Freizeit entschieden. Mit welcher Begründung soll das honoriert werden? Andere mußten gezwungenermaßen arbeiten, weil das Geld so schon nicht reichte und heilten den Laden nebenbei "am Laufen". Warum sollen die denn doppelt und dreifach bestraft werden, damit die ZuHause-Frauen sich ein schönes Leben machen konnten?
500 Euro für jeden Elternteil Grundrente.
250 Euro für jedes geborene Kind.

Kindergeld für alle, Kinderfreibeträge komplett abschaffen.

4 Steuersätze: ( Grundfreibeträge so lassen )
Einkommen bis
35000 10 % bis
70000 20 % von
100000 - 250000 30 %
über 250000 70 %
Alle Suventionen abschaffen.

Gesetzliche KV für alle Pflicht.

( so ähnlich funktioniert es in den Niederlanden und das ist ja nun
kein sozialistisches System oder Arbeiter - und Bauernparadies )

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Watschn 22.10.2013, 10:48
152. Simpel....wie ein Naturgesetz...

wenn das Steuergeld für anderes

(scheinbar für saturierte deutsche Politiker Wichtigeres...wie zur vermeintl. "€urorettung"; zur Finanzierung u. Aufrechterhaltung von südl. Pleiteländern; für konzeptionslose & unqualifizierte Zuwanderung und deren Alimentierung; für grössenwahnsinnige Projekte wie Berl. Stadtschloss, Stuttgart 21, Elbphilharmonie...und weiteren Steuerverschleuderungen..)

benötigt wird...., fehlt es halt für die Grundversorgung des Staatswesens wie...:

für ein lebensermöglichendes Rentenniveau, für eine einigermassen instandgehaltene Infrastruktur, für gepflegte Bildungseinrichtungen wie Unis, Schulen, Fachhochschulen, Kindergärten uam..., für ausreichende, humane Pflegeeinrichtungen und deren Finanzierung, für Verkehrsprojekte wie elektifizierte Bahnstrecken, Sanierungen, Neuprojekte von Bahnen, Strassen u. Schifffahrtswege, Finanzierungsleistungen für Bund, Länder und Kommunen...und..und...und....!

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Nizzre 22.10.2013, 10:49
153. Müttergejammer...

Zitat von Duracellhase
Ihr Kommentar ist in höchstem Maß ungerecht. Wer -freiwillig oder gezwungenermaßen- zuhause mit Kindern den Laden "am Laufen" halten musste, weiß wovon ich rede.
Warum ist es ungerecht offen zu sagen, dass Hausfrauen keine nennenswerten Rentenanwartschaften erwerben?
Warum ist es ungerecht offen zu sagen, dass Teilzeitarbeit in die Altersarmut führt?

Nicht nur Hausfrauen und Teilzeit-Muttis halten "den Laden am Laufen", sondern auch Mütter, die Vollzeit arbeiten. Denn der Haushalt, die Hausaufgaben und das Vokabellernen machen sich auch bei denjenigen nicht von allein, die Vollzeit arbeiten. Und eine Putze oder Zugehfrau kann sich von den Vollzeit-arbeitenden Müttern kaum eine leisten.

Frauen, die sich auf die Rente ihres Mannes verlassen oder darauf, dass "der Staat" die Erziehungszeiten besser und länger anerkennen muss, sind selbst schuld, wenn sie die "Gekniffenen" sind.

Schlauer wäre es - wenn man denn schon mit dem Göttergatten vereinbart, dass Frau zuhause bleibt - wenn man dann den "Ernährer" auch verpflichtet, eine private Rentenversicherung für die traute Gattin an Heim und Herd abzuschließen.
Oder einen üppigen Sparvertrag auf den Namen der Mutti.

Aber lieber lassen sich Frauen ja "vor Liebe blind" machen.
Gegenüber dem Gatten, der sich möglicherweise nach 25 Jahren "bemuttelt" werden, eine knackige Karrierefrau aus der Nachbarabteilung krallt und die Holde Kindesmutter mit leeren Händen zurück lässt.
Oder gegenüber den Kindern, die ja so viel Liebe und Nähe brauchen, aber nach der Volljährigkeit lieber nach Skandinavien auswandern, als der Mutti bei Opas Pflege zu helfen.

