Forum: Wirtschaft
Steigende Beiträge: So kommen Sie an die günstigste Krankenversicherung
DPA

Die gesetzliche Krankenversicherung wird 2016 teurer. Höchste Zeit, die eigene Police zu prüfen. Lohnt sich der Preis? Im Zweifel wechseln Sie - und können damit sogar sparen.

Seite 1 von 3
relative_wahrheiten 17.10.2015, 10:09
1. Krankenkassen wechseln,

Schön und gut...
Doch wann werden die Zwangsversicherten endlich die Möglichkeit bekommen, gegen die maßlose Geldverschwendung der Krankenkassen vorgehen zu können?
Egal wo ich bis heute in Deutschland ein Gebäude der AOK gesehen habe, es war jedes mal ein "Palast".
Und fast immer in bester Lage, wofür frage ich mich, zahlt man Beiträge? Damit die Manager der Kassen in Saus und Braus allerfeinst repräsentieren können und die Ärzteschaft schön Gelder an die Pharmalobby schieben kann, oder dafür, das die Gesundheitsversorgung des Beitragszahlers gewährleistet werden kann?
Letzeres ist ja nicht einmal mit der beim Arzt zu zahlenden 10€ gewährleistet worden.
Als Zwangskrankenversicherter bei der AOK ist man bei Ärzten eh Patient 2ter Klasse. Wird Zeit, das dieses System mal kräftig Aufgeräumt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iamwiesl2 17.10.2015, 10:14
2. Logisch ist auch nicht

Warum die ganze Familie über einen Beitragszahler abgesichert ist. Steigerungen sind dadurch eh vorprogrammiert. und einer muss auch den medizinischen Fortschritt zahlen. Das geht nur wenn die Beiträge steigen oder aber es werden Leistungen gestrichen....Ach wer kann sich noch erinnern als Brillen gezahlt worden sind, Zähne gut abgesichert waren....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ichbinsjetzt 17.10.2015, 10:19
3. Solidargemeinschaft?

Aber nicht für Beamte und Politiker. Mein Betrag von derzeit 740 EURO im Monat steht in starkem Wiederspruch zu einem Beitrag von ca. 400 EURO in der privaten Krankenversicherung. Dazu die schlechteren Leistungen in der gesetzlichen. Die Privatversicherten müssen nicht solidarisch sein und Familienangehörige von fremden Familien oder Geringverdiener mit zu finanzieren. Die private Krankenversicherung müsste angepasst werden und auch in den Solidaritätstopf einbezahlen. Der Solidar Beitrag müsste außerhalb des Beitrags aufgrund des Einkommens festgelegt werden. Aber das wäre ein Nachteil für Priviligierte Beamte und Politiker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 17.10.2015, 10:25
4. Privat Versichern ist kalkulierbarer

Solange man nicht mehrere Kinder hat und jeder Erwachsene in der Familie arbeiten muss, sind private Versicherungen einfach billiger. Jeder hätte eintreten können, weil man einfach nur früh genug ein Gewerbe hätte anmelden müssen und als Selbstständiger darf man sich natürlich privat Versichern. Ist man ein paar Jahre drin, kann man auch als gering bezahlter Angestellter privat versichert bleiben.

Die Kostenexplosion kommt vor allem im Alter. Während man mit der privaten Versicherung heute gute Rücklagen für das Alter bilden kann und vorhersehbare Kosten tragen muss, werden die gestzlichen Versicherungen unkalkuliert teuer und schlimmer noch, bei Rentnern werden heute alle Einnahmen berücksichtigt.

Die meisten mittelmäßig Verdienenden werden darum im Alter den Höchstbetragt der GKK bezahlen und das ohne Arbeitgeberzuschuß. Das wird eine extreme Kostenfalle!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spitzaufknoof 17.10.2015, 10:28
5. Natürlich

bezahlen nur die Arbeitnehmer mehr. Wieder eines der Paradebeispiele welchen Stellenwert Otto Normalverbraucher in diesem Land hat. Um die Sozialversicherungssysteme aufgrund der aktuellen Situation weiter zu entlasten wird zukünftig wohl auch bei der Renten-und Arbeitslosenversicherung nur noch der Arbeitnehmer höhere Beiträge zahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 17.10.2015, 10:30
6. Missverhältnis

In Deutschland bezahlen die Menschen von Ihren Bruttoeinkommen in Summe ca. 20% für die Gesundheit und 10% für die Ernährung. In Frankreich ist das Verhältnis umgedreht und die Menschen werden älter.

Nur mal so zum drüber nachdenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 17.10.2015, 10:42
7. Falsch

Zitat von spitzaufknoof
Natürlich bezahlen nur die Arbeitnehmer mehr. [...]
Da die Bemessungsgrenze ebenso angehoben wird, zahlen Arbeitgeber ebenso mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gorge11 17.10.2015, 10:43
8. Thema verfehlt, die Beiträge steigen so gut wie immer

denn die Leute kriegen mehr Lohn,
(ca 2% jährlich)
wegen der Inflation u.A.
Dadurch steigen die Beiträge auch,
Das deckt dann auch die Inflation im
Gesundheitswesen.
Hier und jetzt steigt dann sogar die Steigerung, der Beitragssatz, so ca 6-7% unterm strich.
Das ist wichtig, die Politiker sind meist privat versichert, das steigen nur die Beiträge,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lagrange 17.10.2015, 10:45
9. @3

Natürlich haben Sie recht! Es geht nicht, dass sich ein paar aus der Verantwortung herausnehmen und nichts zum sozialen Krankenversicherungswesen beitragen. Aber genau wie auch ich sind Sie freiwillig (!!) geserzlich krankenversichert. Es ist also eine bewusste Entscheidung nicht privat versichert zu sein. Kein Grund sich zu beschweren. Mich regen viel mehr die gesetzlichen Rentenkassen auf. Da habe ich als Angestellter nämlich nicht die Wahl.
Ich habe erst letztes Jahr die Krankenkasse gewechselt und werde das natürlich jetzt wieder machen, wenn eine der großen Kassen einen günstigeren Beitrag anbietet. Ich hoffe, dass das viele auch so machen, so dass die Bundesregierung irgendwann realisiert, was für ein Blödsinn diese vielen Kassen mit sich bringen. Ich wäre auch für eine Kasse in die ausnahmslos alle einzahlen und private Anbieter für Zusatzversicherungen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3