Forum: Wirtschaft
Steigende Zinsen, schwacher Export: Darum wird Trumps Wirtschaftsplan scheitern
AP

Der Plan klingt famos: Donald Trump will Milliarden in die Wirtschaft pumpen, die Steuern senken - und die Schulden reduzieren. Das kann nicht funktionieren. Der Welt droht ein ökonomischer Schock.

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river runner 13.11.2016, 11:50
180. Die Erkenntnisse im nächsten Wahlkampf 2018 nutzen

Zitat von Sumerer
Ich finde nicht, dass man Donald - mit seinen haarsträubenden Thesen - so einfach nunmehr ohne kritische Würdigung regieren lassen sollte. Sicher, das ist letztendlich nicht mehr zu verhindern und er wird auch seinen vollmundig marktschreierisch im Wahlkampf verzapften Blödsinn nicht realisieren können - auf den seine Wähler offenbar haufenweise hereingefallen sind.
Sie sagen ja selbst, dass die Thesen von Trump haarsträubend sind, und deswegen werden sie so nicht als Gesetze kommen. Ein Vergleich zwischen Versprechungen und tatsächlicher Gesetzgebung kann nur für den nächsten Wahlkampf etwas bringen.

Die nächste Wahl zum Repräsentantenhaus findet schon im Jahr 2018 statt. Im November 2018 wird auch ein Drittel des Senats neu gewählt.

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axelmueller1976 13.11.2016, 11:53
181. Trump sollte Draghi fragen

Zitat von redbayer
Klar, die Wirtschaft unter Trump kann nicht funktionieren, denn bei dem angestrebten Bauboom gehen den USA die Bauarbeiter aus - wow. Genau so wie den Golfstaaten die hundert-tausenden Bausklaven aus Pakistan, Indien oder Bangladesh ausgehen, um ihre Türmchen und Weltfußball zu bauen? Dabei hat des Trump heute wirklich einfach. "Der Westen hat sich ja dazu entschlossen, dass Geld nichts mehr kostet" (siehe G7). Trump könnte also spielend z.B. 1 Billion Dollar auflegen (sind ja nur Zahlen oder gedrucktes Geld), um die Wirtschaft anzukurbeln oder vorhandene Wirtschaft aufzukaufen bzw. zu zerschlagen, insb. in der deutschen EU.
Denn dieser hält die Süd-Euro Staaten schon seit Jahren mit niedrigen Zinsen am Leben. Das hat der Spiegel -Redakteur scheinbar bei seinem Artikel nicht bedacht.

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schuhks 13.11.2016, 11:55
182. Oh jeh, was für Schwachsinn

Zitat von tata-susi
Obama der Liebling der deutschen Presse hat in seinen 8 Jahren Amtszeit rund 10 Billionen ( in Zahlen: 10.000.000.000.000,- ) Dollar neue Schulden gemacht und keinen Volkswirt hat es gestört - es war ja der "gute" Obama. Zwar ist von dieser gigantischen Summe fast nichts beim normalen Amerikaner angekommen, aber es war ja der "gute" Obama. Jetzt kommt Trump und will "nur" 1 Billion in Infrastruktur investieren und schon werden seine Pläne von deutschen Volkswirten - lach - zerrissen, den ist ja der "böse" Trump. Mann sollte schon den gleichen Maßstab ansetzten - dann wird ein Schuh daraus. Es wird für Trump wirklich schwierig Obama beim Schuldenmachen zu toppen.
Obama hat nach Bush das US Haushaltsdefizit von ca. 1500 Mrd. US$ im Jahr 2009 bis 2013 auf ca. 560 Mrd. US$ reduziert. So viel zu Ihrem "Schuldenkönig" Obama. [...]

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Darwins Affe 13.11.2016, 12:00
183. Ursache?

Zitat von pepe-b
Das ironische an Ihrem Kommentar ist, dass die Demoskopen eben genau nicht falsch lagen mit ihren Prognosen, wie Sie und andere stets und ständig behaupten. Es ist genauso gekommen wie prognostiziert: Hillary Clinton führt in den Stimmen um zwei Prozentpunkte vor Trump - aktuell ca. 400.000 Stimmen (es wird immer noch gezählt und der Vorsprung steigt). Von vornherein kritisch und unsicher wurden die Swing States eingeschätzt und es war die Rede von 50/50. dass das Pendel nun zugunsten Trump ausschlug, ist ausschließlich Ergebnis des Wahlmänner-Systems.
Wollen Sie damit insinuieren, dass die amerikanischen Wahlforschungsinstitute das System des Mehrheitswahlrechts in den einzelnen Bundesstaaten nicht kannten? Die Umfrage über die General Vote ist in den USA irrelevant; es ging schon immer um das Abschneiden in den einzelnen Bundesstaaten. Gegenbeispiel: Bei den letzten Parlamentswahlen in GB, wo auch ein Mehrheitswahlrecht herrscht, waren die Prognosen ganz ordentlich. Ursache: Die Institute (wie auch die Presse) wollten nicht informieren, sondern Politik machen.

