Forum: Wirtschaft
Steigende Zinsen, schwacher Export: Darum wird Trumps Wirtschaftsplan scheitern
AP

Der Plan klingt famos: Donald Trump will Milliarden in die Wirtschaft pumpen, die Steuern senken - und die Schulden reduzieren. Das kann nicht funktionieren. Der Welt droht ein ökonomischer Schock.

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Jérôme1F 13.11.2016, 11:25
150.

"Kein unrealistisches Szenario: Während die Bauindustrie boomt, gehen weitere Industriearbeitsplätze im Rostgürtel des amerikanischen mittleren Westens verloren, ..."
Warum das so sein soll, begründet der Autor nicht. Ich glaube das Gegenteil ist der Fall: Mit der boomenden Bauindustrie, werden auch neue Baumaschinen und Trucks gebraucht. Das stützt den Rostgürtel. In der Folge kaufen die Bauarbeiter und die Autobauer im Rostgürtel neue Autos oder ein Haus. Es boomt.

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sozialismusfürreiche 13.11.2016, 11:25
151. stimmt

Zitat von hanshans.hansen
Warum gibt es solche Beiträge, die sich mit der Politik Trumps sachlich auseinandersetzem erst nach der Wahl, während vor der Wahl stets nur auf deinem Auftreten und seinen Sprüchen rumgeritten wurde?
man wundert sich auch. Aber vielleicht war die Angst vor der Wahl Ziel von Verleumdungsklagen und Schadensersatzansprüchen zu werden viel zu hoch.

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Eddi Blanca 13.11.2016, 11:26
152. Herrn Müllers Kolumne - viel Polemik und wenig ökonomischer Sachverstand

Die Verweise auf Ronald Reagan sind historisch nicht ganz korrekt: jeder der etwas von der Börse versteht, weiß, dass 1982 der große Bullenmarkt an der Wall Street begann. Wirtschaftsentwicklung und Aktienkurse zogen kräftig an, die Staatseinnahmen gingen 1983 zwar zunächst zurück, stiegen dann aber wieder an. Der Fehler der FED (US-Notenbank), in der Folge die Zinsen zu stark zu erhöhen, muss ja nicht wiederholt werden. Das Zinsniveau in den USA ging bis Ende der 1980er Jahre sogar deutlich zurück.

Auch die Kommentare des Autors zu den "ultraniedrigen Zinsen" und dem angeblichen "Crash" am Anleihemarkt zeigen, dass Herr Müller, wenig von wirtschaftlichen Zusammenhängen versteht: die steigenden Zinsen am Anleihemarkt, sind ebenso wie der steil anziehende Kupferpreis, ein Indiz dafür, dass die Finanzmärkte starkes Wirtschaftswachstum vorwegnehmen - was ja positiv und gewollt ist. Auch die US-Notenbank bemüht sich seit Jahren (vergeblich) um eine Re-inflationierung der US Wirtschaft, ihre größte Sorge war eine drohende Deflation. Sie wird sich daher über steigende Zinsen zunächst freuen.

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uhrentoaster 13.11.2016, 11:26
153. Zinsen

Gegen höhere Zinsen habe ich als Sparer nichts. Möglicherweise orientiert er sich an Reagan, der letztendlich den Russen die Grenzen aufgezeigte, was im Nachhinein gar nicht so schlecht war.
Erstmal abwarten und keine Panikmache betreiben.

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Beat.Adler 13.11.2016, 11:27
154. Der Verteidigungsetat ist 600 Milliarden US$ von 3.7 Billionen US$ rep. 7.5 Billionen US$

Zitat von ayee
Massive staatliche Investitionen, Steuern senken und Schulden abbauen. Das klingt wie die Quadratur des Kreises. Wobei, einen fetten, nutzlosen Brocken gibt es tatsächlich im US Haushalt, den man sinnvoll einsetzen könnte, der Verteidigungsetat. Wobei man das ja auch als staatliche Investition (ohne großen Return zwar) sehen kann. Und wenn Trump den anpackt, dass würden ihm seine Wähler sicher nicht verzeihen. Insofern, wieso will er die Zahl Pi nicht auch noch gleich vollständig berechnen.... im Kopf.
Der Verteidigungsetat ist 600 Milliarden US$ von 3.7 Billionen US$ des Bundes rep. 7.5 Billionen US$ Bund plus Einzelstaaten zusammen.

