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Steigende Preise: Was Gold als Geldanlage taugt
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Der Goldpreis ist zuletzt deutlich gestiegen. Angesichts der zahlreichen Krisenherde in der Welt, decken sich Anleger und Spekulanten vermehrt mit dem Edelmetall ein. Doch wie sinnvoll ist das wirklich?

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jim.panse 06.01.2019, 20:45
140.

Zitat von Elwettitsch89
Nein. Die Goldbarren sind eingeschweißt mit Zertifikat und Nummer. Es gibt lediglich einen Kaufbeleg. Kenn Ausweis, kein Name, nix. Das Finanzamt erfährt folgerichtig nix davon.
Und wenn in einer Wirtschaftskrise der Staat den privaten Besitz von Gold verbietet und alle Besitzer auffordert es gegen eine Entschädigung vom Staat an selbigen abzugeben ist das Gold gar nichts mehr wert. Selbst wenn man dem Aufruf nicht folgt wer soll das Gold später noch kaufen wollen? Das Zertifikat ist dabei bzw. wie kann man nachweisen, dass man es nach dem das Verbot außer Kraft gesetzt wurde erworben hat. In so einem Szenario hätte man mit Zitronen gehandelt. Da sind Konserven ja sogar eine bessere Anlageform. Selbst wenn man versucht das Gold im Ausland zu Geld zu machen geht man bei beiden Grenzübertritten und letztlich bei der Frage nach der Herkunft des Erlöses Risiken ein.
Und im Falle eines Bürgerkrieges kommen viele mit ihrem Gold gar nicht außer Landes.

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x+n 06.01.2019, 21:01
141.

Was Gold als Geldanlage taugt?
Nicht viel.
An alle, die an harte Kriesen denken: Es gab schon Goldverbote. Wenn es wirklich schlimm kommt, kriegen Sie auch für Gold nicht viel Essen. Und Sie müssen es sichern. Jeder, der in eine Glock investiert hat ist Ihnen dann überlegen.

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x+n 06.01.2019, 21:05
142.

Zitat von TS_Alien
Wer Aktien kauft, bezahlt indirekt die vielen Spitzengehälter in der Finanzwelt mit. Auch sorgen die Dividendenforderungen der Aktionäre für höhere Produktpreise. Nicht zu vergessen die bereits jetzt extrem hohen Kosten der Finanzkrise, die noch gar nicht richtig begonnen hat. Wer sich über ein paar Prozent mehr Rendite durch Aktien freut, wird gleichzeitig an anderer Stelle (höhere Steuern, niedrige Zinsen auf Sparguthaben, höhere Produktpreise, ...) zur Kasse gebeten. Die Finanzindustrie will schließlich am Laufen gehalten werden. Bei Gold oder anderen Sachwerten gibt es diese Probleme nicht. Schön wäre nur noch, wenn endlich der Handel mit Papiersachwerten verboten wäre.
Firmen machen Gewinn. Das ist deren Daseinsberechtigung. Machen sie keinen Gewinn, werden sie geschlossen. Den Gewinn bezahlen Sie als Konsument.

Mit Aktien haben Sie die Möglichkeit vom Gewinn etwas abzubekommen.

Aber kaufen Sie ruhig Gold. Bleibt mehr vom Gewinn der Firmen aus Ihrem Konsum als Dividende für mich und andere mitdenkende.

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x+n 06.01.2019, 21:14
143.

Zitat von widder58
Allerdings macht Gold nur in pysischen Zustand Sinn, ebenso wie Platin, Silber und Palladium. Es ist jederzeit zu Geld zu machen. In Form von Münzen oder Schmuck kommt oft noch ein Aufgeld dazu. Wer mit Gold spekulieren will ist eher an der falschen Adresse - wer aber sein Vermögen nicht an die Glocke hängen will, der leigt mit Edelmetallen genau richtig. Über den Wert des Goldes muss nach 5000 Jahren Geschichte nicht mehr diskutiert werden. Die weltweit verfügbare pysische Menge ist und bleibt vergleichsweise gering, wo auch immer sich das Gold temporär befindet.
Gold hat keinen intrinsischen Wert, außer vielleicht, dass es für Elektronik benötigt wird. Ansonsten ist es so viel wert, wie andere Wert zuschreiben. Ebenso bei den Währungen und Bitcoin&co.

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x+n 06.01.2019, 21:25
144.

Zitat von werner123
Zitat Earendil77: Gold steht anlageethisch so ungefähr auf einer Stufe mit Rheinmetall-Aktien. Es gibt Anbieter, die Goldbarren aus 100% Altgold verkaufen.
Das macht keinen Unterschied, da die Menge des Goldes begrenzt ist.
Kaufen Sie Altgold, kauft ein anderer eben mehr neues.

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x+n 06.01.2019, 22:11
145.

Zitat von TS_Alien
Herr Buffett meint damit, dass sich Gold nicht zur Spekulation eignet. Ob Aktien produktiv sind, ist zweifelhaft. Man muss bei Aktien alle Kosten für die Gesellschaft berücksichtigen. Insgesamt sind in den letzten Jahren sicherlich Billionen in die Taschen der Mitarbeiter der Finanzindustrie und der Aktionäre gewandert. Das müssen die AGs und die Gesellschaft alles erwirtschaften oder an Schulden aufnehmen.
Natürlich ist viel Geld in die Taschen der Aktionäre gewandert. Das ist doch der Sinn der Aktien, dass jeder etwas von den Gewinnen abbekommen kann!

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wahrsager26 06.01.2019, 22:15
146. Was ist das für eine Betrachtung?

1900 für eine Feinunze! Toll! Wer kauft denn bei einem derartigen Höchststand? Wenn man irgendwo einsteigen will,empfiehlt es sich doch ,Minima und Maxima auszumachen und dann ist Gold, wenn man nicht direkt darauf angewiesen ist ,nicht schlecht ! Danke

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dieter_huber 06.01.2019, 22:24
147. Tenhagen

dem möchte man zurufen: "Schweigen ist Gold"

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x+n 06.01.2019, 22:25
148.

Zitat von FrenchDisko
Die Bilanz der Börsen-Indizes fallen für das Jahr 2018 verheerend aus: Der Dax verfehlte übers Jahr die Marke von 20% Verlust nur aufgrund des Silvesterhandels, Einzelwerte wie die Deutsche Bank (Minus 56%) oder Continental (Minus 46%) bestätigen nur die Regel. Für den Dow und den S&P 500 fiel der Rückgang alleine im Dezember so drastisch wie seit 1931 nicht mehr aus. Und das obwohl die Notenbanken weiterhin massiv frisches Geld in die maladen Märkte pumpten. Da kommt so ein Anti-Gold-Artikel des Aktien-Propagandisten Tenhagen wie bestellt (!), sollte man meinen. Liebe Leute, denkt selber nach. Für die richtigen Schlüsse braucht Ihr keinen "Finanztip".
Richtig.
Aktien kaufen, wenn sie billig sind!

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bartnelke 06.01.2019, 22:50
149. @x+n

ihr Vergleich mit dem bitcoin hinkt. auch hat Gold nicht erst durch Börsenspekulationen Wert erlangt. Es hat schon immer schön geglänzt und ist auffallend schwer. Selbst Vögel gieren danach. Technikgläubige dürfen aber gerne in Aktien investieren und fürs kleine Geld Briefmarken sammeln, die Bildchen dort sind wenigstens bunt.

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