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Steigende Wohnkosten, aggressive Investoren: Wo die Mieterangst regiert
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In Berlin haben sich die Mieten in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Vor allem für Geringverdiener ist das oft eine Katastrophe. Wenn sie eine neue Wohnung suchen müssen, haben sie kaum eine Chance.

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redwed11 24.03.2019, 20:27
90.

Zitat von Brawl
An jedem anderen Ort auf diesem Planeten hätte man eine solch unfähige Senatorin in Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Nur in Berlin gilt man damit auch nach Jahren noch als Hoffnungsträger. Kein Wunder, gibt es doch genug Hilfstruppen, auch hier im Thread, die das Märchen von der Stadt als im Würgegriff von Spekulanten nur zu gerne weitererzählen. Dabei haben die, und es gab sie in der Tat, der Stadt schon lange den Rücken gekehrt ….
Sie irren. Die Stadt ist nach wie vor im Würgegriff von asozialen Spekulanten. Erst wenn Heuschrecken wie "Deutsche Wohnen" , "Vinovia" und andere Abzocker die Stadt verlassen haben wird es für die Mieter besser. Diese und andre Halsabschneider braucht diese Stadt nicht.

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wut62 24.03.2019, 20:36
91. Genau so ist es

Gerade wollte ich eine Beitrag verfassen, habe aber dann den Ihren gelesen, Soll ich nun noch das Gleiche schreiben? Neun brauche ich nicht. Sie haben die Fakten so trefflich beschrieben. Alle, die Ihren Ausführungen nicht folgen können, tun mir leid. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Staat der Preistreiber und nicht der Vermieter.
Kleines Beispiel: Kaufpreis einer 50 qm Wohnung ca. 200.000 € + 6,5% Grunderwerbssteuer, + 1,5 Kaufnebenkosten, + 5 % Maklergebühren = Kaufpreis 226.000 Euro.. Ein Vermieter muss von diesen Gesamtkosten ausgehen und entsprechend seine Miete kalkulieren um keinen Verlust zu machen. In 10 Jahren muss der Vermieter ohne Gewinn! verkaufen. Neuer Kaufpreise dann 226 T€ +13% = ca. 256 T€. Jeder kann ausrechnen, wie hoch die Miete dann ist, ohne dass der Vermieter einen kleinen Gewinn macht. Wer muss zahlen, - der Mieter und der Staat ist der Gewinner, nicht der Eigentümer.

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wut62 24.03.2019, 20:37
92. Genau so ist es

Gerade wollte ich eine Beitrag verfassen, habe aber dann den Ihren gelesen, Soll ich nun noch das Gleiche schreiben? Neun brauche ich nicht. Sie haben die Fakten so trefflich beschrieben. Alle, die Ihren Ausführungen nicht folgen können, tun mir leid. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Staat der Preistreiber und nicht der Vermieter.
Kleines Beispiel: Kaufpreis einer 50 qm Wohnung ca. 200.000 € + 6,5% Grunderwerbssteuer, + 1,5 Kaufnebenkosten, + 5 % Maklergebühren = Kaufpreis 226.000 Euro.. Ein Vermieter muss von diesen Gesamtkosten ausgehen und entsprechend seine Miete kalkulieren um keinen Verlust zu machen. In 10 Jahren muss der Vermieter ohne Gewinn! verkaufen. Neuer Kaufpreise dann 226 T€ +13% = ca. 256 T€. Jeder kann ausrechnen, wie hoch die Miete dann ist, ohne dass der Vermieter einen kleinen Gewinn macht. Wer muss zahlen, - der Mieter und der Staat ist der Gewinner, nicht der Eigentümer.

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wut62 24.03.2019, 20:38
93. Genau so ist es

Gerade wollte ich eine Beitrag verfassen, habe aber dann den Ihren gelesen, Soll ich nun noch das Gleiche schreiben? Neun brauche ich nicht. Sie haben die Fakten so trefflich beschrieben. Alle, die Ihren Ausführungen nicht folgen können, tun mir leid. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Staat der Preistreiber und nicht der Vermieter.
Kleines Beispiel: Kaufpreis einer 50 qm Wohnung ca. 200.000 € + 6,5% Grunderwerbssteuer, + 1,5 Kaufnebenkosten, + 5 % Maklergebühren = Kaufpreis 226.000 Euro.. Ein Vermieter muss von diesen Gesamtkosten ausgehen und entsprechend seine Miete kalkulieren um keinen Verlust zu machen. In 10 Jahren muss der Vermieter ohne Gewinn! verkaufen. Neuer Kaufpreise dann 226 T€ +13% = ca. 256 T€. Jeder kann ausrechnen, wie hoch die Miete dann ist, ohne dass der Vermieter einen kleinen Gewinn macht. Wer muss zahlen, - der Mieter und der Staat ist der Gewinner, nicht der Eigentümer.