Die grossen Brocken sind Soziales, Gesundheit und Bildung, nicht die Verteidigung.
mfG Beat

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WolfThieme 13.11.2016, 11:27
155. Kaffeesatz

Klar, es müssen jetzt 8 Wochen bis zu Trumps Amtsantritt überbrückt werden, also üben sich Meinungsträger, Spökenkieker, Propheten, selbsternannte Experten und andere, die allesamt nicht in die Zukunft blicken können, in mal düsteren, mal hoffnungsvollen Aussagen, die so zuverlässig sind wie Vorhersage von Borussia Dortmunds nächstem Spiel. Kann sein, dass sie gewinnen. Kann sein, dass sie verlieren. Kann sein, dass sie unentschieden spielen. Man könnte eine Münze hochwerfen, aber die hat keine drei Seiten. Ich verzichte gern auf Versuche, in Trumps Kaffeesatz zu lesen.

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poppei 13.11.2016, 11:28
156. Trump gegen die Banken

Der Ansatz Geld dort im Land auszugeben wo es benötigt wird solange man unter der gewünschten Inflation liegt, ist sicher richtig. Leider werden ihm die Banken und seine eigenen Leute einen Strich durch die Rechnung machen, die immer nur dann viel Geld erschaffen, wenn es ihnen selber nützt.
Trump müsste eigentlich gegen das Geldsystem selber vorgehen, wenn er was bewirken will, mit hohen negativen Zinsen auf Guthaben und hohen Zinsen auf Schulden oder mit hohen Steuern auf Vermögen und Angriff auf die Steueroasen. Er wird also als erstes die Einfuhrzölle anheben, um die einheimische Wirtschaft zu unterstützen, das ist wesentlich leichter und auch effektiv.

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Der Viertelvorzwölfte 13.11.2016, 11:29
157. Von wegen

Zitat von sozialismusfürreiche
Ganz einfach. Die Börsianer wissen alle jetzt nochmal alles Mitnehmen was sie mitnehmen können, danach kommt eine lange Durststrecke und noch vor der Präsidentenwahl durch das Electoral College verkaufen. Danach geht's steil bergab.
Die haben aber nicht "mitgenommen, was sie mitnehmen konnten", die haben gekauft!

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n.strohm 13.11.2016, 11:30
158. Er ist zwar gewählt

sitzt aber noch nicht im Oval Office und hat schon Teile seiner Versprechungen seiner Reality TV Wahlauftritte relativiert, genau wie diese "angeblich" verhassten, korrupten und lügenden Politiker.

Wer auch immer glaubt, dass sich seine Wahlversprechen ohne eine gigantische Neuverschuldung in die Realität umsetzen lassen, der muss Probleme auf der geistigen Ebenen haben.

Das was mich wirklich überrascht hat ist, dass die weissen Wähler im gesetzten Alter sich wirklich so einfach haben blenden lassen. Ich hatte mehr Intelligenz aufgrund ihrer Lebenserfahrung vermutet, zumal sie ja zum größten Teil behaupten, dass alle etablierten Politiker korrupt sind.
Dass sie denken und hoffen, dass gerade Trump anders ist, ist fast grotesk.


Mein Fazit:
Er wird nicht lange Präsident sein......

Wenn auch er seine Wahlversprechen noch vor Amtsantritt - eine nach der anderen bricht, dann möchte ich mal wissen welches Licht das auf Wilders, Farrage, Petry und LePen wirft und wie die sich verhalten...
Schwätzende Populisten ohne belastbaren Plan, allesamt.

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schuhks 13.11.2016, 11:30
159. Geheimnis gelüftet.

Zitat von joeaverage
bei Obama sehen, bleibt Ihr wohlgehütetes Geheimnis.
US-Haushaltsdefizit 2009 (nach Bush,W) : ca. 1471 Mrd. US$; Defizit 2013: ca. 560 Mrd. US$. Zufrieden mit dem aufräumen?

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