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Steigende Altersarmut: So viele Rentner wie nie zuvor brauchen Grundsicherung
DPA

Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

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keinuntertan 22.10.2013, 11:17
210. Schweiz

In der Alpenrepublik wird es nie Altersarmut geben. Denn dort gibt es eine Mindestrente. Die Schweizer haben ein dreistufiges System: eine Grundrende (mit Unter- und Obergrenze) in die alle einzahlen und die JEDEM ein würdiges Alter ermöglicht, eine Betriebsrente, die den Fleiß der Arbeitsjahre belohnt, und eine Privatzusatzrente, in die man vorsorglich einzahlen kann, um ggf. einen höheren Lebensstandard auch im Alter zu behalten. So brauchen die Reichen keine Angst vor Verlust, und die Armen keine Angst vor Altersarmut zu haben. Deshalb lieben Hunderttausende deutsche Grenzgänger das Schweizer System. Auch in Deutschland wäre ein solches System möglich. Allein der politische Wille fehlt.

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böseronkel 22.10.2013, 11:19
211.

Zitat von mrwhy
Mit 7.50 Euro Stundenlohn ist es mir ein leichtes für meine Rente eine private Vorsorge abzuschließen. Ich freue mich aufs älter werden und bin selbstverständlich hoch motiviert und schmiede schon Pläne was ich alles erleben möchte wenn ich im Ruhestand bin. So ein tolles Rentensystem. So gerecht!
Und die private Vorsorge lohnt sich ja bekanntlich für die Drücker die den 7,50 €-Löhnern diese für die Vermittler selbst recht lukrativen Verträge andrehen. Diese Verträge lohnen sich auch wegen der üppigen Gewinnausschüttungen auch für reichen und superreichen Anteilseigner der Finanzkonzerne.

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FKassekert 22.10.2013, 11:20
212. Merkel - Deutschland

geht es gut und die Rentner haben es ihr geglaubt und fuer sie gestimmt! Man haette vor derWahl die Wahrheit nennen sollen und muessen und nicht danach! So muessen wir leider wieder 4 Jahre warten und hoffen? Denn die SPD faellt wieder um - dann in 4 Jahren hoffentlich bei ganzen stolzen 15%! Und machtdas Tor nach Deutschland noch weiter auf, damit noch mehr Suedeuropaeer hervorragend ausgebildet und fuer unsere Wirtschaft zu gebrauchen als Ingeneure, med. Pfleger und und und den Sozialstaat zu pluendern! Zu lasten derer die Deutschland aufgebaut haben und den Wohlstand heute nicht geniessen duerfen und koennen!

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kielerin78@icqmail.com 22.10.2013, 11:20
213. xxx

Zitat von skorpianne
Der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung steigt. Der Anteil der Rentner die Grundsicherung benötigt steigt auch. Meine Prognose (basierend auf den Geburtenraten der 60er): Der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung wird weiter steigen. Der Anteil derer, die als Rentner eine Grundsicherung benötigen auch. Der Anteil der Frauen die in Teilzeit arbeiten ist in Deutschland höher als der europäische Durchschnitt. Meine Prognose (basierend auf dem wissen dass die Höhe der Rente mit der Höhe der Beitragszahlung zusammenhängt): Der Anteil der Frauen an der Anzahl von Rentnern die eine Grundsicherung benötigen wird ebenfalls steigen.
Es ist für die meisten Frauen volllkommen egal, ob sie Vollzeit oder Teilzeit arbeiten - so oder so sind die Gehälter so niedrig, das sie nicht über GRUSI kommen. 70% der Niedriglöhner in DE sind Frauen, auch weil viele Arbeiten wie Arzthelferin etc. zu mies bezahlt sind und kaum Aufstieg bieten.

von daher ist es für Frauen so gut wie egal mittlerweile, ob vol oder Teilzeit - es kommt immer dasselbe bei raus -- nur bei Vollzeit wäre man enttäuschter -- ein Leben lang gearbeitet, aber dennoch nur GRUSI

nur ein Rentensystem wie in Holland sichert Frauen genug ab -- weil es dort entkoppelt eine höhere Basisrente gibt, die eben über der Armutsgrenze liegt - entkoppelt von Vollzeitarbeit, entkoppelt von der Lohnhöhe

es gibt nicht genug gut bezahlte Stellen für alle Frauen in DE!! Die wird es auch nie geben. Es gibt westdeutsche landkreise wie Ostholstein, wo 45% der Frauen und insg. 35% aller Arbeitnehmer nur noch Minijobs haben. Mehr Arbeit haben wir für viele Menschen nicht - da hilft kein Aktivieren, kein Fordern - vielleicht noch Fördern, z.B. Weiterbildung und Umschulung, aber nur begrenzt.

viele Berufe sind in DE nichts wert. Früher bekamen Geringverddiener prozentual höhere Renten - das hat man abgeschafft - in der Schweiz und Dänemark gibt es sowas noch.

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TOM_M 22.10.2013, 11:20
214. ..... und das ist nur der Anfang!

Zitat von sysop
Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.
Und das wird nur der Anfang sein!
Wartet ab, wo wir in 5-10 Jahren stehen.
Die Alerarmut nimmt zu und das wird gewaltig sein. Die heutigen Rentner
hatten alle keine MiniJobs oder Hartz4 - waren also noch normale
Beitragszahler und sollen eigentlich vernünftig abgesichert sein.

Wartet ab, bis die MiniJobber in Rente gehen!
(da hilft auch kein Riester mehr)

In diesem Sinne
TOM

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singpat 22.10.2013, 11:21
215. Was soll das?

