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Steigende Altersarmut: So viele Rentner wie nie zuvor brauchen Grundsicherung
DPA

Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

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TILT 22.10.2013, 09:46
30. Wahre Ursachen

Zitat von spon-facebook-10000009156
60% der Rentner in Deutschland liegen mit ihrer Rente unter 1000 Euro. Uns wird ständig erzählt wie arm Deutschland ist. Deutschland ist nicht arm, es wird bewusst arm geredet damit wir alle daran glauben sollen.
Vor der €-Einführung war mit 2000.--DM Rente gut auszukommen bzw. zu leben.
Heute ist man mit 1000.--€ Rente an der Armutsgrenze!

Dämmert´s bez. der wahren Ursache für die steil ansteigende Anzahl der armen Rentner ?

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skorpianne 22.10.2013, 09:47
31. Überraschend

Der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung steigt. Der Anteil der Rentner die Grundsicherung benötigt steigt auch. Meine Prognose (basierend auf den Geburtenraten der 60er): Der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung wird weiter steigen. Der Anteil derer, die als Rentner eine Grundsicherung benötigen auch. Der Anteil der Frauen die in Teilzeit arbeiten ist in Deutschland höher als der europäische Durchschnitt. Meine Prognose (basierend auf dem wissen dass die Höhe der Rente mit der Höhe der Beitragszahlung zusammenhängt): Der Anteil der Frauen an der Anzahl von Rentnern die eine Grundsicherung benötigen wird ebenfalls steigen.

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asentreu 22.10.2013, 09:48
32. @derlabbecker

Wenn Sie glauben Ex- DDR-Bürger würden in der Rente in Saus und Braus leben sind Sie auf dem Holzweg! Haben Sie sich mal gefragt warum Ex- DDRlerinnen wie z.B. meine Mutter so "ungerecht" viel Rente bekommen? Ich sage es Ihnen. Weil Sie mit 16 ihre Lehre zur Erzieherin begonnen hat und seitdem nur mit insgesamt einem Jahr Erziehungsurlaub bei 2 Kindern immer Vollzeit gearbeitet hat! Die Dame im Westen "musste" das (früher!) i.d.R. nicht und hat sich wenn dann mit einfachen unqualifizierten Tätigkeiten begnügt. Und das Argument "Familie ist auch Arbeit" zieht hier nicht, diese ganze Arbeit (und Ostkinder waren auch nicht pflegeleichter, Westprivilegien wie Waschmaschine, Staubsauger und Co. hatten die Wenigsten, weil irrsinnig teuer!) haben die Ossi- Frauen NACH DEM Feierabend zusätzlich noch gewuppt!
Das Einzige was mich wirklich anfrisst ist Frau v.d. Leyens Rechnung man müsse 40 Jahre mindestens 2500€ brutto verdienen um Rente auf Hartz IV Niveau zu bekommen. Nun gut, ich verdiene mehr als das, bin auch noch jung (oder leider?), werde sicher keine Tüddelmutti die 1 Jahr zuhause beim Baby hockt und sicher auch keine "Teilzeit langt schon" Mutti und sorge privat vor, aber ich hätte dann 2054 nach insgesamt 48 Arbeitsjahren im öffentlichen Dienst gern BEDEUTEND mehr als Hartz IV.

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steueragent 22.10.2013, 09:48
33. Mein Neffe würde sagen, dann heul doch.

Jetzt mal ehrlich. Natürlich ist nicht alles toll in unserem Staat. Ich kenne Jedoch persönlich KEINEN Facharbeiter, der uner 10 Euro arbeitet. Natürlich gibt es immer ein paar arme Schweine, die für 6 Euro bei der Zeitarbeit oder im Dönerladen arbeiten.Aber ich meine, in unserem dualen Ausbildungssystem kann es jeder mit etwas Willen zum Facharbeiter bringen. Und unsere Kindergärten funktionieren trotz anders lautenden Gerüchten auch nicht so schlecht. Unsere Rentner führen zum allergrößten Teil im MOMENT ein finanziell sorgenfreies Leben. Ob das in zwanzig Jahren auch noch so ist, sei dahningestellt. Aber Stand Heute besteht eingentlich kein Grund, ständig rumzujammern.

