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Steigende Altersarmut: So viele Rentner wie nie zuvor brauchen Grundsicherung
DPA

Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

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andersganders712 22.10.2013, 09:55
50. optional

Vielleicht hätten sich diese Rentner einfach mal intensiver mit privater Absicherung befasst als mit schöpfender Hand um kräftige Bezuschussung des Staates zu betteln. Gerade diese hätten es besser wissen sollen.

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johnboulaulruisseau 22.10.2013, 09:55
51. Altersarmut

Denk ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht.
Die Politiker verschlafen die zunehmende Alterarmut.
Gerade in Westen der Repuplik steigt diese Armut, das ist ja unglaublich aber anstandslos.
Das Thema Mindestrente ist genauso bedeutsam wie das Thema Mindestlohn!
Mit Nullrunden und 0,25% Rentenerhöhung können einige Renter - aber die Zahl der Rentner nimmt zu - kein Infaltionswachstum mehr ausgleichen.
Die Politik labert und handelt nicht. Dieses Faktum ist mehr als nachdenkenswert.
Drum Rentner in Deutschland vereinigt EUCH! Der Abstieg oder Absturz ist für viele nicht mehr so weit.

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eisbaerchen 22.10.2013, 09:56
52. Gut und lange ausbilden, wie

Zitat von Nemetz
Grundsicherung: Steiler Anstieg der Berechtigten ist garantiert! No wonder: Mehr und mehr kommen jetzt die 68-er in Rente. Dies ist die erste Generation, die auch etwas anderes kannte als mit 15 Jahren Ausbildungen zu beginnen und dann ein Leben lang durchzuarbeiten - genau darauf aber fusst die Rentenformel! Diese ist ein Anachronismus.- Leute von heute fahren mal paar Jahre um die Welt, studieren 3 X, machen jahrelang garnichts in Form von Auszeiten und und und. All diese Jahre fehlen dann bei der Rente - jeder Fehlmonat ist schmerzhaft. Hinzu kommt eine unsagbar miese Rentenberechnung der Deutschen Rentenversicherung Bund, die fuer sich eine Negativauswahl darstellt, weil sie sich aus Angestellten rekrutiert, die in der freien Wirtschaft untergehen wuerden: 4 2 % aller Rentenbescheide sind FALSCH. Quelle: faz.net v. 18.09.13
es der jungen Generation ständig vermittelt wird, ist der sicherste Weg in eine schmale Rente und Altersarmut...grotesk, aber das ist Realität in Deutschland (Ausbildungszeiten werden so gut wie nicht mehr anerkannt bei der Rentenberechnung).

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Xircusmaximus 22.10.2013, 09:56
53. Im wahrsten Sinne, ein Armutszeugniss

.
Die höchste Produktivität der Weltgeschichte, die mit immer weniger menschlicher Arbeit, immer mehr stofflichen Reichtum erzeugen kann, sieht sich außerstande Ihre Alten, Kranken und Behinderten entsprechend der objektiv vorhandenen Möglichkeiten zu versorgen.
Hier stimmt etwas Grundsätzliches nicht.




Zitat von sysop
Es ist ein besorgniserregender Trend: Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen - 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem Frauen aus den westdeutschen Bundesländern sind betroffen. Hochburg der Altersarmut ist eine eigentlich reiche Stadt.

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Heinzi Schmolke 22.10.2013, 09:56
54. gähn

Zitat von derlabbecker
... Leute im Osten, die nie eingezahlt haben bekommen Rente usw.... .
Diese alte Leier mit dem "eingezahlthaben" ist aber auch ermüdend.
Mit dem "Einzahlen" erwirbt man nur das Anrecht. Das ist aber doch nur Theorie.
Es spielt doch keine Geige ob und was Sie vor Jahren mal eingezahlt haben. Das Geld was Sie als Rente bekommen stammt doch von den Leuten, die es im selben Moment einzahlen.
Und wenn paar Millionen Rentner dazu kommen, kommen auch paar Millionen Einzahler dazu.
Das staatliche Rentensystem würde gut ausreichen für alle, wenn man es vernünftig reformiert hätte. Dafür gibt es genügend Literatur die das beweist. Aber unsere Regierungen haben uns an die private Finanzwirtschaft verschachert und das System absichtlich kaputtgefahren um anschliessend die Lüge zu verbreiten, man müsse privat vorsorgen, weils nicht reicht.
Solange wir untereinander mit dem Finger auf uns zeigen und uns gegeneinander aufhetzen lassen (Bsp. Ost-West), solange funktioniert der Plan.

