Forum: Wirtschaft
Steigende Zinsen, schwacher Export: Darum wird Trumps Wirtschaftsplan scheitern
AP

Der Plan klingt famos: Donald Trump will Milliarden in die Wirtschaft pumpen, die Steuern senken - und die Schulden reduzieren. Das kann nicht funktionieren. Der Welt droht ein ökonomischer Schock.

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Sumerer 13.11.2016, 11:07
130.

Zitat von river runner
Warum beschäftigt sich Herr Müller mit dem Thema „Darum wird Trumps Wirtschaftspolitik scheitern“? Der Wahlkampf ist vorbei, und Reden zur Wirtschaftspolitik hätte Hillary Clinton in viel größerem Umfang halten müssen. Daran kann Herr Müller jetzt nichts mehr ändern. ... ….That still leaves a lot of unanswered questions about what he plans to do with the Affordable Care Act. ….. http://fivethirtyeight.com/features/what-will-trump-do-to-obamacare/
Ich finde nicht, dass man Donald - mit seinen haarsträubenden Thesen - so einfach nunmehr ohne kritische Würdigung regieren lassen sollte.

Sicher, das ist letztendlich nicht mehr zu verhindern und er wird auch seinen vollmundig marktschreierisch im Wahlkampf verzapften Blödsinn nicht realisieren können - auf den seine Wähler offenbar haufenweise hereingefallen sind.

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Wolfgang H. 13.11.2016, 11:07
131. War klar.

Ach jetzt reihen Sie sich auch noch in die Reihe der Pessimisten und Schwarzmaler ihrer Redaktionskollegen ein. War nicht anders zu erwarten. Ich denke aber sie liegen so falsch wie vor der Wahl. Er will in erster Linie der Präsident für sein Land sein. Dafür wurde er gewählt. Die Europäer sollten jetzt mal selbst aus den Puschen kommen. Aber leider regiert hier ein pseudointellektuelles arrogantes Klientel, welches unfähig ist eine gemeinsame Linie
durchzusetzen und einheitlicher Regeln für alle Mitgliedsländer zu schaffen. Es ist ein schönes Bild dieser vermeintlichen Intellektuellen, nur durch reden Dinge zu verändern.
Man sieht doch was in den letzten Jahren passiert ist . Die EU zerfällt und alle schauen hilflos zu.
Jetzt heißt es die Zeichen der Zeit wahrzunehmen. Pragmatische Beschlüsse fassen z.B:
-Auflösung der EU in der jetzigen Form
-Schaffung einer neuen Staatsform Vereinigte Staaten von Europa (mit Austrittsrecht wenn die Länderparlamente das beschließen)
-Ausschlussverfahren möglich machen
-Einheitliche Gesetzgebung schaffen
-Einheitliches Steuerrecht schaffen


Also nochmal , mit der Kaffeesatzleserei und Schwarzmalerei aufhören, reale Berichterstattung machen, Prognosen am Stammtisch besprechen und demokratische Wahlen in anderen Ländern akzeptieren und vor allem bisschen Selbstkritik wäre angebracht angesichts ihrer und nicht nur ihrer falschen Prognosen.

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loeweneule 13.11.2016, 11:07
132.

Zitat von qwertmaster
Ich verstehe nicht, wie sich hier manch einer wieder über den Autor aufregt...er geht von dem aus, was Trump im Wahlkampf gesagt hat und das geht nunmal nicht auf. Ein Trump, als nicht Politiker, sollte doch gerade an dem gemessen werden was er im Wahlkampf sagte, oder? Er will doch alles anders machen? Hören sie auf immer den Besserwisser zu spielen...
Eben. Für seine Fans hierzulande ist Trump doch der gottgleiche Führer, der eben alles anders macht als die bösen Lügenpolitiker. Und jetzt darf man diese Lichtgestalt nicht mehr an dem Anspruch des hehren und ehrlichen Erretters messen? Komisch.

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Der Viertelvorzwölfte 13.11.2016, 11:08
133. Zweimal falsch

Zitat von EiligeIntuition
dass "der Welt ein ökonomischer Schock droht". Bekanntlich stimmen volkswirtschaftliche Voraussagen grundsätzlich immer nur im Nachhinein. Darüber hinaus wird Onkel Donald so gut wie keine seiner großmäuligen Ankündigungen realisieren können, ohne eine totale Pleite im eigenen Land zu riskieren. Dieser Mann hat schließlich von eine Ahnung von nix. Und das ist noch übertrieben.
"Dieser Mann" ist Absolvent der wohl international renommiertesten Business School; sein Handeln wird durch 2 Kammern des US-Kongresses kontrolliert - man nennt das Check and Balances.

