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Steigende Altersarmut: So viele Rentner wie nie zuvor brauchen Grundsicherung
DPA

Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

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vax10 22.10.2013, 09:32
10. Rente gab es ab 60!

Zitat von derlabbecker
... die Rentenkassen geplündert für Frühverrentung, bei Werksschließungen konnten Leute mit 55 in Rente gehen (und haben halt nur bis 55 eingezahlt!), Leute im Osten, die nie eingezahlt haben bekommen Rente usw.... Ich freu mich schon auf meine Rente, mit 67. Ich hoffe sie reicht dann wenigstens für einen halben Monat zum Leben... für den Rest muss ich dann wohl Taxi fahren gehen.
Wo war das nochmal, wo man mit 55 in Rente gehen konnte? Verwechseln Sie das mit dem Beginn der Altersteilzeit?

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colopatiron 22.10.2013, 09:32
11. Steuern verpulvert!

Zitat von sysop
Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.
Warum finanzieren wir mit unseren Steuern eigentlich eine OECD, wenn wir deren Erkenntnisse ignorieren? Die OECD hat wiederholt vor Altersarmut in Deutschland gewarnt. Wir sollten aus dieser Organisation austreten (und somit Gelder sparen) wenn wir ihre Gutachten doch nicht nutzen..?

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Progressor 22.10.2013, 09:33
12. Tja ja

So ist das nun halt mal, wenn man Steuererhöhungen nicht will. Bei sinkenden (Real-) Einkommen und sinkender volkswirtschaftlicher Lohnquote können nun mal die Arbeitnehmer allein nicht mehr für eine vernünftige Rente aufkommen.

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claus.w.grunow 22.10.2013, 09:36
13. Das Gute daran

Zitat von sysop
Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.
In so einer Gesellschaft stirbt man schneller. Das bedeutet weniger Stress mit den Behörden und Leiden in Seniorenheime oder Krankenhäuser werden erspart. Nur für den Staat bedeutet das ein Verlust an Rentensteuern, denn es ist anzunehmen, dass ein Erbe oder ein hohes Konto nicht nicht beschlagnahmt werden kann.

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RandalThorBlau 22.10.2013, 09:36
14. Rentenauszahlung

Zitat von BettyB.
Man konnte es sich leisten. Die Frauen mussten nicht für Geld arbeiten. Wenigstens nicht immer. Und dann Altersarmut, weil die Ersparnisse eben nicht lange reichten. Dumm nur, dass einige meinen, dass eine Herdprämie irgendeine Lösung brächte., dabei ist sie ein weiterer Anreiz ohne Überlegung in die Armut zu schliddern...
Und das ist ja auch noch nicht alles: gerade Frauen haben sich in früheren Jahren ihre bereits erwirschaftete Rente auszahlen lassen und sind somit jetzt - wo sie darauf angewiesen wären - bedürftig. Natürlich hat man diesen "Systemfehler" korrigiert, aber zu spät!
Hinzu kommt - wie Sie richtig anmerken - die völlig falsche Signalwirkung einer "Herdpämie", getreu der Devise "warum soll ICH für mich sorgen, das macht doch sowieso der Staat".

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testthewest 22.10.2013, 09:37
15.

Zitat von realist29
Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude
Nichtmal 3% aller Rentner sind also arm. Wo ist das Problem????

Diese Generation hatte die fetten Jahre, sie hatte Zeit genug, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Die nächsten Generationen werden länger arbeiten müssen und weniger bekommen und dank immer höherer Steuern auch noch weniger Chance haben etwas zurückzulegen.

Mein Mitleid mit diesen "armen Rentnern" hält sich in Grenzen.

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mrwhy 22.10.2013, 09:37
16. Interessant

Mit 7.50 Euro Stundenlohn ist es mir ein leichtes für meine Rente eine private Vorsorge abzuschließen. Ich freue mich aufs älter werden und bin selbstverständlich hoch motiviert und schmiede schon Pläne was ich alles erleben möchte wenn ich im Ruhestand bin. So ein tolles Rentensystem. So gerecht!

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opeongo 22.10.2013, 09:37
17. Wo zum Teufel

habt Ihr die "6,6 Prozent" her???

Am Ende des Artikels steht: von 2,2 auf 2,7 - das sind bei mir 0,5 Prozent. Und die 120.000 mehr helfen mir auch nicht, wenn ich nicht die jeweilige Gesamtzahl der Rentner weiß. Die ist nämlich auch gestiegen. Und zwar beträchtlich.

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styxx66 22.10.2013, 09:37
18. xxx

Zitat von sysop
Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

Diese besorgniserregende Situation besteht nicht erst seit gestern. Arbeiter und Angestellte, so könnte man meinen, sind die Prostituierten der Nation. Schlimmes Wort, aber ich gehöre auch zu diesen Zwangsprostituierten, die jedes Jahr weniger Rente bekommen, dafür sorgen unsere "Polit-Eliten" in Berlin. Die Kosten für Lebenshaltung steigen, Inflation, Niedrigzinsen, Energie, Niedriglohnsektor und so könnte ich weiter aufzählen, was das parasitäre und asoziale Verhalten der Politiker den Bürgern noch so beschehrt.

Jedes Jahr schrauben diese Volksgegner aus CDUCSUSPDGRÜNE an der Rentenformel herum, damit der "Kleine Mann" immer mehr in die Röhre schaut. Auf der anderen Seite der Medaille kann man konstatieren, dass keiner aufmuckt, dass sich keiner wehrt, keine Verbände, keine Kirche, keine Gewerkschaft und schon garnicht die Politik. Der "Kleine Mann" hat keine Lobby. Man muss die Institutionen zwingen, sich um die Belange der Angestellten und Arbeiter zu kümmern. Gewerkschaftsaustritte, Kirchenaustritte und Gegenwehr der Bürger die betroffen sind, wo immer es möglich ist. Wenn sich die Bürger nicht selber um ihre Belange kümmern, kümmert sich keiner darum. Also nicht meckern, Handeln.

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RandalThorBlau 22.10.2013, 09:38
19.

Zitat von derlabbecker
... die Rentenkassen geplündert für Frühverrentung, bei Werksschließungen konnten Leute mit 55 in Rente gehen (und haben halt nur bis 55 eingezahlt!), Leute im Osten, die nie eingezahlt haben bekommen Rente usw.... Ich freu mich schon auf meine Rente, mit 67. Ich hoffe sie reicht dann wenigstens für einen halben Monat zum Leben... für den Rest muss ich dann wohl Taxi fahren gehen.
Ja, aber nur, wen Sie das dann (noch) können! Und auch nur, so lange Sie es können. Was glauben Sie wohl, was danach kommt? Ein Platz unter einer Brücke oder vielleicht in einer Sammelunterkunft mit (minimalen) Pflegeleistungen?

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