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moosbummerl8 22.10.2013, 09:57
55.

Zitat von vax10
Wo war das nochmal, wo man mit 55 in Rente gehen konnte? Verwechseln Sie das mit dem Beginn der Altersteilzeit?
das war bei der Regierung Kohl, Bündnis für Arbeit, da durften die Großkonzerne ihre ungeliebten älteren Arbeitnehmer auf Rentenkosten in den Vorruhestand schicken,

ich kenne einige von Siemens, die in diesen Genuss gekommen sind.

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hackevoll 22.10.2013, 09:58
56. Rentensystem

[QUOTE=derlabbecker;14043377]... die Rentenkassen geplündert .... Leute im Osten, die nie eingezahlt haben bekommen Rente usw....

So ein Quatsch. Die Rente ist ein Umlagesystem, das was heute verdient wird, wird heute an die Rentner ausgezahlt. Da heute auch im Osten verdient wird, kann dieses ja auch an die Rentner dort ausgezahlt werden.

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jonath2010 22.10.2013, 09:58
57. 600 Milliarden versicherungsfremde Leistungen

Die Rentenkassen haben auf Betreiben der Politik seit 1957 bis heute rd. 600 Milliarden Euro (!) so genannte „versicherungsfremde Leistungen“ ausgeschüttet. Wäre dies nicht passiert, würden die Rentner von heute finanziell wesentlich besser dastehen. Es entspricht der Logik der Mathematik, dass nicht 100 Personen ausreichend Rente beziehen können, wenn davon nur 80 ihre Versicherungsbeiträge entrichtet haben. So werden heute aus dem allgemeinen Rententopf Renten an Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion, an Bürger der ehemaligen DDR, an Kriegerwitwen, an Frührentner wegen Arbeitslosigkeit und an Mütter für Kindererziehungszeiten geleistet. Das sind alles Personen, die ganz oder zeitweise keine Beiträge in die allgemeine Rentenversicherung eingezahlt haben. Der vorgenannte Personenkreis müsste konsequenterweise aus einem Sonderfonds des Bundes unterstützt werden - nicht aber aus der Rentenkasse. So aber fällt den Politikern nur eines ein: Renten kürzen, wo es nur geht. Den Westrentnern wurde zum 1. Juli 2013 nur eine Rentenerhöhung von 0,25 % (!) bewilligt. Da ist es doch nur logische Folge, dass die Renten immer mehr durch Sozialhilfe (Grundsicherung) aufgestockt werden müssen.

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u.loose 22.10.2013, 09:58
58. Warumn soll ausgerechnet

Zitat von Progressor
Der Grundregelsatz der Grundsicherung im Alter ist identisch mit dem von Hartz IV. Dies sollte man ändern und die Leistung wegen Alters um 130 Euro im Monat steuerfinanziert aufstocken. Z.B. wäre dies durch Erhöhung der Kapitalertragsteuer um ein paar Prozentpunkte problemlos möglich.
die Doppelbesteuerung Abgeltungssteuer dafür herhalten? Wie wäre es mit einer Erhöhung des Rentenbeitrages?

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theReverendSpeaks 22.10.2013, 09:58
59. Es ist doch ganz einfach

Haben wir vergessen, was der Generationenvertrag eigentlich bedeutet? Diejenigen die arbeiten unterstützen diejenigen, die nicht arbeiten können (Kinder, Rentner). Da jeder Mensch diese Lebensphasen durchläuft, ist per Saldo alles ausgeglichen. Da alle arbeitenden heute soviel verdienen wie nie zuvor, können sie auch soviel bezahlen wie nie zuvor. Das Gejammere über zuwenig Geld zeigt nur, dass wir schleichend aus dem Generationenvertrag aussteigen. Das ist politisch so gewollt, damit Versicherungen sich in diesem neuen Markt der privaten Altersvorsorge dumm und dusselig verdienen können. Ist das die Gesellschaft die wir alle anstreben?

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