Wer sich doof stellt, wird doof enden.
Das gilt bei der Rente mehr als irgendwo anders.

Ach ja, die allseits beliebte Schwarzarbeit trägt auch einen durchaus nennenswerten Teil dazu bei, dass Mütter, Kleingewerbetreibende und Handwerker nach Renteneintritt in die Röhre schauen.
Weil es eben immer schöner ist "100% Schwärzken auf die Kralle" zu haben, als 50% an Steuern und Sozialabgaben (inkl. RENTENBEITRÄGE) zu zahlen.

Schöne Grüße.

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intschutschuna 22.10.2013, 10:50
154. Ich

Zitat von frietz
immer mehr der heutigen Arbeitnehmer bekommen niedriglohn, es gibt keinen anständigen Mindestlohn, die rente wird durch Kürzungen und renteneintrittsalter immer weiter gekürzt.
kann dieses ewige Gejammer von wegen immer mehr Leute arbeiten im Niedriglohnsektor usw, kleine Rente... nicht mehr hören. Gestern stand noch geschrieben, dass die Steuereinnahmen immer höher sprudeln, vor allem die Einkommensteuereinnahmen. So. Wenn also immer mehr Leute Dumpinglöhne bekommen, wieso steigen dann die Steuereinnahmen??? Sie müßten sinken, da diese Massen von Niedriglöhnern auf Grund ihres ja, niedrigen Lohnes, wenig bis gar keine Steuern zahlen. Tatsächlich verdient der Deutsche Durchschnittsvollzeitarbeitnehmer laut OECD 3300€ brutto im Monat, und das mal 13 im Jahr. Niedriglohn ist das nicht. Und eine einigermaßen komfortable Rente, plus private Absicherung ist damit auch möglich.

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jueck 22.10.2013, 10:51
155. Automatisierung

Der Güterberg wird zwar nicht kleiner, aber es müssen weniger Löhne bezahlt werden, also weniger Kaufkraft beim Volk. - Also irgendwie müsste es doch möglich sein, die Güter zum Volk zu bringen ...

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tommit 22.10.2013, 10:52
156.

Zitat von mrwhy
Mit 7.50 Euro Stundenlohn ist es mir ein leichtes für meine Rente eine private Vorsorge abzuschließen. Ich freue mich aufs älter werden und bin selbstverständlich hoch motiviert und schmiede schon Pläne was ich alles erleben möchte wenn ich im Ruhestand bin. So ein tolles Rentensystem. So gerecht!
Genau deshalb sind unsere Abgeordneten in diesem System nicht drin...
selbst wenn ihr Gehalt deswegen stiegen würde.
Für eine Mindestpension eines Abgeordneten ( ab 1 Tag) von 1682 Euro muss ein Selbständiger 30 Jahre lang den Höchstsatz in die gesetzliche Rente einzahlen...

Und dann dozieren die auch noch etwas von Fehlern bei Schliessung der Rentenlücke über den Kapitalmarkt..

Aber ich sehe schon Geschichte hat die Angewohnheit sich zu wiederholen, wie bescheuert das auch sein mag...

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coopms 22.10.2013, 10:52
157.

Zitat von Zaunsfeld
Ah! Welche Erkenntnis. Und ich wage sogar noch mehr vorauszusagen: Exakt diesen Satz werden wir mindestens die nächsten 30 Jahre jedes Jahr wieder lesen. Denn die Situation wird von Jahr zu Jahr schlimmer und nicht wieder besser werden. Zumindest nicht, wenn die jetzige Politik von Lohnsenkungen bei gleichzeitig zunehmender Privatisierung der Rente weiter beibehalten wird.
Ja, aber die offizielle Begründung für die Hohe Zahl wird die Verweigerung der privaten Vorsorge sein.
Also nicht: Ja, bei sinkenden Löhnen und stagnierendem Ag-Anteil muss das so kommen.
Sondern: Selbst Schuld, hättest von Deinen 800 EUR im Monat eben 200 zurücklegen müssen. Und zwar seit 1990.