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wut62 24.03.2019, 20:40
94. Genau so ist es

Gerade wollte ich eine Beitrag verfassen, habe aber dann den Ihren gelesen, Soll ich nun noch das Gleiche schreiben? Neun brauche ich nicht. Sie haben die Fakten so trefflich beschrieben. Alle, die Ihren Ausführungen nicht folgen können, tun mir leid. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Staat der Preistreiber und nicht der Vermieter.
Kleines Beispiel: Kaufpreis einer 50 qm Wohnung ca. 200.000 € + 6,5% Grunderwerbssteuer, + 1,5 Kaufnebenkosten, + 5 % Maklergebühren = Kaufpreis 226.000 Euro.. Ein Vermieter muss von diesen Gesamtkosten ausgehen und entsprechend seine Miete kalkulieren um keinen Verlust zu machen. In 10 Jahren muss der Vermieter ohne Gewinn! verkaufen. Neuer Kaufpreise dann 226 T€ +13% = ca. 256 T€. Jeder kann ausrechnen, wie hoch die Miete dann ist, ohne dass der Vermieter einen kleinen Gewinn macht. Wer muss zahlen, - der Mieter und der Staat ist der Gewinner, nicht der Eigentümer.

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redwed11 24.03.2019, 20:40
95.

Zitat von Olli Ökonom
Sie doch genau so asozial wie der von Ihnen so kritisierte Kommentator. Enteignen funktioniert nämlich nicht so einfach wie Sie es sich als Betonsozialist vorstellen - zum Glück! Als Grund geringere Mieten anzuführen geht schon einmal gar nicht! Zum Glück entscheiden nicht solche Typen wie Sie, was Mietwucher ist und was nicht. Solange Sie nicht in solchen Städten selbst als Vermieter aufteten, dann würde Sie sehen, welche Kosten entstehen und das Mieten von unter 10 Euro ohne Kosten für das Grundstück bei Neubauten unmöglich geworden ist. Mal abgesehen davon könnten solche Städte wie Berlin sich Enteignungen nicht leisten.
Dann ein Beispiel aus Berlin für einen der übelsten Abzocker bei den Mietern. Die Fortis Goup kauft in Berlin alte Häuser um damit den großen Reibach zu machen. Von dieser Heuschrecke sind die Mieter am 28.12 2018 unterrichtet worden, dass das vor einem halben Jahr gekaufte Haus modernisiert wird. Den Mietern wurde eröffnet das ihre Mieten bis zu 300% steigen werden. Einige Beispiele für diese Erhöhungen der Kaltmiete von bisher 707 Euro auf 1688 Euro, von 444 Euro auf 1404 Euro und von 458 Euro auf 1408 Euro.
Wenn Sie solche Machenschaften für richtig halten kann man nur sagen, dass wer ein solch asoziales Verhalten billigt selber nicht besser ist. Bei solch einem ekelhaften Schmarotzertum fällt einem nur die Enteignung ein.

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wut62 24.03.2019, 20:44
96. Sie liegen so etwas von falsch

Zitat von redwed11
Sie irren. Die Stadt ist nach wie vor im Würgegriff von asozialen Spekulanten. Erst wenn Heuschrecken wie "Deutsche Wohnen" , "Vinovia" und andere Abzocker die Stadt verlassen haben wird es für die Mieter besser. Diese und andre Halsabschneider braucht diese Stadt nicht.
Bis auf wenige Ausnahmen ist der Staat der Preistreiber und nicht der Vermieter.
Kleines Beispiel: Kaufpreis einer 50 qm Wohnung ca. 200.000 € + 6,5% Grunderwerbssteuer, + 1,5 Kaufnebenkosten, + 5 % Maklergebühren = Kaufpreis 226.000 Euro.. Ein Vermieter muss von diesen Gesamtkosten ausgehen und entsprechend seine Miete kalkulieren um keinen Verlust zu machen. In 10 Jahren muss der Vermieter ohne Gewinn! verkaufen. Neuer Kaufpreise dann 226 T€ +13% = ca. 256 T€. Jeder kann ausrechnen, wie hoch die Miete dann ist, ohne dass der Vermieter einen kleinen Gewinn macht. Wer muss zahlen, - der Mieter und der Staat ist der Gewinner, nicht der Eigentümer. Für kleine Vermieter sind Renditen von 3% ein Traum. Renditen sind notwendig, um wenigstens Reparaturen, Mietausfälle, staatliche Willkür usw. zu bezahlen. Das Risiko für Vermieter ist immens hoch.