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wawaart 13.11.2016, 12:04
184. Vollbeschäftigung

Herr Müller, ich frage mich zunehmend, woher Sie Ihre Informationen beziehen. Zum Beispiel diese, dass in den USA Vollbeschäftigung herrsche! Das ist Unsinn, die Arbeitslosenquote, welche veröffentlicht wird, hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun, weil die Leute, die arbeitslos sind aber, aus den unterschiedlichssten Gründen wie z.B. Immobilität, mangelnde Qualifikation etc., sowieso keine Chance auf Arbeit haben, dort nicht mehr mitgezählt werden. Als Bauarbeiter würden sie aber taugen! Die inoffizielle Arbeitslosigeit liegt bei über 20%! Und noch ein Hinweis, Herr Müller: Staaten entschulden sich regelmäßig über Inflation! Und die Inflationsrate wird steigen, wie die Zinsen auch. Und wenn Trump es schaffen sollte, was er vorhat, hat sich die Presse und auch Sie wohl wieder einmal vertan. Weil Sie und Ihre Kollegen einfach nicht wahrhaben wollen, dass es auch andere Methoden der Politik und des Wirtschaftens geben kann, als die von Ihnen propagierten!

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Sumerer 13.11.2016, 12:07
185.

Zitat von river runner
Sie sagen ja selbst, dass die Thesen von Trump haarsträubend sind, und deswegen werden sie so nicht als Gesetze kommen. Ein Vergleich zwischen Versprechungen und tatsächlicher Gesetzgebung kann nur für den nächsten Wahlkampf etwas bringen. Die nächste Wahl zum Repräsentantenhaus findet schon im Jahr 2018 statt. Im November 2018 wird auch ein Drittel des Senats neu gewählt.
Donald kann man "natürlich" nach der Wahl nicht wörtlich nehmen. Er wird sich nach seiner Wählerbeeinflussung in die amerikanische und weltpolitische Situation einreihen.

Wobei ich seine geifernde Wahl-Haltung durchaus kritisch gewürdigt sehen möchte.

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kewlo 13.11.2016, 12:07
186. Sinnentstellende Änderung meines Beitrags.

Zitat von kewlo
"Wenn er seine kruden finanzpolitischen Ankündigungen aus dem Wahlkampf auch nur teilweise wahr macht, ist die Zeit ultraniedriger Zinsen vorbei." ...haben keine sachlichen Argumente, sondern nur Emotionen zu "verkaufen".
Ursprünglich hieß es "Wer Worte wie "krude" benutzt..."
gefolgt von einem Ausschnitt aus dem Artikel und dann mein Kommentar.

Die willkürliche Kürzung der Überschrift hat den Sinn des Beitrags unverständlich gemacht.

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tata-susi 13.11.2016, 12:08
187. hier die Fakten

Zitat von schuhks
Obama hat nach Bush das US Haushaltsdefizit von ca. 1500 Mrd. US$ im Jahr 2009 bis 2013 auf ca. 560 Mrd. US$ reduziert. So viel zu Ihrem "Schuldenkönig" Obama. [...]
einfach mal nachlesen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-barack-obamas-ambivalente-wirtschaftsbilanz-a-1118090.html

Verdoppelung der Staatsschulden in nur 8 Jahren. Obama ist der Schuldenkönig der Welt.

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oezzi95 13.11.2016, 12:09
188. Prognosen bleiben eben nur Prognosen

Kritisch würde ich betrachten, dass diese Prognose, wie der Autor auch selbst hinterher nicht bestreitet, einen Vergleich zu einer anderen Wirtschaftszeit darstellt.

Wenn man Trumps Aussagen zur Aussenpolitik glauben möchte, kann man durchaus interpretieren, dass er im Militär abbauen wird. Da kann man auch Einsparnisse sichern.

Dies bleibt jedoch auch nur eine Prognose, so wie das Nicht-eintreten eines Brexits oder Trump-Erfolges.

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Der Viertelvorzwölfte 13.11.2016, 12:10
189. Ironisch

Zitat von pepe-b
Das ironische an Ihrem Kommentar ist, dass die Demoskopen eben genau nicht falsch lagen mit ihren Prognosen, wie Sie und andere stets und ständig behaupten. Es ist genauso gekommen wie prognostiziert: Hillary Clinton führt in den Stimmen um zwei Prozentpunkte vor Trump - aktuell ca. 400.000 Stimmen (es wird immer noch gezählt und der Vorsprung steigt). Von vornherein kritisch und unsicher wurden die Swing States eingeschätzt und es war die Rede von 50/50. dass das Pendel nun zugunsten Trump ausschlug, ist ausschließlich Ergebnis des Wahlmänner-Systems.
"Es ist genau so gekommen wie prognostiziert".
Dann ist also Frau Clinton Präsidentin.
Und das Wahlmänner-System war Neuland für die deutschen Medien.
Klar.

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