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plagiatejäger 22.10.2013, 09:48
34. Zuwanderer könnten höhere STeuern zahlen

könnte man nicht höhere Steuern für Zuwanderer, oder wenigstens 100% Prüfung der STeuererklärung von Ausländern probeweise durchführen, um zu gewährleisten, daß sie auch wirklich integrationswillig sind - und einfach nach der ersten STraftat die Kriminellen unter denen wieder auswandern lassen.

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Oskar ist der Beste 22.10.2013, 09:48
35. nicht überraschend.

wer Riester säht und die Versicherungsbranche reichen machen will, der braucht sich nicht zu wundern, daß die Altersarmut wächst; hinzu kommt noch das nunmehr jahrzehnte alte Unwesen der Minijobs und auch der Zeitarbeit. Das Problem ist jetzt so groß, daß es leider so schnell nicht gelöst werden kann und gewiss nicht von einer großen Koalition zweier H4 Parteien.

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fin2010 22.10.2013, 09:49
36. keine Altersarmut

2,7% arme Rentner. Und ca. 9% Hartz IV Empfänger in der Gesamtbevölkerung (nicht nur Grundsicherung sondern auch ALG II etc), Rentner inklusive. Quelle http://de.statista.com/statistik/daten/studie/242062/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld/


Für jeden Armen ist das traurig, nur gilt mein Mitleid nicht den Rentnern, denen es offenkundig deutlich sehr, sehr viel besser geht als den anderen Bevölkerungsgruppen.

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eisbaerchen 22.10.2013, 09:49
37. Richtig, das ist

Zitat von frietz
nun lasst uns doch mal etwas weiter denken als von 12 Uhr bis es läutet. immer mehr der heutigen Arbeitnehmer bekommen niedriglohn, es gibt keinen anständigen Mindestlohn, die rente wird durch Kürzungen und renteneintrittsalter immer weiter gekürzt. WEM um himmels willen ist bei dieser asusgangslage NICHT klar, dass es für eine steigende anzahl menschen im alter nicht reichen wird und diese grundsicherung brauchen? das können nur kurzfirstig veranlagte Politiker sein.
erst der Anfang. Und das wird durch alle Bevölkerungschichten gehen, zumindest diejenigen werden betroffen sein die vorwiegend in abhängiger Beschäftigung waren. Auch Akademiker werden erheblich betroffen sein, zumindest wenn sie nicht frühzeitig der Wissenschaft den Rücken gekehrt haben (volle Stellen oft erst ab 26, 28 Jahren, wie sollen dann jemals 40 Beitragsjahre zusammenkommen, keine Anerkennung mehr von Ersatzzeiten etc., arbeiten bis 80??). Wie blind müssen von der Leyen, Mutti Merkel und Co. sein, dies immer noch nicht realisiert zu haben (oder haben sie, aber es wird nicht drüber geredet weil man ja wieder gewählt werden will).

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Hajojunge 22.10.2013, 09:49
38. Merkwürdig

Es ist beim Thema Altersarmut und Kürzungen der Altersbezüge nur von Rentnern, nie von Pensionären die Rede.
Kein Wunder, wir werden ja von Beamten regiert, und die denken nur an sich, selbst zuletzt.

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Progressor 22.10.2013, 09:49
39. Vorschlag

Der Grundregelsatz der Grundsicherung im Alter ist identisch mit dem von Hartz IV. Dies sollte man ändern und die Leistung wegen Alters um 130 Euro im Monat steuerfinanziert aufstocken.

Z.B. wäre dies durch Erhöhung der Kapitalertragsteuer um ein paar Prozentpunkte problemlos möglich.

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