Rente ist eine Versicherungsleistung. Wer wenig einzahlt bekommt wenig zurueck. So einfach ist dass. Wer also wenig verdient und somit einzahlt, kann nicht erwarten, dass er viel Rente bekommt. Deswegen gibt es ja eine Grundsicherung, dass eben auch jene ihren Lebensunterhalt gesichert bekommen, die moeglicherweise schon vor der Rente staatliche Leistungen bezogen oder eben zB als Ehepartner versorgt waren.
Auch wenn das Verstaendnis Einigen hier schwer faellt:
Rente = Versicherung = Abhaengig von den vorher eingezahlten Leistungen
Grundsicherung = staatlich, abhaengig vom Bedarf, egal ob man jemals etwas einzahlte oder nicht.

Was soll also dieser Aufstand wegen 3% der Rentner?

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xvulkanx 22.10.2013, 11:21
216. Widerlich, was Sie sich zurecht phantasieren!

Zitat von ole#frosch
bezahlter Wohnraum, 400? Taschengeld, Zuschüsse zu Waschmaschine, Fernseher, Kühlschrank und Mobiliar. Man was sind die Armen in Deutschland arm. Kein Obdach, nichts anzuziehen und zu Essen, kein Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung, das ist in meinen Augen Armut. Es ging uns Deutschen Wohl jahrelang zu gut, dass wir das jetzt Armut nennen. Ausserdem, bezogen auf die Anzahl Rentner an der Gesamtbevölkerung, ist der Anteil, der auf Grundsicherung angewiesen. wirklich signifikant gestiegen? und wenn ja, warum? haben mehr Anspruch als früher, mehr Scheidungen usw. SPON ist meiner Ansicht nach nur noch Schlagzeilen geil, um möglichst viele Seitenaufrufe(werbeeinnahmen) zu generieren. Schade Spiegel
Nur bei einer Wohnungsersteinrichtung werden Kühlschrank, Waschmaschine und Mobiliar bezahlt. Die Kosten für einen Fernseher werden nicht mehr übernommen. Geht ein Gerät oder ein Möbelstück kaputt, dann müssen Sie die Kosten selber tragen. Sie müssen von dem was Sie großspurig als "Taschengeld" bezeichnen, Geld für notwendige Neuanschaffungen zurücllegen.

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RenegadeOtis 22.10.2013, 11:21
217.

Zitat von Rose1997
Die Beiträge zur VBL werden seit vielen Jahren nicht mehr vom öffentlichen Arbeitgeber bezahlt!
Ah. Deswegen gibt es also diesen wesentlich größeren ArbeitGEBERanteil zur VBL als den ArbeitNEHMERanteil.

Zitat von Rose1997
(...) ! (...) !!! (...) !!!! (..) !!! Schöne Aussichten!!!!
Bitte schreien Sie mich nicht an. Vielen Dank. Sie waren also seit 1969 nicht einmal im Urlaub und hatten niemals ein Auto - aber offenbar soviel verdient, dass Sie privat versichert sind, denn bei der Rente müssen Sie ja die Krankenversicherung laut eigener Aussage selbst tragen.

Ich habe meine Schwierigkeiten dies für glaubwürdig zu halten.

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franziskus.2 22.10.2013, 11:22
218. In einem Boot

Zitat von sysop
Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.
So lange wir nicht in einem Boot sitzen und alle in eine Grundsicherung für die Rente/Pension einzahlen, wird sich nichts ändern.
Wir brauchen eine Sozialsystem, angelehnt an das Schweizer Sozialsystem und eine direkte Demokratie.

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luwigal 22.10.2013, 11:22
219. Nach dem größten Raubzug in der Geschichte unseres Landes …

Wie war das gleich wieder, damals, als der Euro die DM ersetzte?
Wie war der Umrechnungskurs gleich wieder? … etwa wie 2 DM = 1 Euro?
Was wurde damals „umgerechnet“, heute sollte man sagen „geplündert“?

Es betraf all die, die irgendwo und irgendwie Geld oder Vermögen „verrechenbar“, also greifbar hatten.
Es betraf z.Bsp. nicht die, die ihr Kapital in Immobilien angelegt hatten.

Bis heute haben sich die Preise in etwa 1:1 angepasst.
Heißt, was vor dem Euro 5 DM kostete kostet heute 5 Euro.

Aber, aus den 5 DM wurden doch damals plötzlich nur noch „zwei Euro fuffzich“.
Das betraf auch etwaige Kleinvermögen, Altersrücklagen, Lebensversicherungen und … und … und …
halt all das, was der Kleine Mann sich für das Alter aufheben wollte.

Ergo, heute die Preise von damals, aber hinten dran den Euro und nicht die DM.
… und die Hälfte verloren.

Es freuen sich die, die damals ihr Kapital in Immobilien hatten.
Denn, sie bekommen mittlerweile ihre Immobilien für 1:1 los.
Damals hinten dran DM, heute hinten dran den Euro.

Eine Riesensauerei!
Ich bin dafür, dass etwaige Immobilien, die seit der DM-Euro-Umstellung bis heute den gleichen Besitzer haben und nun verkauft werden, „besonders“ besteuert werden.

Es kann nicht sein, dass damals einem die Hälfte an „verrechenbarem“ Vermögen geklaut wurde und derjenige, der sein Geld nicht „verrechenbar“ hatte, heute ohne Verluste - einfach gesagt - seine Immoblien für den Umrechnungskurs 1 DM = 1 Euro verkauft.

Diese „besondere“ Steuer sollte dann dorthin fließen, wo sie für möglichst viele nützlich sein kann.

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