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oldievs 22.10.2013, 10:52
158. Sie glauben

Zitat von ihatezensur
Wir sprechen hier über Erwachsene Menschen, die genauso wie jeder andere Erwachsene auch, selbstverantwortlich Ihr Leben gestalten konnten und können. Und das gerade in Westdeutschland! Wie kommt es zu diesem Unterschied zwischen West udn Ost? Mentalitätsproblem der 68ér-Generation? Egoselbstverwirklichung toll, Maloche scheisse! Die Rechnung zahlen wir als Einzelne, die wir unsere Elterngeneration finanziell aushalten müssen, und wir als Gesellschaft. Anstatt in unsere Kinder zu investieren, müssen wir in die faule 68-Generation einzahlen.
wirklich, dass westdeutsche Frauen sich selbst verwirklicht haben? Als Hausfrau, die ohne eigenes Einkommen den Mann fragen musste wenn sie sich was kaufen wollte? Und oft genug nur das Dienstmädchen der Familie war?
Und die die arbeiten gingen wurden eben doppelt belastet wurden dafür in der Regel auch schlechter bezahlt. Und Haushaltstag oder so etwas gab es auch nicht.
Sie glauben wohl immer noch an den "goldenen Westen"?

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anno155 22.10.2013, 10:52
159. träumen Sie weiter....

Zitat von asentreu
Wenn Sie glauben Ex- DDR-Bürger würden in der Rente in Saus und Braus leben sind Sie auf dem Holzweg! Haben Sie sich mal gefragt warum Ex- DDRlerinnen wie z.B. meine Mutter so "ungerecht" viel Rente bekommen? Ich sage es Ihnen. Weil Sie mit 16 ihre Lehre zur Erzieherin begonnen hat und seitdem nur mit insgesamt einem Jahr Erziehungsurlaub bei 2 Kindern immer Vollzeit gearbeitet hat! Die Dame im Westen "musste" das (früher!) i.d.R. nicht
...den Traum von "der Staat sorgt schon für die Kinder und ich kann immer voll arbeiten".
Außerdem vergleichen Sie Äpfel mit Birnen, wenn Sie die Verhältnisse in DDR und Bundesrepublik in einen Topf rühren. Ihre Mutter hatte eine vom Staat garantierte Arbeit und eine verlässliche Kinderbetreuung. Das hatte meine Mutter beides nicht. Meine Mutter hat, ebenfalls nach ihrer qualifizierten Ausbildung, 3 Kinder großgezogen, ohne die heutigen technischen Hilfsmittel. Direkt anschließend hat Sie 3 Senioren aus der Familie gepflegt, nebenbei die Ernährung der Familie aus 2 großen Gemüsegärten mit sichergestellt. Da auch noch Wäsche usw. für die Großfamilie per Hand erledigt werden musste, war sie mit Mitte 60 körperlich kaputt und bekam dafür 120,00 DM Rente und zwar nicht, weil sie als Dame aus dem Westen keinen Bock hatte, sondern weil es praktisch nicht möglich war nebenbei voll zu arbeiten.
Meine Mutter hat es schon geärgert, dass Frauen aus der DDR, die bei der Wende genau wir sie ins Rentenalter kamen, eine volle Rente erhielten und sie praktisch nichts. Diese DDR-Renten hätten zumindest aus Steuermitteln gezahlt werden müssen und nicht aus den Reserven der Rentenkasse. Für diesen politischen Fehler bezahlen wir heute noch, mit geringeren Renten.
Für ihr Kind hoffen ich sehr, dass es nicht mit wenigen Monaten in eine Krippe muss, mit all den Schwierigkeiten die dabei auf Sie zukommen werden. Babies werden krank, Kleinkinder noch viel häufiger. Ich spreche da aus Erfahrung.
Allerdings haben Sie ja den Vorteil im öffentlichen Dienst zu arbeiten, mit verlässlichen Bürozeiten, auch das hat nicht jeder.
Also bitte etwas sachlicher argumentieren und bedenken, dass zwei völlig unterschiedliche politische Systeme nicht kompatibel sind.

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