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redwed11 24.03.2019, 20:46
97.

Zitat von wut62
Gerade wollte ich eine Beitrag verfassen, habe aber dann den Ihren gelesen, Soll ich nun noch das Gleiche schreiben? Neun brauche ich nicht. Sie haben die Fakten so trefflich beschrieben. Alle, die Ihren Ausführungen nicht folgen können, tun mir leid. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Staat der Preistreiber und nicht der Vermieter. Kleines Beispiel: Kaufpreis einer 50 qm Wohnung ca. 200.000 € + 6,5% Grunderwerbssteuer, + 1,5 Kaufnebenkosten, + 5 % Maklergebühren = Kaufpreis 226.000 Euro.. Ein Vermieter muss von diesen Gesamtkosten ausgehen und entsprechend seine Miete kalkulieren um keinen Verlust zu machen. In 10 Jahren muss der Vermieter ohne Gewinn! verkaufen. Neuer Kaufpreise dann 226 T€ +13% = ca. 256 T€. Jeder kann ausrechnen, wie hoch die Miete dann ist, ohne dass der Vermieter einen kleinen Gewinn macht. Wer muss zahlen, - der Mieter und der Staat ist der Gewinner, nicht der Eigentümer.
Welch eine unsinnige Rechnung. Das einzige was der Staat bei Ihrem Beispiel kassiert sind die 6,5% Grunderwerbssteuer. Sonst nichts. So kann man mit falschen Rechnungen auch Stimmung machen.

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rastlos2 24.03.2019, 20:51
98.

Zitat von Grünspahn
Wenn ich den Beitrag recht verstanden habe, dann wurde der Dame gekündigt, weil sie ihren Pflichten aus den Meitvertrag nicht nachkam. Ich würde meinen Mietern auch kündigen, wenn sie die Miete nicht pünktlich überweisen. .
Einerseits ist ihre Meinung verständlich, andererseits sollte die Gesellschaft fragen, warum sie die Miete nicht pünktlich gezahlt hat.
Wenn ein Arbeitgeber/Schuldner nicht oder nur verspätet zahlt, dann hat man in diesem Staat die A***karte gezogen. Grund und Boden dürfte wegen der Endlichkeit dieser Resource und dem nicht Einhaltgebieten der Massenvermehrung des Menschen nur in Staatshände gehören und maximal für einen gewissen Zeitraum pachtbar sein.
Anderenfalls sind zukünftige Menschen Sklaven heutiger Vermögender.
Für unverschuldet in Not gelangte Personen sollte der Staat (also die Steuergemeinschaft) in die Pflicht genommen werden, das Geld zur Überbrückung auszulegen. So wird's doch auch bei säumigen (Kindes-)Unterhaltspflichtigen gemacht. Da springt das Sozialamt ein und holt sich das Geld vom Schuldner wieder! Warum nicht auch in Fällen der unverschuldeten Wohnungsnot?! Damit könnte der Staat auch einen schönen Reibach machen (wegen der Verzugszinsen).

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apfeldroid 24.03.2019, 21:07
99.

Ehrlich gesagt zwar unfair, aber wenn ich schon eine gute Wohnung habe und diese recht günstig ist UND die Lage angespannt - dann schaue ich dass ich die Miete bitte schön pünktlich überweise. Ansonsten reicht auch eine kleinere 3-Zimmer-Wohnung am Stadtrand. Trotzdem ist die Politik versagt, weil Wohnen zum Spekulationsobjekt der Konzerne geworden ist, das darf nicht passieren. Also Problem ja, im konkreten Fall trotz Mitleid wenig Verständnis

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