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Steigende Gebühren: Banken halten kostenloses Konto für überholt
DPA

Kostenlose Girokonten, umsonst Geldabheben und überweisen: Was bis vor Kurzem noch selbstverständlich schien, wird immer seltener. Beim Deutschen Bankenverband heißt es jetzt, der Trend sei dauerhaft.

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JerryKraut 06.04.2017, 13:48
170. Habe 5

Girokonten, 4 davon gratis und eines kostet 2,90 Euro im Monat. Darin wird sich höchstens eines ändern, nämlich, daß ich das Konto, das was kostet, schließen werde.

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3770 06.04.2017, 13:50
171. Warum eigentlich nicht?

Zitat von minsk60
Wenn sie die Wohnung wechseln, bekommen sie auch eine neue Adresse. Wäre natürlich toll, wenn man den einen Straßennamen sein ganzes Leben behalten könnte. Müßte die Regierung doch nur mal ein Gesetz machen.
Ich kann meine Handynummer mitnehmen, wenn ich den Anbieter wechsle. Die Sozialversicherungsnummer und die Steuernummer behalte ich auch dauerhaft - mit wenigen Ausnahmen, wie dem Wechsel vom Arbeitnehmer zum Selbständigen.

Warum sollte man nicht jedem Bürger eine eigene individuelle Kontonummer geben, die an der Person hängt, nicht an der Bank? Natürlich müsste es möglich sein, Zweitkonten einzurichten oder gemeinsame Konten, falls man das möchte, aber für alle, die ohne Sonderwünsche auskommen, wäre das schon bequem.

Nicht, dass ich nach dem Theater mit der Umstellung auf BIC & IBAN scharf darauf wäre... aber so in der Theorie finde ich das schon reizvoll.

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sarkosy 06.04.2017, 13:53
172. Wasser am Hals

Es ist die blanke Not,die die Banken zu Gebührenerhöhungen treibt.Von allen Seiten werden ihnen Kosten aufgeladen;die sie früher gar nicht hatten - denken wir nur an die Beratungsprotokolle vor Kreditvergabe!! Das ist kein Grund zum Klagen,aber auch die Banken benehmen sich wie die Bauern:immer jammern,immer an den Pleite entlang,immer das Geld herausbetteln oder herauspressen (Traktorenschlangen auf der Autobahn usw) und dann steinreich von hinnen schleichen! Aber da die Banken so gut wie keine Steuern zahlen und Vater Staat leer ausgeht,schlägt der nun zurück.Liebe Bänkster - weinet nicht,arbeitet,lebt bescheidener und alles wird wieder gut!

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atzepeng82 06.04.2017, 13:53
173. schwarzmalerei...

Das Bankensystem als Ganzes macht mit dem Geld der Kunden einen riesen Haufen an Geld. Wenn man sich aber das einzelne Sigment rauspickt wie Geld abheben, sieht es so aus, als ob wir "kostenlos" Dienste entgegen nehmen...dabei zahlen wir bereits indirekt dafuer. All diese Argumente der Banken sind einfach nur unverschämt! Das dumme ist nur, das wir machtlos sind und es geschickt keine wirklichen Alternativen gibt, um sich dagegen zu währen :(

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Putin-Troll 06.04.2017, 13:53
174. Na fein

Zitat von
Es sei nicht verwerflich, dass Kosten, die durch Dienstleistungen anfallen, auch durch diejenigen gedeckt werden, die sie verursachen. Sprich: durch die Kunden.
Da können wir ja alle froh sein, dass die Banken überhaupt noch bereit sind, unser Geld zu nehmen. Ich persönlich möchte ja keine Umstände machen und gehe dann mal abheben...

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bruno_67 06.04.2017, 13:54
175.

Zitat von streckengeher
Ich bin seit 20 Jahren Kunde der DKB. Von Anfang an, durch alle Hochs und Tiefs, haben die alle Leistungen, mit denen sie beim Eintritt geworben haben (kostenlose Kontoführung, kostenlose Karten, weltweit an jedem Automaten kostenlos abheben, faire.....
Nun ja, ich bin auch DKB-Kunde.

Aber anfang dieses Jahres hat die DKB die Zügel auch etwas angezogen. Teile des ganzen von Ihnen genannten kostenlosen Service der DKB gibts künftig nur noch für Kunden, die auch ihr Girokonto bei der DKB haben (Mindesteingang monatlich 700 €).

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dithsche 06.04.2017, 13:55
176. Verkehrte Welt

Was glauben die Banken eigentlich? Die originäre Aufgabe einer Bank besteht in Bereitstellung des Geldverkehrs. Dazu zählt auch ein Konto und den daraus erfolgenden Aktivitäten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Eigentlich sollten die Banken uns(den Kunden) Geld geben, dafür dass wir ihnen unser Geld anvertrauen. Historisch war es angedacht, anstatt der Geldtüte ein Konto zu führen. Die Bank arbeitet mit unserem Geld und stellt dafür kostenlos ein Konto- übrigens in guten wie in schlechten (Niedrigzinszeiten) Zeiten.

Das ganze Bankensystem ist dringend staatlich zu regulieren oder besser über eine Art EZB für alles zu regeln. Wozu brauchen wir gesellschaftlich Banken? Immer wieder schön Bert Brecht Zitat: Was ist schon Bankraub gegen die Gründung einer Bank?

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transatco 06.04.2017, 13:57
177. Ja!

Zitat von gnarze
Fairerweise sollte man erwähnen, dass das Konto der Haspa noch diverse Vergünstigungen beinhaltet (Rabatt im Kino ect.pp.). Desweiteren kann ich diese Geiz-ist-Geil-Mentalität bei Filialbanken nicht verstehen - in anderen Dienstleistungsbereichen wird eine "Gebühr" halt in den Preis einberechnet, hier separat ausgewiesen. Oder gibt es ernsthaft Menschen, die glauben, die Bäckereifachverkäuferin arbeitet umsonst?
im Verhältniss zum Bankangestellten (und dafür braucht man nun wirklich auch kein Studium) arbeitet Sie quasi umsonst!

Den Banken geht es in keinster Werise schlecht!
Lediglich die Zeiten als das Geld von den Bäumen gefallen ist sind vorbei!
Da beklagt sich jemand, dass Sein Rolls-Royce in der Versicherung höher eingestuft wurde!

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karin_mainz 06.04.2017, 13:58
178.

Zitat von Hänschen Klein
Welche Dienstleistungen denn? Ich nutze ausschließlich Online-Banking. Da erfolgt jede Überweisung, Bezahlung etc. vollautomatisch. Von Dienstleistungen kann man eigentlich nur am Schalter sprechen. Sobald z. B. mein Lohn auf dem Konto eingeht, ist er einfach nur mehr eine Zahl im Rechner, da wird nichts von Menschenhand verwaltet. Außerdem hat.....
Welche Dienstleistung?
Das Onlinekonto ist die Dienstleistung, die die Bank erbringt, so etwwas ist auch für eine Online Bank nicht umsonst..

Und länderübergreifende Vergleiche sind meist "schräg", man pickt sich die Rosinen heraus, "vergißt" dann aber auch die Nachteile, die es in anderen Ländern gibt.

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pelbaum 06.04.2017, 14:01
179. Dienstleister

Dass jeder Bankkunde, der sein Gehalt, seine Pension, m.a.W. sein selbst verdientes Geld auf das Konto bei einer Bank überweisen lässt, nicht nur ein Kunde, sondern ebenfalls ein Dienstleister zugunsten der Bank ist, fällt anscheinend überhaupt keinem auf. Mir schon.

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