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Steigende Sozialabgaben : Arbeitgeber sehen Tausende Jobs in Gefahr
DPA

Arbeitgeber warnen vor rapide steigenden Sozialabgaben. Laut einer Studie des Prognos-Instituts droht bei einem Anstieg der Arbeitgeberbeiträge der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze.

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ecki in mexico 26.07.2017, 16:06
20. Die deutschen Sozialabgaben

sind heute schon die hoechsten der Welt. Jetzt sollen sie allen Ernstes weiter steigen. Haben alle komplett den Verstand verloren? Werden wir schon von Kommunisten regiert? Schluss mit dieser unseligen Umverteilung. Geldzahlungen ohne Leistung (wird im Allgemeinen mit dem schwachsinnigen Begriff "Soziale Gerechtigkeit" umschrieben) sollte es nur fuer Menschen geben, die sich wirklich gar nicht selbst helfen koennen, sprich: Menschen mit einer Behinderung oder fuer Kinder ohne geeignete Familienfuersorge. Einen generellen Anspruch darf es nicht geben - fuer niemanden.

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elli1965 26.07.2017, 16:06
21. Die Sprüche sind bekannt!

War schon in der Debatte um den Mindestlohn, die Pflegeversicherung und so ziemlich jeder Reform im Sozialbereich so und als Falsch erwiesen. Genauso haben sich Einschnitte in das Sozialsystem nie als eine Jobmaschine erwiesen. Mit der selben Logik versuchen die US-Unternehmen eine flächendeckende Sozialversicherung zu verhindern, gleichwohl gibt es in den USA ARbeitslose wie in z.B. Schweden, nur der Amerikaner verelendet.

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jamguy 26.07.2017, 16:12
22.

Zitat von landeichen
Es ist echt schade zu sehen, dass die Arbeitnehmer ein Vollbeschäftigung in Deutschland verhindern. Jeder Deutsche könnte 7 Tage die Woche 24 Stunden am Tag arbeiten, wenn die
Arbeitnehmer endlich die einzig wahre Einsicht hätten und auf ihren Lohn verzichten.
Bei den heutigen Profiten die eingefahren werden sehe ich eher die Streikposten als einzigste Lösung was klarstellt Wer bezüglich Profit am wichtigsten ist.

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moev 26.07.2017, 16:16
23.

Zitat von KlausMeucht
Weil die Schweizer gut verdienen, sind sie aber auch bereit dies auszugeben.
Nein, die haben lediglich keine Alternative.

Wie "bereit" die sind sieht man bei den Eidgenossen, die eine Alternative habe (z.B. durch Grenznähe zu D). Da pilgert man fröhlich zum Einkaufen nach D und erfreut sich an hohen Schweizer Einkommen und billigen deutschen Preisen.

Da nimmt man lieber Stau und Gedränge in Kauf anstatt gemütlich auf der Schweizer Seite einzukaufen, auch wenn man den Lohn dazu hat

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wilbury 26.07.2017, 16:21
24. ???

Ich denke es gibt zu wenig Facharbeiter? Dann müssen die Arbeitgeber sich mal überlegen ob man künftig noch so billig Arbeit einkaufen kann. Wenn ich dann die Quartalszahlen der DAX Konzerne dieser Tage lese und erlebe, dass Handwerker auf meine Auftragsvergabe nicht mal antworten, dann kann es den deutschen Unternehmen ja nicht so schlecht gehen. Parität ist längst überfällig!!!

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usa911 26.07.2017, 16:23
25. Aber der Arbeitnehmer soll zahlen...

