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Steigende Löhne: "China ist nicht mehr die Werkbank der Welt"
REUTERS

Taiwan beklagt die steigenden Löhne in China. Das Land sei "nicht mehr die Werkbank der Welt". Unternehmen zögen sich deshalb zunehmend aus der Volksrepublik zurück.

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Europa! 22.09.2014, 19:27
1. Eine gesunde Entwicklung

Es ist immer sinnvoll, wenn man Dinge dort produziert, wo sie auch konsumiert werden. Der Markt sorgt offensichtlich dafür, dass die Produktionsverhältnisse sich ausgleichen. Allerdings stürzt sich der Kapitalismus jetzt auf Länder, die ärmer als China sind.

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CommonSense2006 22.09.2014, 19:29
2. Na wer sagt's denn

Kapitalismus funktioniert! Erst produzieren die Chinesen einfache Sachen mit viel Handarbeit, weil's billig ist, dann lernen sie dabei etwas und nach und nach steigen die Löhne, weil die Arbeit gar nicht mehr so unqualifiziert ist und die Nachfrage im Inland steigt durch höhere Arbeitseinkommen steigt. Ich wette, für jede Firma, die weggeht, entsteht eine neue, einheimische.

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schmusel 22.09.2014, 19:31
3. Nicht wirklich ein neuer Trend

Sicher, aus der Sicht Taiwans betrifft das wohl eher die höher stehenden Produkte, etwa Elektronik. Aber der Billigramsch, etwa Kleidung, wird schon seit einigen Jahren mehr und mehr in andere Länder als China verlagert - z.b. Vietnam.

China kann freilich noch von der guten Produktionsinfrastruktur zehren, aber früher oder später wird die KP (wettbewerbverzerrend?) eingreifen müssen oder den chinesischen Firmen laufen in der Tat einer nach dem anderen die ausländischen Kunden davon und dahin wo es billiger ist.

Dieser Vorgang war immer schon absehbar. Irgendwann landet die Produktion dann wieder in Westeuropa - ob wir das noch erleben, ist allerdings dir Frage.

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marxtutnot 22.09.2014, 19:57
4. Da hat Taiwan etwas gelernt

Das ist schon ein Schock,da wollen und können die chinesischen Arbeiter auch von ihrerSchufterei profitieren.
Es werden sich aber schon irgendwo auf der Welt neue Arbeitssklaven finden(Bangladesh,Nepal?).

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lachina 22.09.2014, 19:58
5. Für mich eine gute Nachricht....

wie Kapitalismus funktionieren sollte! Auch die Chinesen wollen jetzt was abhaben vom Großen Kuchen - Recht haben sie! Schade nur, dass die Ausbeutung weiterziehen wird, solange bis niemand mehr übrig bleibt, der sich ausbeuten lässt...

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merkur08 22.09.2014, 20:36
6. Ein ganz normaler Prozeß.....

und der ist gut so. Wenn man aber als hier neosozialistischen Töne sieht, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Da fragt man sich wie hier einige ihr Internet bezahlen können.

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spmc-131876273765334 22.09.2014, 20:56
7.

Schade nur, dass die Ausbeutung weiterziehen wird, solange bis niemand mehr übrig bleibt, der sich ausbeuten lässt...

Wieso Schade? Wenn niemand übrig bleibt geht es doch allen besser und dann hat dieses System mehr gebracht als die Entwicklungshilfe je leisten kann. Daher leisten die "ausbeutenden" Betriebe immer noch den besten Beitrag zu Armutsbekämpfung.

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Oberleerer 22.09.2014, 21:14
8.

Die habens nicht begriffen. Die Maschinen übernehmen immer mehr Arbeit der Menschen.

Das ist aber nicht schlimm, kaum jemand braucht Arbeit, das Geld würde jeder auch gerne so entgegennehmen.

Leider zahlt der Eigentümer der Maschinen und der Rohstoffe und der Immobilier ungern einfach so an die Habenichtse.

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Henry Jones Jr. 22.09.2014, 21:36
9. Ein Hoch auf den Kapitalismus

Der Kapitalismus hat in 2 Jahrzehnten geschafft, was ohne in hundert Jahren nicht möglich gewesen wäre.

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