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richardheinen 13.11.2016, 11:09
134.

Ich glaube nicht, dass Trump und seine Entourage sich über die vom Autor dargelegten Zusammenhänge im Klaren sind. Schwarz und Weiß zusammengemixt, ergibt immer noch grau, nicht rosarot. Man sollte den Artikel an Trump schicken.

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sozialismusfürreiche 13.11.2016, 11:09
135. könnte man ...

Zitat von die-metapha
Lasst ihn einfach machen - er wird sich damit schneller selbst entzaubern, als es ihm und seinen Anhängern lieb ist.
das Problem ist wie auch im Artikel berschrieben, der Herr wird die Miesere andern in die Schuhe schieben. Nie nie nie wird er den Fehler bei sich suchen. Das läßt sein Charakter nicht zu. Also wird er in das Extremistische abgleiten mit allen kriegerischen Konsequenzen. Ich befürchte die USA werden die Amtszeit dieses Präsidenten nicht überstehen. Obama wird der letzte US-Präsident gewesen sein. Und der Spiegel wird recht behalten mit dem Titelbild seiner Print-Ausgabe.

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Nonvaio01 13.11.2016, 11:10
136. typisch

der artikel ist unvollstaendig, weil die grund idee ist...alles was Trump plant ist falsch...

Den plan den er hat ist gut, und mit dem extra Geld welches er drucken lassen will, wird der dollar entwertet, was gut fuer den export ist.

Strafzoelle maccht auch sinn, es kann ja nicht sein das jedes Land billig in die USA exportiert...

Ausserdem hat er ja gesagt USA first, ob andere laender dann probleme bekommen ist ihm relativ egal, was ich richtig finde. Probleme werden vor allem wir in D bekommen, unser export wird weniger, was zur pleite von D fuehren kann/wird.

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WernerWeb 13.11.2016, 11:10
137.

Zitat von Der Viertelvorzwölfte
Lieber Beat Adler, ich habe Ihren post 2mal lesen müssen, der Inhalt hat mich doch sehr verwundert, da er ja wohl von einem Lebenden stammt. Denn all das, was Sie da beschreiben und so genau zu wissen scheinen, mag vielleicht in 80 - 100 Jahren der Fall sein (wenn Roboter auch Eier legen und Milch geben). Aber dann sind wir alle tot - auch Herr Trump.
Oder so wie man sich die Zukunft in der Vergangenheit, also die jetzige Gegenwart, vorgestellt hat, a la Raumschiff Enterprise und Startrek!

Allerdings gibt/gab es auch Bücher die sich in ihrer negativen Prognose nur um ein Paar Jahrzehnte vertan haben, 1984!

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westerinen1967 13.11.2016, 11:12
138. Erschreckend...

Zitat von naklar261
es werden gar nicht genug Faktoren beruecksichtigt bzw. hier vorgebracht. diese Vorhersage ist etwa auf dem Level der US Wahl....das Ergebniss ist bekannt.
das Format einer solchen Kolumne lässt ausführlichere Analyse gar nicht zu. Abgesehen davon sind Vorhersagen in Bezug auf wirtschaftliche Systeme generell mit hoher Unsicherheit behaftet, da die Systeme oft wider sinnvollem Verhalten agieren.
Nichtsdestotrotz ist es in meinen Augen schon interessant, eine kurze Zusammenfassung zu sehen, was die 1-zu-1-Umsetzung von Hrn. Trumps Ankündigungen nach der reinen Theorie haben könnte.
Ihre Auffassung suggeriert, dass man, weil man einmal daneben lag, nie wieder vorwärts spekulieren darf - eine erschreckende Ansicht.

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ayee 13.11.2016, 11:14
139. Quadratur des Kreises

Massive staatliche Investitionen, Steuern senken und Schulden abbauen. Das klingt wie die Quadratur des Kreises. Wobei, einen fetten, nutzlosen Brocken gibt es tatsächlich im US Haushalt, den man sinnvoll einsetzen könnte, der Verteidigungsetat. Wobei man das ja auch als staatliche Investition (ohne großen Return zwar) sehen kann. Und wenn Trump den anpackt, dass würden ihm seine Wähler sicher nicht verzeihen. Insofern, wieso will er die Zahl Pi nicht auch noch gleich vollständig berechnen.... im Kopf.

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