Die letzten Beitragserhöhungen gingen alle ausnahmslos an den Arbeitnehmer! Die Unternehmen werden bei der EEG mit Sonderregelungen nicht oder geringer Beteiligt, die Bürger nicht...
Lohnerhöhungen, Steuerbeteiligung, ach das macht schon alles der Arbeitnehmer, was schert es uns als Unternehmen, wie der Arbeitgeber noch lebt ->30 Jahre später: "Oh die Arbeitnehmer, können ja gar keine Produkte mehr kaufen", na dann schließen wir halt hier und gehen ins Ausland. Was ist das Ergebniss: Die Arbeitsplätze gingen so oder so verloren, hauptsache die Unternehmen verdienen und haben keinen Anstand mehr sich an die Sozialengepflogenheiten zu halten, geschweige denn ihre Mitverantwortung der Bevölkerung, Bewohner und des Landes gegenüber wahrzunehmen. Die Herren im Vorstand, die in ihrer eigenen Welt leben, sollten mal innehalten und daran denken, wer denn das ganze erst ermöglicht hat, das die Unternehmen überhaupt was Produzieren, Verkaufen!

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keine-#-ahnung 26.07.2017, 16:23
26. In den nächsten ...

... zehn bis zwanzig Jahren werden viele der hier die Arbeitgeber bashenden Foristen in direkter Konkurrenz zur Robotic, zur Industrialisierung 4.0, schlicht auch nur zu immer effizienteren und komplexeren IT stehen.
All diese "Arbeitskräfte" kosten mich keinen Pfennig Sozialabgaben ... man kann nicht jede Form menschlicher Arbeit mechanisieren, aber viele. Insofern macht es ab und an Sinn, erst das Hirn anzuschalten und dann zu bashen.
Grüsse von einem Arbeitgeber, der erhöhte Kosten für seine AN nicht über höhere Preise weiterreichen kann.

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der.tommy 26.07.2017, 16:25
27.

90000 Jobs? Bis 2040? Das sind....Moment....knapp 0,2% aller Arbeitsverhältnisse! Ist irgendwie nicht so viel und das auch erst bis 2040. das geht im statistischen Rauschen unter. Viel mehr Jobs hingegen kosten die Unfähigkeiten der oberen Führungsetagen etlicher Konzerne (dieselskandal, ggf. Bildung von Kartellen, krumme finanzgeschäfte.....die Liste lässt sich weit, sehr weit fortsetzen). Wenn die Herren und Damen so interessiert an der Erhaltung von Jobs sind, warum wird dann nicht mal der Rotstift bei sich selbst angesetzt? Achja, man selbst ist ja unfehlbar. Im übrigen: wenn die Leistung deutscher Arbeitnehmer für ein Unternehmen so unglaublich wenig wert ist, dass man guten Gewissens die Löhne stagnieren lassen kann (reallohnentwicklung der letzten 20 Jahre), dann sollte man vielleicht wirklich ins Ausland gehen. Fragt sich nur, ob dann, wenn das alle machen, noch jemand übrig bleibt der die Produkte kauft. Denn die Chinesen, Inder und andere Menschen werden sich wohl kaum die teuren Produkte leisten können, die sie dann herstellen...

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Zukunft3.0 26.07.2017, 16:27
28. Unglaublich diese Jammerei

Die Argumente der AG sind immer die gleichen. 90000 Arbeitsplätze in 23 Jahren, so what. Was ist das schon. Es kann nicht sein, dass sich Betriebe aus ihrer Verantwortung stehlen. Warum sind wir Exportweltmeister, weil unsere Waren gut und gefragt sind u. weil sie auch durch billige Arbeitskraft, sprich Löhne, produziert werden. Wer hat hier mehr davon, der kleine Mann oder die Führungsetage. Die Politik sollte sich von diesen Argumenten nicht mehr beeindrucken lassen. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten.

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captflat 26.07.2017, 16:36
29. @20

Wo sowas hinführt hat die Geschichte ja gezeigt. Wobei es dazu auch gegenwärtig besorgniserregende Entwicklungen gibt. Ansonsten: Jeder Euro, der hier auf die Lohnsteuerkarte ausgezahlt wird, kann zumindest nicht nach Liechtenstein verduften.

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